Test: nVidia GeForce 7800 GTX 512 SLI

Schneller gehts nicht!
Autor:

Einleitung

Nachdem sich nVidia mit der GeForce 7800 GTX für mehrere Monate konkurrenzlos die Performancekrone aufsetzen konnte, zeigte sich mit der ATi Radeon X1800 XT ein Konkurrent, der der nVidia-Grafikkarte mehr als nur gewachsen war. Lange herrschte der Geschwindigkeitsvorsprung jedoch nicht an, denn nVidia arbeitete im stillen Kämmerlein längst an einer neuen High-End-Version, die erneut die Führung übernehmen sollte. GeForce 7800 GTX 512 heißt die Wunderwaffe, die zwar wieder auf dem altbewährten G70-Chip der Kalifornier basiert, allerdings mit deutlich höheren Taktraten daherkommt.

So verfügt ein entsprechendes Exemplar über einen Chiptakt von 550 MHz, während der Speicher gar mit extrem hohen 850 MHz daherkommt, was ein neuen Rekordwert darstellt. Zudem wurde der VRAM – wie bei der Radeon X1800 XT von ATi – auf 512 MB erhöht, weswegen man mit dieser Karte auch für zukünftige, texturlastige Spiele gerüstet ist. Doch auch ATi hat nicht geschlafen und so wusste der Catalyst 5.11 mit einigen Verbesserungen zu gefallen, die die XT-Adaption relativ nahe an eine GeForce 7800 GTX 512 heran brachten. Zudem hat zwischenzeitlich die CrossFire-Version, sprich die Möglichkeit, eine zweite Grafikkarte zur Leistungssteigerung zu benutzen, das Licht der Welt erblickt, von denen es bis jetzt aber nur vereinzelte Exemplare für die Presse gibt – wir arbeiten allerdings aktuell an einem Bericht und werden diesen die kommenden Tage online stellen.

GeForce 7800 GTX 512 SLI
GeForce 7800 GTX 512 SLI

Anders sieht es bei der Konkurrenztechnologie von nVidia aus, die auf den Namen SLI (Scalable Link Interface) hört. Jene befindet sich bei uns in Form zweier „GeForce 7800 GTX 512“-Karten im Test und wird zeigen müssen, ob sich der extrem hohe Kaufpreis auch lohnt, oder ob Interessenten nicht lieber zu zwei billigeren GeForce-7800-GTX-Derivaten, alternativ gar zur Konkurrenz, der Radeon X1800 XT, greifen sollten. So testen wir das Grafikgespann nicht nur auf die erbrachte Geschwindigkeit, wie üblich gehören auch Messungen zur Temperatur, Leistungsaufnahme, Lautstärke und auch der Übertaktbarkeit in den Testparcours.

Des Weiteren haben wir uns auch die SLI-Anti-Aliasing-Modi angeschaut, die eine bessere Kantenglättung als die herkömmlichen Varianten versprechen, jedoch nur auf SLI-Systemen funktionieren. Kontrolliert wurde dabei die Performance und die erbrachte Bildqualität. Ob sich das leistungsfressende Feature lohnt, wird sich erst zeigen müssen.

Lesezeichen