Test: Scythe Mugen 3 CPU-Kühler (7/10)

Aller guten Kühler sind drei?
Autor:

Kühlleistung

Vergleich mit Serienbelüftung

In Kombination mit seinem Slip-Stream-Serienlüfter kann der Scythe Mugen 3 ordentlich punkten und beweist damit eine sehr gute Abstimmung und Grundleistung. In unserer interaktiven, drehzahlabhängigen Temperaturübersicht gibt es nur wenige Serienkonfigurationen, die dem Mugen 3 das Wasser reichen können. Überdies verfügen die meisten besser platzierten Kühler-Combos (Noctua NH-D14, Be Quiet Dark Rock Pro, Prolimatech Genesis) über eine Doppelbelüftung und rangieren damit etwas außer Konkurrenz.

In der Single-Lüfter-Gegenüberstellung spielt der Mugen 3 bei der Bewertung der reinen Kühlleistung klar in einer Liga mit einem Prolimatech Megahalems oder einem Thermalright Venomous X. Im Vergleich zum Wegbereiter Mugen 2 ist die Leistung der Kühler-Lüfter-Kombination durchaus nennenswert angehoben, wenngleich die Unterschiede im Alltag kaum auffällig sein dürften.

Insgesamt arbeitet der Mugen 3 über den gesamten Drehzahlbereich stabil und ohne Schwächen. Bei niedrigen Drehzahlen ist kein überdurchschnittlicher Einbruch der Leistung zu beobachten, was eine gewisse Optimierung für den leisen Lüfterbetrieb andeutet. Dafür gibt es bei stark erhöhten Lüftergeschwindigkeiten Prozessorkühler, die in diesen Bereichen etwas besser abgestimmt sind.

Nutzungshinweis: Durch Anklicken einzelner Charts oder Kühler in der Legende wird der jeweilige Temperatur-Drehzahlverlauf in den Diagrammen hervorgehoben.

Die Temperaturwerte dieser Seite stellen das arithmetische Mittel der vier Prozessorkerntemperaturen unter Volllast dar.