Test: Acer Aspire 5253

15" mit AMD „Fusion“ ab 350 Euro
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Einleitung

Spätestens seit Intels „Sandy Bridge“-Prozessoren geht der Trend im CPU-Bereich in Richtung kombinierter Komponenten. Statt wie früher für Haupt- und Grafikprozessor getrennte Chips zu entwickeln und zu verbauen, setzen die Hersteller nun auf eine Kombination aus beidem. Mit den APUs (Accelerated Processing Unit) der „Brazos“-Plattform will AMD auch im Bereich der sparsamen Prozessoren nachziehen.

Acer Aspire 5253
Acer Aspire 5253

Eigentlich sind diese Prozessoren somit prädestiniert für den Einsatz in Tablets und Netbooks. Mit dem Aspire 5253 wagt Acer jedoch den Schritt, eine solche APU in einem Notebook der 15-Zoll-Klasse anzubieten. Damit einher gehen natürlich die Anforderungen, die ein solches Gerät erfüllen muss. Denn anders als in einem Netbook mit elf oder zwölf Zoll großem Display weckt ein großes Gerät natürlich auch das Interesse an Anwendungen, die über kleinere Office-Aufgaben oder das „Surfen“ im Internet hinausgehen.

Die Frage lautet also, ob Acers Rechnung am Ende aufgehen kann.

Wir danken notebooksbilliger.de für die freundliche Teststellung!

Lieferumfang

Im schlichten, in weiß-blau gehaltenen Karton befindet sich außer dem Notebook nur wenig. Zu diesem spartanischen Lieferumfang gehören der Akku nebst Ladegerät sowie einige Broschüren.

Der Verpackungsinhalt auf einen Blick:

  • Acer Aspire 5253
  • Sechs-Zellen-Lithium-Ionen-Akku Sony AS10D41 (4.400 mAh, 47,5 Wh)
  • Ladegerät, Steckdosen-Anschlusskabel trennbar, Ausgangsleistung 19 Volt, 3,42 Ampere
  • Kurzanleitungen und Garantiebedingungen

Software

Acer stattet das Aspire 5253 mit Windows 7 in der „Home Premium“ Variante (64-Bit) aus. Zusätzlich sind zahlreiche mal mehr, mal weniger sinnvolle Programme bereits auf dem Notebook vorinstalliert. Dazu gehören neben dem Adobe Reader in Version 9 auch Microsofts Büropaket als "Starter Edition". Weiterhin findet der Nutzer McAfees Internet Security Suite, Norton Online Backup sowie einige Programme von Acer vor, darunter auch „clear.fi“ für die Vernetzung mit kompatiblen Geräten.

In der Benutzerkontensteuerung ist, wie bei zahlreichen anderen Windows-PCs, nur die zweithöchste Stufe aktiviert. Trotz der dadurch relativ hohen Hürden für schädliche Software können beispielsweise Virenscanner ohne Kenntnis des Nutzers entfernt werden.