Test: SSDs 2009

Wie groß sind die Vorteile im Alltag?
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Einleitung

Wie misst man eigentlich die Leistung einer Festplatte? Ganz einfach: Zugriffszeiten und Transferraten mit verschiedenen Dateigrößen ermitteln, Benchmarks wie ATTO, Crystal DiskMark oder auch PCMark Vantage verwenden und schon weiß der geneigte Leser, dass die eine SSD 20 MB/s schneller schreiben kann als die andere. Ach halt, das gilt ja wieder nur für sequentielle Vorgänge mit einer bestimmten Dateigröße... STOPP!

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In diesem Artikel soll es vor allem um eines gehen: Tests in realen Alltagsszenarien. Zusammen mit unseren Lesern haben wir uns gefragt: Welches sind die am häufigsten auftretenden Aktionen, die der PC-Nutzer ausführt? An erster Stelle stehen mit Sicherheit Ladevorgänge; ob es das Booten des Betriebssystems, das Starten des Internet Browsers, das Öffnen einer Musik- oder Filmdatei oder das Laden eines Spiele-Levels ist, diese Aktionen nehmen zweifellos die meiste Zeit in Anspruch, vermutlich sind es mehr als neunzig Prozent aller Aktivitäten, die bei der Nutzung des PCs auftreten. Ab und zu wird dann noch etwas kopiert oder vielleicht ein Programm installiert. Genau jene Vorgänge sind es, die wir genauer untersuchen.

Um die Leistung der drei konkurrierenden SSD-Controller von Indilinx, Samsung und Intel analysieren zu können, werden diverse SSDs der Hersteller OCZ, SuperTalent, Corsair, Intel und Mushkin miteinander verglichen. Dabei kommen nicht nur unterschiedliche Firmware-Versionen sondern auch verschiedene Kapazitäten zum Einsatz. Außerdem ist mit der OCZ Agility EX eine SSD mit SLC-Chips im Testfeld. Die Riege der konventionellen Festplatten wird durch die Western Digital Velociraptor und durch die beliebte Western Digital Caviar Blue vertreten.

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