Hohe Preise bremsen

Verstärkter Einsatz von Thunderbolt ab April

Die seit fast genau zehn Monaten verfügbare Thunderbolt-Technik soll endlich auch außerhalb von Apple-Rechnern großflächig zum Einsatz kommen. Dies berichtet DigiTimes unter Berufung auf zahlreiche PC-Hersteller.

So planen mehrere große Anbieter den Einsatz der schnellen Übertragungstechnik ab April 2012, darunter Sony, Asus und Gigabyte. Während der japanische Elektronikkonzern bereits heute einige seiner Notebooks wie beispielsweise die Vaio-Z-Reihe (ComputerBase-Test) mit Thunderbolt zur Verbindung mit einer Dockingstation ausstattet und dafür bislang eine proprietäre Form des Anschlusses nutzt, sollen dann zahlreiche Notebooks und Desktop-PCs mit der bereits von Apple genutzten Form der Technik ausgerüstet werden.

Asus hingegen plant wohl den Einsatz in mehreren Produkten, darunter in Notebooks und auf Mainboards, letztere sollen auch aus dem Hause Gigabyte künftig mit den entsprechenden Übertragungschips ausgestattet werden.

Dass es bislang nur ein sehr verhaltenes Interesse der Hersteller gegeben hat, ist laut Quellen auf die hohen Preise für Thunderbolt – Intel verlangt angeblich 20 US-Dollar pro Chip – sowie USB 3.0 zurückzuführen. Die häufig anzutreffende Schnittstelle profitiert von einer hohen Anzahl an kompatiblen Zubehör, während die Zahl bei Thunderbolt eher als überschaubar zu bezeichnen ist. Durch die erwartete höhere Verbreitung soll sich aber die Lage auf dem Zubehörmarkt deutlich verbessern.