Test: The Elder Scrolls V: Skyrim (8/9)

Freiheit für den Rollenspieler!
Autoren: und

GPU-Benchmarks

1920x1080
 1xAA/1xAF:
AMD Radeon HD 6970
89,2
ATi Radeon HD 5870
79,9
AMD Radeon HD 6870
72,8
Nvidia GeForce GTX 580
71,3
AMD Radeon HD 6850
62,0
Nvidia GeForce GTX 570
60,0
Nvidia GeForce GTX 285
46,0
AMD Radeon HD 6770
44,8
Nvidia GeForce GTX 560 Ti
44,5
ATi Radeon HD 4890
40,7
Nvidia GeForce GTX 460
32,6
Nvidia GeForce GTX 550 Ti
24,7
 4xAA/16xAF:
AMD Radeon HD 6970
66,7
Nvidia GeForce GTX 580
59,5
ATi Radeon HD 5870
59,1
AMD Radeon HD 6870
53,3
Nvidia GeForce GTX 570
52,1
AMD Radeon HD 6850
46,6
Nvidia GeForce GTX 285
40,0
Nvidia GeForce GTX 560 Ti
39,6
ATi Radeon HD 4890
34,3
AMD Radeon HD 6770
32,5
Nvidia GeForce GTX 460
29,4
Nvidia GeForce GTX 550 Ti
22,2

Die GPU-Benchmarks von Skyrim geben einige Rätsel auf beziehungsweise weisen darauf hin, dass die aktuellen GeForce-Treiber noch nicht vollständig auf das Rollenspiel optimiert worden sind. Aktuell laufen AMD-Karten vor allem bei abgeschaltetem Anti-Aliasing deutlich besser in Skyrim als die Nvidia-Konkurrenz.

So rendert zum Beispiel die GeForce GTX 580 unter 1920x1080 nur so schnell wie die Radeon HD 6870. Eine Radeon HD 6970, die normalerweise langsamer als das Nvidia-Flaggschiff ist, arbeitet um 25 Prozent schneller. Die GeForce GTX 560 Ti läuft gar nur so schnell wie eine Radeon HD 6770/5770.

Mit vier-facher Kantenglättung sieht es dann zwar noch nicht optimal, aber deutlich besser für die GeForce-Riege aus. Die GeForce GTX 580 agiert dann genauso schnell wie eine Radeon HD 5870, die Radeon HD 6970 ist nur noch um zwölf Prozent schneller. Die GeForce GTX 560 Ti klopft an der Tür der Radeon HD 6870 und lässt die Radeon HD 6770 deutlich hinter sich.

Für Skyrim sind mindestens 35 Bilder pro Sekunde, besser 40 FPS, nötig, um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen. Dementsprechend raten wir für volle Details unter 1920x1080 ohne Kantenglättung mindestens zu einer Radeon HD 6770 oder einer GeForce GTX 560 Ti. Die GeForce GTX 460 arbeitet dagegen zu langsam. Für die älteren Testteilnehmer, die Radeon HD 4870 sowie die GeForce GTX 285, ist die Einstellung kein Problem.

Soll vier-faches Anti-Aliasing sowie die 16-fache anisotrope Filterung eingesetzt werden, muss wenigstens eine GeForce GTX 560 Ti oder eine Radeon HD 6850 verbaut sein. Die GeForce GTX 285 erreicht genauso flüssige Frameraten, während es für die Radeon HD 4890 etwas knapp wird.

CPU-Benchmarks

CPU-Benchmarks in 1920x1080 + GTX 580
 Durchschnitts-FPS:
Core i7-2600K @ 4,5 GHz, 4K, SMT
52,6
Core i7-2600K @ 4,0 GHz, 4K, SMT
46,2
Core i7-2600K @ 3,4 GHz, 4K
40,8
Core i7-2600K @ 3,4 GHz, 3K
40,8
Core i7-2600K @ 3,4 GHz, 4K, SMT
40,0
Core i7-2600K @ 3,4 GHz, 2K
38,7
Core i7-2600K @ 3,0 GHz, 4K, SMT
35,2
Core i7-2600K @ 2,5 GHz, 4K, SMT
30,0

Je nach Szene ist Skyrim sehr GPU- oder sehr CPU-lastig, was sehr ungewöhnlich für ein modernes Spiel ist. So gibt es einige Außenszene, die selbst auf einer GeForce GTX 580 unter 1920x1080 vollständig CPU-limitiert sind – wie unsere Testszene. Dabei handelt es sich um ein Worst-Case-Szenario, meistens läuft das Spiel deutlich schneller. Die Szene eignet sich aber perfekt für einen CPU-Test.

Es ist schnell ersichtlich, dass Skyrim nicht nach CPU-Kernen giert. Nutzt man einen dritten anstatt nur zwei Rechenkerne, steigt die Performance gerade einmal um fünf Prozent an. Ein vierter Kern bringt überhaupt nichts, dasselbe gilt für SMT auf der Sandy-Bridge-Architektur.

Dafür scheint das Spiel nach Taktfrequenz zu gieren wie kein anderes. Egal welchen Takt wir anlegen, das Spiel skaliert 1:1 mit der Frequenz. So steigt die Performance um 17 Prozent an, wenn wir den Core i7-2600K mit 3,0 GHz anstatt mit 2,5 GHz arbeiten lassen. Und das geht bis hinauf zu 4,5 GHz so weiter, was 14 Prozent mehr Bilder pro Sekunde als bei 4,0 GHz zur Folge hat.

Die gewählte Testszene ist gar so CPU-intensiv, dass selbst ein IPC-starker Sandy-Bridge-Prozessor mit mindestens 3,0 GHz, besser 3,4 GHz, arbeiten muss, um eine flüssige Bildwiederholrate zu erreichen. Wie aber bereits erwähnt läuft ein Großteil des Spiels weitaus besser.