„Sandy Bridge“ für Desktops-PCs bald ab 37 US-Dollar?

Volker Rißka
34 Kommentare

Ende Mai hatte Intel die bis dato günstigsten Sandy-Bridge-Prozessoren für den Desktop vorgestellt. Den Pentium sollen in Kürze die Celeron folgen, die den Einstiegspreis für die neuen Prozessoren von 64 auf 37 US-Dollar absenken sollen.

Für besagte 37 US-Dollar gibt es dann aber wie bereits im Notebook-Segment als günstigstes Modell lediglich einen Single-Core-Prozessor mit 1,6 GHz. Dieser soll als Celeron G440 im Handel stehen. Interessanter wird es bereits für fünf US-Dollar mehr. Denn für 42 US-Dollar soll man ein Dual-Core-Modell mit 2,4 GHz bekommen, das als Celeron G530 antreten soll. Für nochmals zehn US-Dollar mehr wird man lediglich einen kleinen Taktsprung auf 2,5 GHz bekommen – den Celeron G540.

Hinsichtlich der Ausstattungsmerkmale ist über die Modelle noch nicht viel bekannt, lediglich das was die Gerüchteküche bisher zusammenfasste. Erwartet wird eine weitere Reduzierung des L3-Caches auf nur noch 2 MB, das Single-Core-Modell wird wie sein Notebook-Ableger nur noch 1 MB L3-Cache besitzen. Der Funktionsumfang wird bis auf die Unterstützung der Virtualisierung nahezu komplett zusammengestrichen.

„Sandy Bridge“-Celeron für den Desktop
Modell Kerne /
Threads
CPU-Takt L3-
Cache
Grafiktakt
/ mit Turbo
TDP Preis
Celeron G540 2 / 2 2,5 GHz 2 MB 850 / 1.000 MHz 65 W $52
Celeron G530 2 / 2 2,4 GHz 2 MB 850 / 1.000 MHz 65 W $42
Celeron G440 1 / 1 1,6 GHz 1 MB 650 / 1.000 MHz 35 W $37