Neue Optik, deutliche Hardware-Änderungen

Verschmelzen MacBook Air und MacBook Pro?

Bereits im vergangenen Herbst gab es erste Gerüchte, nach denen Apple mit dem nächsten Generationswechsel die Palette des MacBook Air mit einem 15-Zoll-Modell abrunden würde. Wie Apple Insider nun berichtet, soll es aber nicht nur bei dieser einen Veränderung bleiben.

Denn von gut informierten Quellen will man erfahren haben, dass bis Ende 2012 die Verschmelzung der beiden Produktreihen MacBook Air und MacBook Pro der aktuellen Generation) abgeschlossen sein soll, die vermutlich bereits im März oder April beginnt. Die interne Roadmap sehe vor, dass zusammen mit den neuen MBAs mit elf und 13 Zoll auch eines mit 15 Zoll erscheinen wird. Die Optik wird sich dabei an den kompakten Apple-Notebooks orientieren, womit auch einige gravierende Veränderungen in puncto Technik Einzug halten werden.

Denn sowohl auf ein optisches Laufwerk als auch auf HDDs wird man dann verzichten müssen. Während letztere durch deutlich schnellere SSDs ersetzt werden soll, soll Software möglichst nur noch via Internet bezogen werden – beispielsweise über den Mac App Store. Dazu kommt mit Intels Ivy Bridge eine neue Prozessorgeneration, die längere Akkulaufzeiten ermöglichen soll, gleichzeitig aber wohl auch mehr Leistungsreserven zur Verfügung stellt. Bei den Schnittstellen soll weiterhin Thunderbolt favorisiert werden – obwohl mit den Ivy-Bridge-Chipsätzen endlich auch USB 3.0 nativ unterstützt wird.

Etwas weniger konkret werden die Aussagen der Quellen in Bezug auf die beiden anderen MacBook-Pro-Varianten mit 13 und 17 Zoll. Während das letztgenannte Modell in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls an die MacBook-Air-Familie angepasst werden soll, gibt es beim kleinsten MacBook Pro wohl noch Diskussionen bezüglich der zukünftigen Positionierung innerhalb des Portfolios. Denn durch den Wegfall eines optischen Laufwerks würde dieses noch dichter an das große MacBook Air heranrücken, als es heute schon der Fall ist.

Apple Insider spekuliert hier auf eine abweichende Ausstattung. Während das eigentliche MacBook Air in puncto Konfiguration und späterer Erweiterbarkeit – Stichwort SSD-Wechsel – etwas weniger flexibel werden könnte, sollen beim überarbeiteten MacBook Pro mehr Optionen bereitstehen. Völlig unklar soll zudem sein, ob man eine einheitliche Produktbezeichnung einführen oder die beiden Linien MacBook Air und MacBook Pro fortführen wird.

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