nForce 4 SLI XE und Ultra: Nvidia in günstige für Sockel 775

Jirko Alex
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nForce 4 SLI XE und Ultra: Nvidia in günstige für Sockel 775

Einleitung

Mit dem heutigen Tag stellt nVidia zwei neue nForce4-Chipsätze vor, die die Zahl der für den Sockel 775 verfügbaren nVidia-Lösungen mit den bereits erhältlichen Versionen nForce4 SLI und nForce4 SLI X16 kurzfristig auf vier verdoppeln (bzw. langfristig auf drei erweitern, denn der nForce4 SLI läuft aus). „nForce4 SLI XE“ und „nForce4 Ultra“ stellen ab sofort den Einstieg in die Welt des nForce4 auf Intel-Systemen dar, was sich speziell in einer günstigen Preisgestaltung, aber auch leicht abgespeckten Features äußert. Neben diesen erwarteten Änderungen im Vergleich zur ersten „Intel Edition“ eines nForce4-Chipsatzes, dem nVidia nForce 4 SLI (X16), hielten jedoch auch neue Funktionen Einzug in das Repertoire der beiden Probanden. So wurden kleine - aber durchaus nervige - Unzulänglichkeiten ausgemerzt und einzelne technische Lösungen durch bessere ersetzt. Es wurde aber auch vieles beibehalten, was bei den ausgewachsenen nForce4-Chipsätzen angepriesen wird.

Auf den folgenden Seiten soll im Rahmen einer Produkt-Vorschau geklärt werden, für welchen Anspruch die zwei nVidia-Chipsätze vorgesehen sind, was sie von den "Großen" unterscheidet und wieviel man aus den bekannten Fehlern gelernt hat.

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Überblick

Wer die neuen nVidia Mainboards mit „nForce4 Ultra“- oder „nForce4 SLI XE“-MCP das erste Mal im Vergleich betrachtet, dem fällt der fehlende zweite Grafikkarten-Steckplatz (PCIe x16) auf der Ultra-Variante auf. nVidia sieht bei dieser Version (wie auf dem AMD-Pendant) in der Tat keine Dual-GPU-Fähigkeiten vor. Ein Umstand, der zweierlei Faktoren geschuldet ist: Einerseits bietet man mit dem „Ur-nForce4“ in der SLI (Intel Edition) sowie dem neueren nForce4 SLI X16 und dem jetzt präsentierten nForce4 SLI XE bereits drei Chipsätze für den Sockel 775 an, die SLI-fähig sind. Andererseits ist der mit Ultra bezeichnete Abkömmling des nForce4 im unteren Preissegment angesiedelt und liegt damit auf Sparkurs.

nForce4 SLI XE
nForce4 SLI XE
nForce4 SLI XE Anschlüsse
nForce4 SLI XE Anschlüsse
nForce4 SLI XE Gesamtansicht
nForce4 SLI XE Gesamtansicht
nForce4 Ultra
nForce4 Ultra
nForce4 Ultra Anschlüsse
nForce4 Ultra Anschlüsse
nForce4 Ultra Gesamtansicht
nForce4 Ultra Gesamtansicht

Die beiden Chipsätze lediglich als abgespeckte Varianten des nForce4 zu sehen, würde diesen jedoch nicht gerecht werden. nVidia nutzte nämlich die Zeit, um ihnen weitere Features zu spendieren, die seinerzeit in Teilen sogar den teureren High-Performance-Versionen verwehrt blieben. So setzt man bei den neuen Chipsätzen auf eine HD-Audio-Lösung in Form des bekannten Azalia-Codecs. Außerdem können die beiden Neuen mit allen aktuellen Intel-Prozessoren umgehen. Explizit eingeschlossen wurde in dieser Aussage Intels Pentium D 820, das Sorgenkind aller Mainboards, die mit nVidias „nForce4 SLI“-Chipsatz (der nForce4 SLI X16 kann mit diesem laut Datenblatt umgehen) bestückt sind. Dieser Schritt erscheint auch notwendig, werden doch günstige Mainboards oft auch mit günstigen Prozessoren bestückt, zu denen eben auch Intels Einsteiger-Dual-Core-CPU gehören kann.

Angepeiltes Preissegment
Angepeiltes Preissegment
Platzierung der neuen Mainboards
Platzierung der neuen Mainboards