Anfragen der UAC entfallen, sonst kaum Veränderungen

Neuer Firefox 12 lässt sich einfacher aktualisieren

Insgesamt halten sich die Änderungen der neuen, zwölften Version des Firefox-Browsers in Grenzen. Die größte und bereits seit längerem erwartete Neuerung ist wohl der vereinfachte Update-Prozess auf künftige Versionen unter Windows, der Nutzer muss keine Anfrage der Benutzerkontensteuerung (UAC) mehr bestätigen.

Die Aktualisierung wird über einen neuen Dienst im Hintergrund geladen, ein Hinweis auf den nötigen Neustart des Browsers erfolgt erst nach 24 Stunden, falls dieser bis dahin nicht bereits neugestartet wurde. Installierte Erweiterungen werden automatisch als kompatibel zu neueren Browser-Versionen angegeben, sofern dies nicht explizit seitens der Entwickler ausgeschlossen wurde.

Zu den weiteren Neuerungen zählen nummerierte Zeilen bei der Ansicht des Quelltextes einer Seite, automatischer Download von URLs, die im Downloadmanager eingefügt werden sowie die Hervorhebung von Suchergebnissen in der Fenstermitte. Bei manchen Hardwarekonfigurationen unter OS X auftretende Performance-Verluste von WebGL wurden verbessert. Firefox 12 unterstützt zudem die CSS-Eigenschaft text-align-last, Map- und Set-Objekte aus ECMAScript 6 wurden experimentell implementiert.

Der Nachfolger, Firefox 13, befindet sich aktuell im Aurora-Stadium und wird unter anderem mit einer neuen Startseite und standardmäßig aktiviertem SPDY aufwarten.

Wie gewohnt verteilt sich Firefox 12 über automatische Updates auf dem Release-Kanal oder kann alternativ manuell aus unserem Downloadarchiv heruntergeladen werden.

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