Test: Asus EeePC S101

Dünner, schicker, teurer
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Vorwort

Mit der Erschließung eines völlig neuen Marktes, gemeint ist das von Beginn an viel beachtete Netbook-Segment, ist Asus spätestens zu Beginn des letzten Jahres aufgrund lukrativer Pionierarbeit zur nicht mehr wegzudenkenden Branchengröße aufgestiegen. Der Grund für den Erfolg ist in der pragmatischen Simplizität und in einem daraus resultierenden vergleichsweise günstigen Preis für die berühmte EeePC-Familie zu finden.

EeePC S101
EeePC S101

Abseits dieser relevanten Eigenschaften gestalteten sich jedoch vor allem die ersten Varianten der prestigeträchtigen Reihe nicht gerade als waschechte Hingucker. So galt bis vor nicht allzu langer Zeit für einen EeePC: Lange Akkulaufzeiten, angemessene Leistung, guter Preis: ja; ein besonders ansprechendes Äußeres: eher nein. Viele Eee-Modelle wie beispielsweise die 901er-Ausgabe wirkten stets ein wenig klobig, was besonders in einem direkten Vergleich mit eleganten Konkurrenten wie dem Dell Mini 9 besonders ins Auge fiel. Mit dem EeePC S101 soll nun über die Verquickung der „alten“ Eigenschaften der Serie mit einem ansprechenden Äußeren alles noch besser werden. Ob dieser Versuch gelungen ist, klärt dieser Test.