Vierkern-SoC für Notebooks und Server

ARM präsentiert neues Cortex A15 „Hard Macro“ Design

Einer Ankündigung des Chipdesign-Unternehmens ARM zufolge ist nun eine neue, überarbeitete Designversion des Cortex A15 MPCore Prozessortyps für Lizenznehmer verfügbar. Es handelt sich dabei um eine optimierte „Hard Macro“-Implementation, welche vergleichsweise zügig in Produktion gehen kann.

Das neue Design entspringt der ARMv7-Architektur, hört auf den Namen Cortex A15 MP4 und hat folglich vier Kerne. Es sieht weiter eine Taktfrequenz von 2,00 GHz vor und soll letztendlich bei der Umsetzung in einem fertigen Chip eine Rechenleistung von über 20.000 DMIPS bieten. Dabei soll jedoch die Energieeffizienz weiterhin auf dem Niveau eines Cortex A9 liegen. Daran nicht ganz unbeteiligt ist die Fertigung in 28 Nanometern, die hier erstmals für ein „Hard Macro“-Design vorgegeben wurde.

Zudem wurde durch ein entsprechend angepasstes Featureset die Tauglichkeit für eine Nutzung in Servern erhöht. Das erfolgte etwa mittels ECC für die L1- und L2-RAMs, sechs Power Domains für mehr Energieeffizienz und der Support von Hardware-Virtualisierung.

ARM selbst sieht in diesem SoC eine Manifestation einer idealen Mischung aus der Flexibilität einer traditionellen RTL-basierenden SoC Entwicklungsstrategie und einer schnellen Marktverfügbarkeit eines Designs, wozu sich außerdem noch entsprechende Kosteneffizienz hinzu geselle. Das vorgesehene Nutzungsprofil soll sowohl Notebooks als auch Server umfassen.

Die vollumfänglichen Konfigurations- und Implementierungsinformationen zu diesem Design sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Mehr zum Thema
Themenseiten:
Anzeige