Bericht: Ivy Bridge trifft GTX 670M

Die nächste Generation „mobil“
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Einleitung

Intels CPUs und Chipsätze der Sandy-Bridge-Reihe dürften zu den erfolgreichsten Produkten gehören, die der Halbleiterhersteller bislang auf den Markt gebracht hat. Punkten konnte und kann die zweite Generation der Core-Prozessoren dabei vor allem durch die Turbo-Funktion sowie die integrierte GPU, die gegenüber früheren Chipsatz-Lösungen deutlich leistungsfähiger ist. Was aber auch für die CPU an sich gilt, die nicht zuletzt von der Einführung von AVX profitiert. Aber nicht nur Positives wird in Erinnerung bleiben: Für Schlagzeilen sorgte auch der erst nach dem Verkaufsstart entdeckte Konstruktionsfehler in den Series-6-Chipsätzen, der zu einer umfangreichen Rückrufaktion seitens zahlreicher Mainboard- und Notebook-Hersteller führte.

Gut 15 Monate nach Sandy Bridge soll nach mehreren Terminverschiebungen nun Ende April der Nachfolger Ivy Bridge seinen Weg in die Regale der Händler finden. Intels Tick-Tock-Prinzip folgend, wird die größte Veränderung dabei der Wechsel der Strukturbreite von 32 hin zu 22 Nanometern sein. An der Architektur selbst wird sich nur wenig ändern, mehr Leistung soll vor allem die erneut integrierte GPU mit sich bringen. Diese wird anders als der Vorgänger kompatibel zu DirectX 11 sein und Gerüchten zufolge über 16 statt wie bisher zwölf Execution Units sowie einen eigenen Cache verfügen; die Bezeichnung soll von Intel HD 3000 in Intel HD 4000 geändert werden.

Anhand des One M56-2N wollen wir an dieser Stelle einen ersten Blick auf den mobilen Ivy-Bridge-Ableger werfen. Dies wird uns möglich, da wir mit dem One M56-2N ein Notebook auf Basis des neuen HM77-Chipsatzes mit Intel Core i7-2960XM, also einem „Sandy Bridge“-Modell, zur Verfügung haben. Da der HM77-Chipsatz sowohl Sandy Bridge als auch Ivy Bridge unterstützt und wir kurzfristig auf anderem Wege an einen – laut CPU-Z – Intel Core i7-3820QM, also einen mobilen „Ivy Bridge“-Prozessor, gelangt sind, können wir diesen mit etwas Schrauberei am Notebook einem direkten Vergleich mit seinem Vorgänger unterziehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie viel mehr Leistung die dritte Core-Generation ermöglicht und was der Wechsel zu 22 Nanometern bringt.

Wir danken One.de für das Zurverfügungstellen des One M56-2N mit Sandy Bridge! Den Spender des „Ivy Bridge“-Prozessors dürfen wir an dieser Stelle leider nicht nennen.

Wir weisen darauf hin, dass dieser Artikel in keiner Form von Intel unterstützt wurde, noch uns von Intel bereitgestellte Informationen verwendet wurden. Da wir uns auf bisher im Netz veröffentlichte Informationen und Gerüchte berufen, können Abweichungen zum finalen Produkt nicht ausgeschlossen werden.

Software

Alle Tests wurden unter Windows 7 Home Premium (64 Bit) durchgeführt. Weitergehende Software war abgesehen von den entsprechenden Treibern und Hilfsprogrammen nicht installiert. Auf den Seriengeräten können auf Wunsch gegen Aufpreis neben dem Betriebssystem zusätzliche Anwendungen installiert werden, unter anderem stehen Kaspersky Internet Security 2012, CyberLink PowerDVD 10 Essential und Microsoft Office zur Auswahl.

Beim für die HD 3000 und HD 4000 verwendeten Treiber handelt es sich nicht um eine finale Version, weshalb es mit offiziellen Versionen zu Abweichungen kommen kann!

Verwendete Treiberversionen
One M56-2N
BIOS V1.02
Nvidia GeForce GT 670M 8.17.12.9543 (ForceWare 295.43)
Intel HD 3000 8.15.10.2639
Intel HD 4000 8.15.10.2639