Tod nach WoW-Spielemarathon

Nachdem bereits im August ein koreanischer Spieler nach 50-stündigem Dauerspielen an Erschöpfung gestorben ist, scheint sich nun in China eine ähnliche Tragödie zugetragen zu haben. Das Online-Magazin Joystiq berichtet vom Tod eines chinesischen Mädchens nach tagelangem Spielen von Blizzards Online-Rollenspiel World of Warcraft.

Der Tod des in der Community unter dem Namen „Snowy“ bekannten Mädchens bestärkt nun die Pläne der chinesischen Regierung für ein Anti-Sucht-Gesetz, während die Spieler dieses durch eine Petition abzuwenden versuchen. Das Gesetz soll Online-Rollenspiele auf maximal drei Stunden Spielzeit am Stück beschränken, bevor die Möglichkeiten des Spielers nach und nach abnehmen und er nach fünf Spielstunden nahezu nichts mehr machen kann. Nachdem er fünf Stunden abseits vom Spiel verbracht hat, kann er sich wieder verbinden und alle Möglichkeiten nutzen, die das Spiel ihm bietet. Einige Rollenspiele besitzen bereits ähnliche Funktionen, um die Suchtgefahr auf ein Minimum zu reduzieren. Ob Blizzard diese Funktion aber in WoW einbaut und ob davon auch Spieler außerhalb Chinas betroffen sind, bleibt abzuwarten.

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