Microsoft darf Word (vorerst) weiter verkaufen

Nachdem das Unternehmen I4i aufgrund eines Patents zur XML-Kodierung einen Verkaufsstop von Microsoft Word erwirken wollte, entschied nun ein Richter, dass das verbreitete Textverarbeitungsprogramm vorerst weiter verkauft werden darf.

Namhafte Firmen wie Dell und HP haben dem Redmonder Softwarekonzern bereits ihre Unterstützung zugesagt. Laut den Unternehmen würde ein Verkaufsstop von Word weitreichende Folgen haben und nicht nur Microsoft betreffen. Weiterhin ließ Microsoft verlauten, dass eine Umprogrammierung des Office-Programms ohne XML-Unterstützung Monate in Anspruch nehmen würde. Das kleine Unternehmen I4i kommentiert dies als Panikmache, die auch nicht vor möglichen Folgen schützt.

Am 23. September wird der Fall durch das United States Court of Appeals for the Federal Circuit, einem Bundesberufungsgericht, erneut geprüft. Im Rahmen des Rechtsstreits musste Microsoft bereits über 200 Millionen US-Dollar an Zahlung leisten.