ATI Crossfire: Multi-GPU Rendering enthüllt

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Carsten Spille
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Das Prinzip

Im Gegensatz zu nVidias SLi verwendet man bei ATi keine interne Steckbrücke zwischen den beiden Boards, sondern ein Konzept von Master- und Slave-Karten. Es wird zum Launch zwei Arten von Master-Karten, eine für die X850-Reihe und eine für die X800-Serie geben. Letztere wird in zwei Modellen, einmal mit 128 und einmal mit 256 MByte Videospeicher angeboten. Die US-Preise – wie üblich ohne MwSt. – sollen sich dabei im Bereich von 549 US-Dollar und 299 bzw. 249 US-Dollar bewegen.

Diese Karten sind mit speziellen Chips, der sogenannten „Compositing-Engine“, ausgestattet, die die Bilder, die von der Master-Karte gerendert werden mit denen, die von extern über die Slave-Karte eingespeist werden, zusammensetzen soll. ATi gibt an, dass man hierbei bisher an keine Begrenzung der nutzbaren Auflösung, etwa 2048x1536 Pixel auf hochwertigen CRT-Monitoren, gestoßen sei. Der Chip, der vom Kühler der Master-Karte mitgekühlt wird, erhöhte deren Wärmeausstoß auf ATis Testsystem per „Handprobe“ am Lüfterausgang merklich – möglicherweise war aber auch der Lüfter nicht mehr zu 100 Prozent einsatzfähig, der auf dem Transport einen deutlich hörbaren Lagerschaden erlitten hatte. Ferner verfügen die Master-Karten über einen HD-DMS-Anschluss, der sowohl als Eingang für die Bilder der Slave-Karte, als auch als zweiter DVI-Ausgang fungiert. Das passende Kabel wird den Master-Karten natürlich beiliegen.

Die X800-Karten werden mit den Spezifikationen der X800 XL ausgeliefert werden, was Taktraten und Rendering-Pipelines angeht