Paradigmen-Wechsel

Microsoft: Echtes Geld statt Microsoft Points?

Microsoft Points stellen in den meisten Fällen die Währung dar, wenn es darum geht, in den entsprechenden Webdiensten des Konzerns Inhalte zu erwerben. Dies könnte sich laut einem aktuellen Gerücht bereits zum Ende dieses Jahres ändern.

Statt der eigenen Währung soll die Zahlungsabwicklung im Rahmen von Microsoft-Services spätestens zu Beginn des kommenden Jahres über echtes Geld statt wie bisher häufig über Microsoft Points erfolgen. Dies will Inside Mobile Apps aus informierten Kreisen erfahren haben.

Demnach sollen die Nutzer zukünftig nicht nur wie gehabt im Windows Phone- sondern auch im Zune Marketplace und via Xbox Live (XBL) nur noch per Kreditkarte einkaufen können. Schon jetzt ist dies in Teilen bei XBL möglich: Wer einen Vollpreistitel erstehen möchte, kann dies sowohl per Kreditkarte als auch über die Microsoft-eigene Währung tun, was verdeutlicht, dass von einer internen Einheitlichkeit kaum die Rede sein kann.

Für die Kundschaft dürfte sich ein solcher Schritt positiv auswirken, da so auf die lästige Konvertierung verzichtet und der nicht ganz faire Kauf von ganzen Punkten-Kontingenten zugunsten einer exakten Abrechnung entfallen würde. Bei Microsoft will man sich unter Verweis auf die Handhabung von Gerüchten nicht zu dem Thema äußern.

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