Pleitegeier & Rechtestreit

Stalker 2 endgültig eingestellt

Fans der düsteren Sci-Fi-Spiele rund um das Reaktorunglück in Chernobyl können den sehnsüchtig erwarteten Nachfolger der Stalker-Serie nun endgültig abschreiben. Anzeichen dafür gab es schon Ende letzten Jahres, als das Entwicklerstudio GSC Gameworld aufgrund finanzieller Schwierigkeiten das Handtuch werfen musste.

Wie das Entwicklerteam über Facebook bekannt gab, wurde die Entwicklung des Titels nach der Studiopleite unentgeltlich fortgesetzt und konnte durch die Gründung von Vostok Games wieder finanziell abgesichert werden. Letztlich konnte man sich aber nach eigenen Angaben nicht mit dem Rechteinhaber der Franchise einigen, sodass die Veröffentlichung des Spiels unmöglich gewesen wäre.

Aus diesem Grund erfolgte das Aus der Serie – zumindest vorerst. Denn bereits Stalker: Shadow of Chernobyl wurde bereits 2001 angekündigt, galt zwischenzeitlich als tot und kam trotzdem 2007 auf den Markt. Wenngleich in bestenfalls halbfertigem Zustand, was auch für die Sequels Clear Sky und Call of Pripjat galt.

Der im wahrsten Wortsinne unheimliche Charme des Settings und die unvergleichliche Atmosphäre täuschten darüber jedoch hinweg. Genau das soll auch künftig erhalten bleiben: Vostok Games widmet sich derzeit Survarium, einem MMO-Shooter, der das Spielprinzip auf ein neues Level heben soll.

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