Staub- und wasserdicht und ein OLED-Touchscreen

Erstes Panasonic-Smartphone für Europa im März 2012

Das Panasonic sein Smartphone-Geschäft auf Europa ausweitet, war bekannt. Nun meldete sich der Hersteller in einer Pressemitteilung offiziell zu Wort und nennt erste Details seiner Pläne. Mit dabei ein nicht näher spezifiziertes Smartphone.

Zu Abschluss des Fiskaljahres 2016 – dies ist für Panasonic der 31. März 2016 – strebt der Hersteller den Verkauf von 9 Millionen Geräten in Übersee an. Europa soll als Sprungbrett zum weltweiten Markt fungieren. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von Smartphones möchte der Hersteller im März 2012 den ersten Schritt gehen.


Quelle: Panasonic

Ohne nähere Details zu nennen, erwähnt der Hersteller einige Hauptmerkmale des Smartphones. Diese sind ein 4,3 Zoll großer Touchscreen mit OLED-Technologie und einer Auflösung von 960 x 540 Pixel (QHD). Das Display soll in einem „ultra-schlanken“, D-förmigen Gehäuse untergebracht sein. Dieses soll staub- und wasserdicht sein, dies soll eine einfachere Handhabung gewährleisten. Das Smartphone soll als Referenzmodell dienen. Der Hersteller möchte sein Portfolio erweitern und im ersten Fiskaljahr in Europa 1,5 Millionen Smartphones absetzen. Weltweit zielt Panasonic bis 2016 auf den Verkauf von 15 Millionen Geräten ab, davon sollen 9 Millionen auf Europa, Kontinental-Asien und die Vereinigten Staaten abfallen, die restlichen 6 Millionen sollen in Japan verkauft werden. Die Bilder des Prototypen lassen zusätzlich darauf schließen, dass das Gerät mit Android und einem NFC-Chip ausgestattet ist und (zumindest) in den Farben schwarz und weiß erscheinen wird.

Im April diesen Jahres gründete Panasonic die System & Communications Company (SNC). Diese resultierte aus der für Januar 2012 Umstrukturierung zur Handhabung von Produkten und Diensten, die dem System, Netzwerk und der mobilen Kommunikation zugehörig sind. Panasonic plant auch die maximierte Nutzung der eigenen Ressourcen, so zum Beispiel Fabriken in Malaysia – bisher zuständig für die Fertigung der für Japan bestimmten Smartphones. Die ganze Expansionsbestrebung soll zudem möglichst über eigene Mittel abgewickelt werden, also durch Nutzung eigener Vertriebskanäle, Fertigungsstätten und Entwicklungsressourcen.

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