TT Level 10 GT im Test: Das BMW-Gehäuse wird günstiger

Sven Scharpe
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TT Level 10 GT im Test: Das BMW-Gehäuse wird günstiger

Einleitung

Level 10, kaum ein anderes Gehäuse hat in der Vergangenheit für mehr Furore gesorgt. Insbesondere das Design polarisierte dabei wie kaum ein Zweites. Während es die einen in selige Verzückung versetzte, stieß es die anderen komplett ab. Eine weitere Schattenseite der Exklusivität und des innovativen modularen Aufbaus: Der Preis. Mehr als 500 Euro wollte Thermaltake anfänglich haben, inzwischen sind es „nur noch“ knapp 500 Euro.

Im Hause Thermaltake sieht man in dem ungewöhnlichen Designkonzept jedoch weiterhin offensichtlich viel Potenzial und veröffentlicht mit dem Level 10 GT eine Variante, die eine breitere Käuferschicht ansprechen soll. Nicht zuletzt, weil sie fast 300 Euro günstiger zu haben ist.

Schon direkt beim Auspacken des Level 10 GT stoßen wir auf eine kleine Besonderheit. Während andere Gehäuse meistens von einem transparenten Plastiksack beim Transport vor Kratzern geschützt werden, spendiert Thermaltake dem Level 10 GT einen schwarzen Überzug aus einem fleeceähnlichen Material. Hat man das knapp 13 Kilogramm schwere Gehäuse dann aus dem Karton gewuchtet, bleibt der erhoffte zweite Aha-Effekt nicht aus: sofort ist die Verwandtschaft zum Ur-Level 10 erkennbar.

Beim genaueren Hinsehen offenbaren sich aber dann doch recht schnell einige Änderungen. So wurde der modulare Aufbau, mit Ausnahme der Festplatten, komplett gestrichen. Auch werden Auge und Finger nicht mehr von schickem Aluminium verwöhnt, hier regiert schwarzer Kunststoff und davon nicht gerade wenig.