PowerColor 9600 XT Bravo im Test: Mit mehr Speichertakt zum Erfolg

Christoph Becker
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PowerColor 9600 XT Bravo im Test: Mit mehr Speichertakt zum Erfolg

Einleitung

Nachdem wir uns in unseren letzten beiden Artikeln zum Thema Grafikkarten vornehmlich um zwei neue Produkte aus dem Hause nVidia gekümmert haben, wollen wir wieder einmal einen Blick auf die Chips vom kanadischen Hersteller ATi werfen. Viel hat sich seit unserem großem Roundup diesbezüglich zwar nicht getan, dennoch veröffentlichten einige Hersteller seitdem weitere, interessante Produkte. So hat sich vor allem die preisgünstige Mittelklasse zum Schlachtfeld der beiden großen Chipfabrikanten entwickelt; eigentlich kein Wunder, sind gerade hier doch über die pure Masse große Profite zu holen. Während nVidia also mit der GeForce FX 5700 Ultra ihr Glück versucht und zwischenzeitlich die FX 5900 XT als Geheimtipp in das Rennen schickte, liefert ATi in diesen Tagen mit der Radeon 9600 XT eine durchaus konkurrenzfähige und sehr gute Grafikkarte aus, deren Stärken vor allem in der guten Shaderleistung und beim Anti-Aliasing liegen.

Als wäre die 9600 XT in Reinform noch keine gute Grafikkarte, machten sich einige Hersteller ans Werk und versuchten, nochmals etwas mehr Leistung aus dieser herauszuholen. So auch PowerColor, die mit der Radeon 9600 XT Bravo eine aufgebohrte Version der altbekannten bieten. So bietet diese Grafikkarte neben einer guten Ausstattung einen Speichertakt von 340 MHz. 40 Megahertz mehr, als das Referenzdesign verlangt. Ob die Karte aus dem Hause PowerColor sich diesen Bonus zu Nutze machen kann, wollen wir in diesem Artikel genauer klären. Mit mehr Speichertakt zum Erfolg?