Langzeit-Herausforderung

„Diablo III“: Inferno-Modus wird schwerer als geplant

Laut Community-Manager Bashiko wird der „Inferno“ genannte höchste Schwierigkeitsgrad von „Diablo III“ deutlich schwerer ausfallen als bislang geplant: Anstelle eines einzigen, linearen Härtegrades pro Stufe wird die Gegenwehr der Monster nun mit fortschreitendem Spielverlauf in den vier Akten exponentiell ansteigen.

Davon unbetroffen sind allerdings die Schwierigkeitsstufen „Normal“, „Albtraum“ und „Hölle“. Diesen Schritt begründet Blizzard unter anderem mit Bauchgefühl: Es habe sich nicht befriedigend angefühlt, über den gesamten Spielverlauf hinweg keinen Anstieg in puncto Herausforderung festzustellen. Der finale Boss soll nun nicht nur ein weiteres Monster unter vielen, sondern tatsächlich der stärkste Gegner sein. Zudem möchte man mit dem finalen Durchgang des Spiels eine ganze Bandbreite an Hardcore-Spielern ansprechen, die unterschiedlich viel Zeit und Können in „Diablo III“ stecken. Dabei soll den Verrücktesten unter ihnen mit dem neuen „Inferno“ eine spezielle Herausforderung gegeben werden. Insbesondere die letzten beiden Akte sollen „wirklich, wirklich brutal schwer“ werden.

Dennoch werden sich nicht nur die wenigen Spieler, die „Inferno“ tatsächlich meistern, über die besten Gegenstände im Spiel freuen können. Bereits in den einfacher zugänglichen Gebieten finden sich mächtige Gegenstände, die selbst für weiter fortgeschrittene Charaktere noch von Nutzen sein sollen. Begründet wird dies mit dem hochgradig zufällig verteilten Loot, dessen Stärkekurven sich überlappen. Konkret bedeutet das, dass ein seltener oder sehr seltener Gegenstand aus einem früheren Spielabschnitt einem normalen oder ungewöhnlichen aus einem späteren Akt überlegen sein wird. Wie im Vorgänger wird es daher für Spieler attraktiv sein, das gesamte Spielgebiet regelmäßig zu besuchen (sogenanntes „farmen“).

Das mit Spannung erwartete „Diablo III“ wird nach mehrmaligen Verschiebungen am 15. Mai mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren im Handel erhältlich sein. Auf das PvP-Arena-System müssen Fans vorerst aber verzichten – es wurde zugunsten eines früheren Releasetermins nicht in das fertige Spiel integriert und wird per Patch nachgereicht.

Wir danken Max Doll für das Einsenden dieser Meldung.

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