Gedankensteuerung für Spieler von OCZ

Parwez Farsan
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Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, den PC allein mit der Kraft der eigenen Gedanken steuern zu können? OCZ hat sich dem Problem angenommen und präsentiert mit dem NIA (Neural Impulse Actuator) nun ein Eingabegerät, mit dem sich Spiele durch menschliche Gehirnwellen steuern lassen.

NIA ist dabei eher als Ergänzung zur Maus denn als Ersatz zu sehen, der Einsatz der Maus lässt sich jedoch auf ein Minimum (z. B. Richtungssteuerung in Egoshootern) reduzieren. Nach einer kurzen Kalibrierung können mit der mitgelieferten Treibersoftware, die einen wesentlichen Bestandteil des Produktes ausmacht, ganze Befehlsfolgen programmiert werden. Unter anderem lassen sich dabei Befehlsverzögerung, Druckdauer, Wiederholungen und anderen Parmeter haarklein konfigurieren. Die Befehlsfolgen lassen sich dann einfach durch verschiedene Gedankenmuster auslösen. Um ein wenig Übung kommt man allerdings nicht hin, um das Eingabegerät auch wirklich effizient nutzen zu können. Am schnellsten kommt man dabei wohl über den Muskelreiz (Anspannen der Kaumuskulatur) zu einem Erfolgserlebnis, was man auch sogleich im Treiber in einer Partie „Pong“ testen kann.

Neural Impulse Actuator von OCZ
Neural Impulse Actuator von OCZ

Es können beliebig viele Profile für verschiedene Spiele angelegt, importiert und exportiert werden, so dass man auch problemlos die vorgefertigten Profile von Freunden nutzen kann. Die Produktion der ersten 500 Einheiten – je nach Erfolg können schnell weitere Geräte nachgeschoben werden – hat diese Woche begonnen, so dass bereits in zwei bis drei Wochen die ersten Geräte im Handel verfügbar sein werden. Der genaue Preis steht zwar noch nicht fest, laut OCZ wird er sich aber auf jeden Fall unter 200 Euro und vermutlich zwischen 150 und 170 Euro bewegen.

NIA-Treiber
NIA-Treiber
NIA-Treiber
NIA-Treiber
NIA-Treiber
NIA-Treiber
NIA in Aktion
NIA in Aktion