Test: Motorola Razr

Das Comeback?
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Vorwort

Motorola kann neben Nokia als herausragendes Beispiel für das ständige Auf und Ab im Leben gelten: Während Motorola in der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts noch als einer der hippsten Hersteller mit ordentlichen Marktanteilen gehandelt wurde und ebenso wegweisende wie kultige Handys wie das (alte) Razr im Portfolio führte, kam schleichend, fast unbemerkt der Abstieg aus schwindelerregenden Höhen, der letztlich darin endete, dass Motorola von Google geschluckt wurde.

Auch wenn dieser Schritt primär auf das pralle Patent-Arsenal von Motorola zurückzuführen ist – tot ist der Hersteller ganz offensichtlich nicht. Mit dem neuen Razr (in den USA: Droid Razr) melden sich die Entwickler und Produktdesigner mit einem kleinen Paukenschlag zurück, denn immerhin hat das neue Gerät auf dem Papier nicht nur ein schickes Äußeres, sondern auch ordentliche Leistungsdaten zu bieten.

Motorola Razr
Motorola Razr

Im Folgenden wird vor diesem Hintergrund zu klären sein, ob Motorola mit dem Razr tatsächlich die Wiederauferstehung geglückt ist.

Das Testgerät wurde uns freundlicherweise von Cyberport zur Verfügung gestellt.

Spezifikationen & Lieferumfang

Motorola Droid Razr
Typ: Bartype
OS: Android 2.3.5 / Moto-UI
Display:
(Auflösung)
4,3", S-AMOLED
540 x 960
Display-Art: Touchscreen, kapazitiv
Bedienung: Touch, Knopfreihe
CPU / Chip: Dual-Core, 1,2 GHz (OMAP 4430)
Arbeitsspeicher: 1 GByte
Speicher: 16 GByte, per microSD-Karte erweiterbar
Verbindungen: GPRS/EDGE/UMTS/HSPA/WLAN/Bluetooth
Standards / Besonderheiten: HSPA (bis zu 5,76 Mbit/s Up-, bis zu 14,4 Mbit/s Download), WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, DLNA
Kamera: 8 Megapixel, LED-Blitz, 1,3-MP-Frontkamera, Videoaufnahme in bis zu 1.080p
Akku (mAh): 1.780
Abmessung: 130,7 x 68,9 x 7,1 mm
Gewicht: 127 Gramm
Wiedergabeformate: WAV, MP3, AAC, AMR WB, H.264, WMA9, MPEG-4, H.263, WMA10, AMR NB, eAAC+ , AAC+, WMA v9, MIDI
SAR-Wert: 0,58 W/kg
Lieferumfang: Kopfhörer, USB-Kabel, Ladegerät