Bericht: 3DMark05 - Der Performance Report

Der sechste Teil der Saga
Autoren: und

Einleitung

Schon seit Wochen rätseln Fans, aber auch Redakteure, wann der neue Benchmark aus dem Hause Futuremark wohl das Licht der Welt erblickt. Dazu dieser ominöse Countdown. Nach welchem Prinzip zählte der wohl? Zu durchschauen sollte das wohl anfangs für niemanden gewesen sein - ganz wie Futuremark es wollte. Doch die Zeit des Wartens ist vorbei - Nun ist er endlich da. 3DMark05 soll als sechste Variante eines Grafikkartenbenchmarks vor allem das ein wenig angekratzte Image wiederherstellen. Durch 3DMark03 und die immer wieder auftauchenden Treibercheatereien seitens der Hersteller - ob wahr oder falsch sei nun mal dahingestellt - war die Firma doch sehr in Bedrängnis geraten. Mit offiziell freigegebenen Treibern versucht man den Schaden wieder etwas gut zu machen, aber es wollte nicht so Recht gelingen. Mit der Neuauflage soll nun alles anders werden, aber es gibt auch hier gleich zwei Treiber, die für diesen Benchmark vorgesehen sind. Doch dazu später mehr, werfen wir erst einmal einen Blick auf das Gesamtpaket.

3DMark05 Produktverpackung
3DMark05 Produktverpackung

Übersicht

Die Downloadgröße ist schon ein wenig erschreckend. Mit 283 MB übertrifft man damit sogar das Service Pack 2 für Windows XP. Dass man damit am Tag der Veröffentlichung das halbe Internet lahmlegt, dass weiß auch Futuremark. So hat man sich vor einigen Tagen schon auf die Suche nach Mirror-Servern gemacht, um 3DMark05 möglichst vielen User gleich zur Veröffentlichung zugänglich zu machen. Doch auch viele potentielle Mirror-Kunden dürften ein wenig abgeschreckt sein, machte die Meldung von rund 20 Millionen Downloads in einem Monat nicht gerade Mut, wenn man für den Traffic selber aufkommen muss (und auch wir müssen dieses Mal leider passen).

Aus den 283 MB werden installiert auf der Festplatte dann knapp 600 MB. Wenn man bedenkt, dass es sich um einen 10-minütigen Test der Hardware handelt, eine verdammt große Angelegenheit. Ob es sich lohnt, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

3DMark05 unterteilt sich wieder in einige separate Bereiche. Zum Einen in drei Game-Test und zwei Teilbenchmarks, in denen die CPU auf Herz und Nieren getestet wird. Aus diesen fünf Werten errechnen sich die ersten beiden Endergebnisse. Die berühmt berüchtigten „3DMarks“ werden nur aus den Game-Tests genommen. Die CPU-Tests spiegeln ihr eigenes Ergebnis wider. Darüber hinaus gibt es einen zweiten Bereich, der sich mit der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte befassen. Hier zu zählen die sogenannten Feature-Tests und zu guter letzt der Batch Size-Test. Bei beiden stehen insgesamt noch einmal elf Prüfungen auf dem Programm.

Um allerdings in den Genuß des 3DMark05 zu kommen, ist eine funktionstüchtige DirectX-9-Grafikkarte Pflicht. Dazu gehört ein aktuelles Betriebssystem inklusive DirectX 9.0c.

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