Test: AMD Radeon HD 7970

„Graphics Core Next“ im Test
Autor:

Einleitung

2011 wird vielen Grafik-Enthusiasten als das vielleicht langweiligste Jahr seit Langem in Erinnerung bleiben. Im ersten Halbjahr hat es zwar noch einige Variationen bereits vorgestellter Produkte gegeben, wirkliche Neuerungen sind aber ausgeblieben. Stattdessen wurde fleißig über die Next-Gen-GPUs von AMD und Nvidia spekuliert, die aber den Gerüchten zu Folge erst 2012 das Licht der Welt erblicken sollten.

AMD möchte die letzten Tage des Jahres aber anscheinend doch etwas spannender gestalten und präsentiert schon heute die ursprünglich für Anfang 2012 angedachte Radeon-HD-7000-Serie – zumindest teilweise. So dürfen wir jetzt in allen Belangen von dem neuen Single-GPU-Flaggschiff und zugleich der Speerspitze der „Southern-Island“-Generation namens „Radeon HD 7970“ berichten.

AMD Radeon HD 7970
AMD Radeon HD 7970

Diese setzt auf die „Tahiti“-GPU, die auch auf der Radeon HD 7950 zum Einsatz kommen wird. Details zu dieser und weiteren Southern-Island-Produkten dürfen wir aber noch nicht verraten.

Die Radeon HD 7970 schöpft als Ausgleich aus den Vollen: Die verbaute Tahiti-GPU basiert auf der von Grund auf neuen „Graphics-Core-Next“-Architektur und nutzt satte 4,3 Milliarden Transistoren. AMD verspricht eine deutlich bessere Effizienz, die sich auch in der Spieleleistung widerspiegeln soll. Darüber hinaus gibt es eine spürbar gesteigerte Tessellation-Performance, eine überarbeitete anisotrope Filterung, neue Energiesparmechanismen, einen drei (!) Gigabyte großen VRAM, PCIe 3.0, DirectX 11.1 und noch zahlreiche weitere Verbesserungen.

Die Radeon HD 7970 holt also zum Rundumschlag aus und möchte damit nicht nur die ältere Radeon HD 6970 sowie die GeForce GTX 580 hinter sich lassen, sondern genauso die Next-Gen-Produkte von Nvidia in Schach halten können. Ob das gelingt und ob AMD mit der „Graphics-Core-Next“-Architektur eine gute Basis für die kommenden Produkte geschaffen hat, klären wir in einem ausführlichen Launch-Review.

Anzeige