SSD-Frühling II: Intel SSD 510 und OCZ Vertex 3 im Test

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Norman Dittmar
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Benchmarks

ATTO

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der max. möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD sequentiell erreichbar ist. Diese Werte sollten aber keinesfalls mit realen Transferraten verwechselt werden.

ATTO Leseleistung
060120180240300Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB512 kB

Hinweis: Durch Anklicken einer SSD-Bezeichnung in der Legende wird der dazugehörige Graph fett dargestellt und es werden die einzelnen Leistungswerte als „Mouse RollOver“ dargestellt, was die Lesbarkeit der Graphen deutlich verbessert.

Beim sequentiellen Lesen verschiedener Dateigrößen mit dem ATTO Benchmark liegt die Vertex 3 gleich auf mit der SandForce-SSD der ersten Generation. Intels SSD 510 ist hier minimal schneller, bleibt allerdings hinter der C300 bzw. bis zu einer Dateigröße von 32 KB auch hinter der Postville zurück.

ATTO Schreibleistung
060120180240300Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB512 kB

Bei den sequentiellen Schreibraten zeigt sich eine gänzlich andere Reihenfolge. Die beiden SandForce-Probanten liefern bei diesem Benchmark erwartungsgemäß das beste Ergebnis. Die SSD 510 setzt bei den SSDs, die keine Komprimierung verwenden, neue Maßstäbe. Nur beim sequentiellen Schreiben sehr kleiner Dateien hat die C300 noch die Nase vorn. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die sequentielle Schreibrate der 120-GB-Versionen grundsätzlich etwas niedriger ausfällt als bei 250 GB.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass ATTO stark komprimierbare Daten zum Testen der sequentiellen Transferraten verwendet, weshalb die SandForce-SSDs in diesem Benchmark herausragende Ergebnisse erreichen, die lediglich das absolute Maximum anzeigen. Die minimalen sequentiellen Transferraten findet man unter anderem mit dem AS SSD Benchmark, da dort nicht beziehungsweise kaum komprimierbare Daten verwendet werden. Die realen sequentiellen Transferraten liegen demzufolge immer zwischen diesen beiden Benchmarks.