ATi Catalyst 5.3 mit OpenGL 2.0-Support ist da

Es ist wieder soweit: Mitte jedes Monats erscheinen bei ATi regelmäßig neue Treiberupdates um die Kunden bei guter Laune zu halten und natürlich auch Fehler zu bereinigen sowie manchmal neue Features oder kleinere Verbesserungen der Geschwindigkeit einzubauen. Nun ist der Catalyst 5.3 der neueste Spross und kommt funktional etwas erweitert daher.

Ein Blick in die Release Notes des Catalyst 5.3 macht direkt eine funktionale Erweiterung des Catalyst Control Center, kurz CCC, deutlich. So wurde der Menüpunkt Overdrive erweitert und steht ab nun in der Version 4 zur Verfügung. Es soll einen neuen 3D-Test geben und eine erweiterte Möglichkeit mittels des Treibers die Grafikkarte vor Schäden durch einen zu hohen Chip- oder Speichertakt zu schützen - bisher unter dem Begriff VPU Recover bekannt. Weiterhin ist es nun möglich, Fehlermeldungen, die durch den Treiber entstehen, zu protokollieren und auf dem Monitor anzeigen zu lassen. Dadurch soll es dem Benutzer leichter fallen, eventuelle Fehlerbeseitigungen schneller durchzuführen. Das neue Feature hört auf den Namen eRecord und bietet ein extra angefertigtes Menü im CCC um die aufgezeichneten Fehlermeldungen anzuzeigen.

Desweiteren soll es einen neuen Menü-Unterpunkt geben, welcher mit einer Microsoft Windows Media Center Edition-Optik daher kommt. Dort soll es neue Funktionen geben um den Monitor richtig zu kalibrieren. So zum Beispiel Regler um den Kontrast, Gammawert oder die Helligkeit entsprechend abzuändern. Ebenfalls neu im Catalyst 5.3 ist die vollständige Unterstützung aller OpenGL 2.0-Extensions. Damit hat ATi nun auf den Konkurrenten nVidia aufgeschlossen, da dieser mit dem, wenn auch inoffiziellen, ForceWare 75.90 die OpenGL-API in der Version 2.0 bereits einige Tage lang unterstützt.

Ansonsten soll es mit dem Catalyst 5.3 keine weiteren nennenswerten Änderungen mehr geben. ATi hat zwar mehrere Bugs entfernt, aber logischerweise sind immer noch relativ viele vorhanden. In Sachen Geschwindigkeit soll sich laut den Release Notes nichts bei dem Treiber getan haben - ähnliches konnte man aus mehreren Erfahrungsberichten auch herauslesen.

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