Test: 5950/5700 Ultra gegen 9800/9600XT (6/30)

Rendern um den Gabentisch
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AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra

AOpen schickt mit der Aeolus GeForce FX 5700 Ultra die erste Karte aus nVidias neuem Mittelklassesegment ins Rennen. Ein kurzer Preisvergleich bei Geizhals.at ergab einen durchschnittlichen Straßenpreis von rund 210 Euro. Sicherlich kein Schnäppchen, kostet die direkte Konkurrenz von ATi doch eine ganze Menge weniger. Was die GeForce FX 5700 Ultra von AOpen im Stande ist zu leisten, wollen wir jedoch erst in den Benchmarks klären.

AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra

Fast schon selbstverständlich setzt auch AOpen auf das von nVidia etablierte Standard-Design und verbaut so auf der Platine der Aeolus GeForce FX 5700 Ultra neben einem D-Sub-Anschluss auch einen DVI-Ausgang für digitale TFT-Monitore und einen TV-Ausgang für die Wiedergabe von bewegten Bildern auf dem heimischen Fernseher. Mittlerweile hat er auch schon bei nVidias Mittelklasse Einzug gehalten, der zusätzliche Stromanschluss, der den nV36 mit dem Extra an Strom versorgt. Leider führte man diesen nach hinten weg, so dass es in engen Gehäusen eventuell zu Komplikationen kommen könnte. Barebone-Besitzer könnten hier jedoch das Rettende Ufer sehen. Dort macht oft der nach oben gerichtete Anschluss Probleme.

AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra

Auch beim Kühler vertraut AOpen den Vorgaben des Chipproduzenten. Nicht weiter verwerflich, liefert dieser doch recht gute Leistungen in Sachen Kühlung. Die Lautstärke hielt sich ebenfalls in Grenzen und bewegt sich auf dem Niveau des Durchschnitts. Eine solche gute Kühlung ist derweil auch bitter nötig, verbaut AOpen auf der Aeolus GeForce FX 5700 Ultra schnellen DDR2-Speicher mit einer Zugriffszeit von 2,2 ns. Dieser kommt von Samsung, trägt die Kennnummer K4N26323AE-GC22 und ist für eine maximale Taktfrequenz von 450 MHz zertifiziert. Leider ließ man hier für eventuelle Overclockingversuche keinen sonderlich großen Spielraum nach oben. Während des Betriebes erzeugen diese Module extrem viel Hitze, die nur mit passiven Speicherkühlkörpern unter Kontrolle zu bekommen ist. Auf eine passive Kühlung der Rückseite des Chips verzichtete nVidia bei der Entwicklung des Referenzdesign. Offensichtlich entwickelt der nV36, besser bekannt als GeForce FX 5700 Ultra, nicht sonderlich viel Verlustwärme und dies trotz gleichen Taktraten wie beim großen Bruder, dem nV38 der GeForce FX 5950 Ultra, der einer weitaus aufwendigeren Kühlung bedarf.

AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra

In der Mittelklasse ist der Preiskampf besonders hart. Diesem musste offensichtlich auch AOpen Tribut zollen und legte folgendes der Aeolus GeForce FX 5700 Ultra bei:

  • Aeolus GeForce FX 5700 Ultra mit 128 MB Texturspeicher
  • DVI-auf-D-Sub-Adapter
  • S-Video-auf-Cinch-Adapter
  • Handbuch
  • Quick-Installation-Guide
  • CD mit Treibern
  • InterVideo WinDVD
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra
AOpen Aeolus GeForce FX 5700 Ultra

Leider gestaltete AOpen den Lieferumfang der Aeolus GeForce FX 5700 Ultra recht spärlich. Für einen Kaufpreis von rund 210 Euro bekommt der Käufer letztendlich fast nur die eigentliche Grafikkarte und InterVideos WinDVD. Für unseren Geschmack zu wenig, bietet doch die Konkurrenz oftmals mehr. Verglichen mit anderen 5700 Ultras ist die Karte von AOpen dafür recht günstig und nicht jeder benötigt neben der eigentlichen Hardware eine softe Beilage.