23/26 Sapphire Radeon X800 GT, GTO und GTO² im Test : Die neuen Preis-Leistungs-Könige

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Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle (Windows):
    • Sapphire Radeon X800 GTO Ultimate
      0,0
      Hinweis: Passiver Kühlkörper
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      49,5
    • Sapphire Radeon X800 GTO
      50,0
    • nVidia GeForce 7800 GT
      52,5
    • nVidia GeForce 6600 GT
      52,5
    • ATi Radeon X850 XT
      53,0
    • Sapphire Radeon X800 GT
      53,5
    • ATi Radeon X800 XL
      54,0
    • ATi Radeon X850 Pro
      54,0
    • Sapphire Radeon X800 GTO²
      54,0
    • Sapphire Radeon X800 GTO² @ 16PP
      54,0
    • ATi Radeon X700 Pro
      54,0
    • ATi Radeon X1800 XT
      55,5
    • ATi Radeon X800
      56,0
    • nVidia GeForce 6800
      57,0
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      59,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      60,0
    • ATi Radeon X1600 XT
      65,0
    • ATi Radeon X1300 Pro
      66,0
  • Last:
    • Sapphire Radeon X800 GTO Ultimate
      0,0
      Hinweis: Passiver Kühlkörper
    • Sapphire Radeon X800 GTO
      52,5
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      53,0
    • ATi Radeon X850 XT
      53,5
    • nVidia GeForce 6600 GT
      53,5
    • Sapphire Radeon X800 GTO²
      54,5
    • Sapphire Radeon X800 GTO² @ 16PP
      54,5
    • nVidia GeForce 7800 GT
      55,5
    • ATi Radeon X1800 XT
      56,5
    • ATi Radeon X850 Pro
      57,0
    • nVidia GeForce 6800
      58,0
    • Sapphire Radeon X800 GT
      58,0
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      59,0
    • ATi Radeon X800
      59,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      60,0
    • ATi Radeon X800 XL
      63,0
    • ATi Radeon X700 Pro
      64,5
    • ATi Radeon X1600 XT
      65,0
    • ATi Radeon X1300 Pro
      66,0

Ersteinmal die positive Nachricht vorweg: Unter den vier Testkandidaten von Sapphire befindet sich kein schwarzes Schaf, dass den Käufer immer an den drehenden Lüfter erinnert – ganz im Gegenteil sogar! Als unschlagbar stellt sich logischerweise die passiv gekühlte Ultimate Radeon X800 GTO heraus, die aufgrund des fehlenden Lüfters absolut lautlos arbeitet. Regelrecht begeistern konnte uns die Hybrid Radeon X800 GTO die Sapphire mit einem etwas ungewohnten Kühldesign ausstattet, welches sehr effektiv zu arbeiten scheint. So liegt der Geräuschpegel der Karte unter Windows auf dem sehr guten Niveau des Referenzdesigns einer GeForce 7800 GTX, die man unter 2D nicht aus dem System heraushören kann. Unter Last kann sich die X800 GTO gar vor das Flaggschiff von nVidia setzen und arbeitet somit auch im 3D-Betrieb, trotz einer geringen Steigerung der Lautstärke, sehr leise und ist somit, neben der Ultimate Radeon X800 GTO, unsere Empfehlung für einen Silent-PC.

Deutlich lauter arbeitet die langsamere Radeon X800 GT, die man im Windows-Betrieb zwar aus den Lüftern im Testrechner heraushören kann, dennoch aber keinesfalls negativ auffällt. Anders sieht es dagegen unter Last aus, wo Sapphire wohl aufgrund des recht kleinen Kühlsystems Tribut zollen muss. So dreht der Lüfter während des Spielens doch deutlich hörbar auf, liegt aber immer noch im Bereich des Ertragbaren – nichtsdestotrotz disqualifiziert sich die Radeon X800 GT somit für den Einsatz in einem Silent-Rechner.

Obwohl Sapphire auf der Hybrid Radeon X800 GTO² das Kühlsystem der Radeon X850 Pro übernimmt, arbeitet der dort verbaute Lüfter glücklicherweise nicht ganz so laut. Im 2D-Modus arbeitet dieser mit einer fast identischen Lautstärke wie die X800 GT aus demselben Hause, unter Last wird der Lüfter aber im Gegensatz zum kleineren Bruder praktisch nicht lauter und fällt somit auch nicht negativ auf. Erfreulicherweise hat das zusätzlich aktivierte Pixel-Quad keinerlei Auswirkungen auf die Drehzahl des Lüfters.

Insgesamt lässt sich aufgrund der Messergebnisse sagen, dass Sapphire bei den Testkandidaten bezüglich der Lautstärke sehr gut gearbeitet hat – einen Ausrutscher leistet sich allerdings die X800 GT, die unter Last doch deutlich auf sich aufmerksam macht. Hier ist bei empfindlichen Naturen also Vorsicht angesagt.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle - Chip:
    • ATi Radeon X1800 XT
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1800 XL
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1600 XT
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1300 Pro
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • Sapphire Radeon X800 GTO²
      39
    • ATi Radeon X850 Pro
      40
    • Sapphire Radeon X800 GTO² @ 16PP
      41
    • ATi Radeon X850 XT
      42
    • nVidia GeForce 7800 GT
      42
    • Sapphire Radeon X800 GT
      42
    • ATi Radeon X800
      44
    • ATi Radeon X700 Pro
      44
    • Sapphire Radeon X800 GTO
      45
    • nVidia GeForce 6600 GT
      47
    • ATi Radeon X800 XL
      48
    • nVidia GeForce 6800
      48
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      50
    • Sapphire Radeon X800 GTO Ultimate
      50
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      57
  • Last - Chip:
    • ATi Radeon X1800 XT
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1800 XL
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1600 XT
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • ATi Radeon X1300 Pro
      0
      Hinweis: Nicht messbar
    • Sapphire Radeon X800 GTO²
      64
    • Sapphire Radeon X800 GTO² @ 16PP
      64
    • ATi Radeon X700 Pro
      65
    • nVidia GeForce 7800 GT
      66
    • ATi Radeon X850 Pro
      69
    • Sapphire Radeon X800 GT
      69
    • ATi Radeon X800
      71
    • nVidia GeForce 6800
      72
    • Sapphire Radeon X800 GTO
      76
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      80
    • ATi Radeon X850 XT
      81
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      83
    • nVidia GeForce 6600 GT
      85
    • ATi Radeon X800 XL
      87
    • Sapphire Radeon X800 GTO Ultimate
      95
  • Last - Chiprückseite:
    • nVidia GeForce 6800
      52
    • nVidia GeForce 7800 GT
      54
    • ATi Radeon X1300 Pro
      56
    • Sapphire Radeon X800 GTO²
      56
    • Sapphire Radeon X800 GTO² @ 16PP
      56
    • ATi Radeon X1600 XT
      61
    • ATi Radeon X850 Pro
      64
    • ATi Radeon X1800 XL
      64
    • Sapphire Radeon X800 GT
      64
    • ATi Radeon X800
      66
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      66
    • nVidia GeForce 6600 GT
      68
    • ATi Radeon X850 XT
      70
    • ATi Radeon X800 XL
      71
    • ATi Radeon X700 Pro
      72
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      73
    • ATi Radeon X1800 XT
      75
    • Sapphire Radeon X800 GTO
      75
    • Sapphire Radeon X800 GTO Ultimate
      88

Insgesamt arbeiten alle vier Testkandidaten des Herstellers Sapphire in einem unkritischen Temperaturbereich, auch wenn die passiv gekühlte Ultimate X800 GTO logischerweise kurz davor ist, jenen zu verlassen. Trotzdem schlägt sich diese tapfer und überschreitet unter Last nicht die magische 100-Grad-Grenze – das dies nicht bei jeder passiv gekühlten Grafikkarte der Fall ist, hat sich in dem letzten Round-Up entsprechender Karten gezeigt. Ziemlich warm wird unter Last die Radeon X800 GTO, was sich auf den langsam drehenden Lüfter zurückführen lässt. Die X800 GTO² sowie die X800 GT bleiben dagegen trotz der hohen Taktraten auch während des Spielens recht kühl.

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