Fortschrittlichste Lösung bisher, keine Endgeräte verfügbar

Seiner Zeit voraus: DisplayPort 1.2 mit 4K-Auflösung bei 60 Hz

Mit der AMD Radeon HD 7970 wurde bereits vor mehr als drei Wochen eine erste Grafiklösung vorgestellt, die den DisplayPort-Standard 1.2 unterstützt. Das Problem ist jedoch ein ganz anderes: Es gibt keinen Bildschirm, der bisher die volle Kapazität dieser Lösung nutzen kann.

Auf der CES 2012 in Las Vegas ist im Bereich der TechZone rund um den DisplayPort-Standard einiges los. Der DisplayPort 1.2 wird als einzige Schnittstelle beworben, welche die Auflösung von 4.096 × 2.160 Bildpunkten bei 60 Hertz bisher ermöglichen kann. Das Problem an der Geschichte: Es gibt noch keinen Bildschirm, der dies auch nativ umsetzen kann.

Am Stand gibt es deshalb eine Bastellösung basierend auf Eizos High-End-Bildschirm DuraVision FDH3601 mit 36,4 Zoll, der mit einem Preis von rund 25.000 Euro knapp einen halben Arm und ein halbes Bein kostet. Dieser Bildschirm setzt intern das Bild jedoch aus zwei Quellen zusammen, weshalb zwei Anschlüsse für die volle Auflösung genutzt werden müssen. Um vor Ort jedoch DisplayPort 1.2 mit lediglich einem Kabel für diese Möglichkeiten zu zeigen, bastelten die Entwickler eine kleine Platine, in der das Eingangsignal des einen Kabels wieder auf zwei Kabel aufgeteilt wird.

DisplayPort 1.2 mit 4K-Auflösung
DisplayPort 1.2 mit 4K-Auflösung

Am Stand erklärte man uns, dass man noch in diesem Jahr die ersten Geräte sehen wird, die diese Auflösung nativ unterstützen und letztlich auf den Vorteil mit dem einen Kabel zurückgreifen können. Preislich sollen diese aber weiterhin jenseits von Gut und Böse agieren, erst 2013 soll der Preis langsam fallen. Dies bestätigen auch die Hersteller von TV-Geräten, bei denen die 4K-Auflösungen in diesem Jahr auch mehr für das Marketing denn für den Alltag genutzt werden.

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