Erste Festnahme wegen IM-Spamming

In den USA kam es kürzlich zu einer ersten Festnahme wegen Instant-Messaging spammens. Dem 18-jährigen Anthony G. wird vorgeworfen, via Instant Messengers rund 1,5 Millionen Spamnachrichten an die Nutzer des Anbieters myspace.com verbreitet zu haben. In diesen warb er für Pornographie und Finanzdienstleistungen.

Als ob dies nicht schon genug wäre, versuchte sich der Täter alsdann im Bereich der Erpressung. Den Betreibern von MySpace drohte er an, seine Spamm-Methoden weiterzuverbreiten, wenn man ihn nicht offiziell zum Werben über den Instant Messenger per Vertrag legitimiere. Der Betreiber kontaktierte die Polizei und lockte G. dann unter dem Vorwand der Ratifizierung des Vertrags von New York nach Los Angeles. Schon am Flughafen erwartete den Spammer aber nicht ein zu unterschreibender Vertrag, sondern die Polizei. Nun erwartet den jungen Mann ein Strafverfahren - das Erste dieser Art.