Test: Sharkoon SATA Quickport Pro (2/5)

Datenträger, wechsel dich!
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SATA Quickport Pro

Neben der Dockingstation befinden sich in der Packung eine kurze Anleitung, das externe Netzteil mit einem etwa 115 cm langen Kabel, ein 100 cm langes eSATA-Kabel sowie ein 150 cm langes USB-Kabel. Warum das eSATA-Kabel nun kürzer als das USB-Kabel ist und somit faktisch die Entfernung der Dockingstation zum Rechner begrenzt, bleibt offen. Die eSATA-Spezifikationen würden jedenfalls ohne weiteres bis zu zwei Meter Kabellänge erlauben.

Sharkoon SATA Quickport Pro mit Zubehör
Sharkoon SATA Quickport Pro mit Zubehör

An der Vorderseite der Dockingstation befinden sich die beiden USB-2.0-Buchsen des integrierten USB-Hubs sowie der Cardreader für Karten der Typen SD, SDHC und MMC/MS. Weitere wichtige Formate wie zum Beispiel CompactFlash werden leider nicht unterstützt. Mittig auf der Oberseite ist die Taste für die Auswurfmechanik für Festplatten platziert, rechts daneben die blaue Power-LED und die rote LED zur Anzeige von Schreibvorgängen. 2,5 und 3,5 Zoll große Festplatten werden ohne weitere Arretierung einfach in den Schacht gesteckt. Bei 3,5-Zoll-Festplatten klappt die Abdeckung mir Aussparung für 2,5-Zoll-Modelle dabei leichtgängig nach unten weg. Dieses System garantiert zwar einen schnellen und unkomplizierten Laufwerkswechsel, ist dafür aber auch weit weniger stabil als beispielsweise eine Befestigung mit Schrauben. Für das schnelle Sichern von Daten sitzen die Festplatten allemal fest genug in der Dockingstation, transportieren sollte man sie so allerdings nicht. Dafür ist die lediglich über die Schnittstellen bestehende Verbindung dann doch zu wackelig.

Vorderseite des Sharkoon SATA Quickport Pro
Vorderseite des Sharkoon SATA Quickport Pro
Sharkoon SATA Quickport Pro von oben
Sharkoon SATA Quickport Pro von oben

Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für Netzteil, USB-Kabel (Typ B) und eSATA-Kabel sowie der Power-Schalter. Eine flotte eSATA-Verbindung stellt bei der Nutzung von Festplatten zwar den Idealfall dar, doch längst nicht alle PCs und kaum ein Notebook verfügen heutzutage über eine solche Schnittstelle. In diesem Fall erfolgt der Datentransfer, wie bei so vielen externen Gehäusen, über die langsamere, dafür allerdings allen nicht total veralteten Computern zur Verfügung stehende USB-2.0-Schnittstelle. Während man zur Nutzung von Festplatten auf die USB-Verbindung gut und gerne verzichten kann, funktionieren der USB-Hub und der Cardreader ausschließlich bei bestehender USB-Verbindung. Will man den vollen Leistungsumfang des SATA Quickport Pro nutzen, muss man die Dockingstation daher parallel über eSATA und USB mit dem Rechner verbinden.

Rückseite des Sharkoon SATA Quickport Pro mit Anschlüssen
Rückseite des Sharkoon SATA Quickport Pro mit Anschlüssen

Will man die Festplatte im laufenden Betrieb wechseln, sollte man zur Vermeidung von Datenverlusten auch bei Sharkoons Dockingstation zuvor die Windows-Option zum sicheren Entfernen von Hardware nutzen; der Knopf zum Auswurf der Festplatte ist lediglich eine mechanische Hilfe.

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