Gerüchte um großes MacBook Air, iPhone 5 und iPad 3 verdichten sich

Spekulationen bezüglich der Produktzyklen bei Apple sind meist wenig überraschend, mit schöner Regelmäßigkeit erneuert das Unternehmen sein Portfolio, in viele Fällen jährlich. Unter anderem deshalb kommen oftmals schon lange vor den mutmaßlichen Terminen Gerüchte bezüglich der neuen Generation auf.

Dass Apple an einem iPad 3 arbeitet, dürfte als nahezu gesichert gelten, ebenso der als sehr wahrscheinlich geltende Präsentationstermin im März. Wie iLounge nun unter Berufung auf verlässliche Quellen berichtet, sind die Arbeiten an dem neuen iOS-Tablet bereits sehr weit fortgeschritten. Die nächste Generation wird demnach – entgegen dem allgemeinen Trend – etwa 0,7 Millimeter dicker als das iPad 2 ausfallen. Als Grund nennt das Blog die aufwändigere Hintergrundbeleuchtung, die durch das deutlich höher auflösende Display notwendig sein soll. Zu diesem gab es bereits in den vergangenen Monaten einige Meldungen, zuletzt hieß es, dass die Auflösung auf 2.048 × 1.536 Pixel vervierfacht werden soll.

Anders als bei der aktuellen Version des zweiten Zugpferds – dem iPhone – wird Apple womöglich wieder zu einer Vorstellung im Sommer zurückkehren. Das iPhone 5 wird den Angaben zufolge ein vier Zoll großes Display sowie ein komplett neues Design erhalten. Das Gehäuse soll nahezu komplett aus Metall, höchstwahrscheinlich Aluminium, bestehen und etwa acht Millimeter länger als bei iPhone 4 und 4S ausfallen. Eine weitere Neuerung soll die Unterstützung des LTE-Standards sein.

Ebenfalls mit großer Spannung wird vermutlich die nächste Generation des MacBook Air erwartet. Hier gibt es ebenfalls seit geraumer Zeit die verschiedensten Berichte rund um eine 15-Zoll-Variante. Den letzten Meldungen zufolge soll hier bereits die Vorserienfertigung angelaufen sein. Wie 9to5mac nun schreibt, soll das neue MacBook Air in dann drei Größen Anfang 2012 erstmals gezeigt und verkauft werden, der zeitliche Abstand zur Vorstellung der neuen Ivy-Bridge-CPUs von Intel soll gering ausfallen.

Ursprünglich sollte ein 15-Zoll-MacBook-Air bereits Ende 2010 auf den Markt kommen, zahlreiche Prototypen waren bereits im Test. Allerdings stellte man dann fest, dass die Scharniere – ein Großteil der Komponenten war identisch mit den beiden kleineren Versionen – unterdimensioniert waren. Eine Neukonstruktion des wichtigen Bauteils hätte allerdings zu viel Zeit benötigt, so dass man von der Produktion und dem Verkauf absah.

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