Test: ELSA Gladiac 511 PCI (13/14)

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Overclocking

Als wir bei Elsa nachgefragt hatten, warum der Grafikchip denn nur mit 175MHz getaktet ist, erhielten wir als Antwort, dass 200MHz das absolute Maximum darstellen würden und Elsa die Grafikkarte nur für 175MHz spezifiziert hat. Obwohl die Grafikkarte nur über einen passiven Kühlkörper verfügt und wir in keiner Weise für eine bessere Wärmeabfuhr gesorgt haben, ließ sich der Grafikchip problemlos auf 230MHz übertakten! Und das ohne einen einzigen Absturz in den Benchmark-Serien. Auch bei dem Speicher konnte die Gladiac 511PCI unsere Erwartungen etwas übertreffen. Obwohl Elsa der Grafikkarte lediglich Speicher mit einer Zugriffszeit von 6ns verpasst hat, konnten wir diesen ohne weiteres auf 190MHz hochtakten! Diese sehr guten Takt-Steigerungen sowohl beim Grafikchip, als auch beim Speicher, lassen auf einen großes Plus an Performance hoffen. Die folgende Tabelle verdeutlicht nochmal die enormen Taktsteigerungen:

Overclocking Ergebnis
  Standard Übertaktet Steigerung
Chip-Takt 175 MHz 230 MHz 31,43%
Speicher-Takt 166 MHz 190 MHz 14,46%

Benchmarks

Die Steigerung der Bilder pro Sekunde bzw. die vergebenen Punkte haben wir bei allen verwendeten Benchmarks in den folgenden zwei Diagrammen zusammengefasst. Lediglich auf den UTBench haben wir verzichtet, da bei diesem Geschwindigkeitssteigerungen fast nicht messbar sind.

Overclocking Direct3D
Overclocking Direct3D

Die in 32Bit getesteten Benchmarks, also der 3DMark 2001 und Aquamark, können ab einer Auflösung von 1280x1024 nicht mehr als in geringeren Auflösungen von dem Übertakten profitieren. Der 3DMark 2000 profitiert hingegen mit jeder Auflösung mehr.

Overclocking OpenGL
Overclocking OpenGL

Bis auf GLExcess profitieren alle Benchmarks mit steigender Auflösung immer mehr von den gesteigerten Taktraten. Wie zu erwarten, kann Quake 3 Arena wiedereinmal einige an FPS mehr darstellen. Der GLMark aus dem Hause Vulpine setzt dem jedoch die Krone auf und kann bis zu 25,2 Prozent an Performance zulegen.

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