Test: SteelSeries Sensei Spielermaus

Spielend meisterlich
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Einleitung

So genannte Spielermäuse, die mit meist wohlklingenden, technischen Feinheiten bis an die Zähne bewaffnet sind, genießen einen durchaus geteilten Ruf bei den Anwendern. Ihre Befürworter begeistern sich für die zahlreichen Funktionen und individualisierenden Details, die Alltag und Spiel erleichtern können, während ihre Kritiker von übertriebenen, insbesondere überteuerten Spielereien reden und echte Vorteile anzweifeln.

Eine Maus, die sich ob ihrer technischen Möglichkeiten und ihrer filigranen Konfigurierbarkeit bei gleichzeitig optionaler Software-Unabhängigkeit in der Vergangenheit in den Vordergrund gespielt hat, ist die „Xai“ des dänischen Gaming-Spezialisten SteelSeries. Leider hat der flinke Nager mit der beliebten, neutralen Chassis-Form bei einigen Nutzern mit kleineren Bugs zu kämpfen, weshalb sich potentielle Käufer mitunter verunsichert sehen. Anlass genug für SteelSeries, die Fehler zu beseitigen und die besten Eigenschaften der Xai in einer neuen Maus mit weiteren Detailverfeinerungen zu kombinieren. Das Resultat dieser Arbeit hört auf den verheißungsvollen Namen „Sensei“ (japanisch für „Lehrer“, „Meister“) und könnte die letzten Zweifler überzeugen.

Lieferumfang

Steelseries Sensei Lieferumfang
Steelseries Sensei Lieferumfang

Die etwa 65 Euro Anschaffungskosten für die Sensei werden nahezu ausschließlich in die Maus gesteckt. Kostspieliges Beiwerk, das den Lieferumfang abrundet, darf der Käufer nicht erwarten. So befinden sich in der Retailkartonage neben der Maus selbst lediglich die mehrsprachige Schnellstartanleitung, ein knapper SteelSeries-Produktkatalog sowie ein Sticker mit dem Hersteller-Logo. Die Software, die zum Betrieb der Maus zwar nicht essentiell, jedoch zur Konfiguration erheblich erleichternd ist, muss über die SteelSeries-Webseite online bezogen werden.

Technische Daten

  • Steelseries Sensei Laser-Maus
  • Symmetrisches Mausdesign
  • Abmessungen ca.: 125,5 x 68,3 x 38,7 mm
  • Gewicht ca.: 103 Gramm
  • Drei UPE-Teflon-Gleitfüße (16 % der Unterseite)
  • Acht (programmierbare) Tasten:
    • 2 x Haupttasten
    • 4 x Navigationstasten
    • 1 x CPI-Schalter (nicht programmierbar)
    • 1 x 2-Wege-Mausrad als mittlere Taste
  • Laser-Sensor
    • Sensor: Avago ADNS-9500
    • Abtastrate: 1 - 5.700 Counts per Inch (stufenlos, Interpolation bis auf 11.400 CPI)
    • Abfragerate: 125, 250, 500, 1.000 Hz
    • Frames pro Sekunde: 12.000
    • Megapixel pro Sekunde: 10,8
    • Maximale Geschwindigkeit: 3,81 m/s
    • Maximale Beschleunigung: 30 G
    • Liftdistanz: Individuell
    • Sensor Datenkanal: 16 Bit
  • Ummantelte Kabelanbindung: ca. 2 Meter
  • Integrierter Profilspeicher (fünf On-Mouse-Profile)
  • Beleuchtung: Mausrad, Logo, Profil-LED (jeweils 16,8 Millionen Farben)
  • LCD-Display unter der Maus zur Technik-Einstellung
  • 32-Bit-ARM-Prozessor
  • Techniken („ExactTech“): „ExactLift“, „ExactAim“, „ExactAccel“, „ExactSens“, „FreeMove“
  • Treiberlose Nutzung möglich (Plug-&-Play)
  • Windows- & Mac-Kompatibel
  • Herstellerhomepage (Software-Download)
  • Steelseries Sensei im Preisvergleich (ca. 65 Euro)
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