Test: Intel Graphics HD 4000 & 2500 (12/18)

Ivy Bridge vs. AMDs Llano
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Alltagseinsatz

Damals zum Sandy-Bridge-Launch machte die integrierte Grafikeinheit beziehungsweise deren Treiber noch so einige Schwierigkeiten. Diese fingen bei Kleinigkeiten wie dem Schließen des Treibermenüs an und fuhren bis zu Grafikfehlern und kompletten Abstürzen fort. Obwohl dies schon eine deutliche Besserung gegenüber dem Vorgänger gewesen ist, hatte man das Niveau von AMD und Nvidia noch längst nicht erreicht.

Intel hat allerdings stark an der Software gearbeitet und diese spürbar weiterentwickelt. Das Niveau der beiden großen Gegenspieler hat der Halbleiterhersteller aber noch nicht erreicht, jedoch konnten wir im Alltagsbetrieb mit der Ivy-Bridge-GPU keinen einzigen Fehler feststellen – alles funktioniert auf Anhieb fehlerfrei.

Dabei ist es gleichgültig, ob man mit dem Rechner einfach nur arbeiten möchte oder die integrierte Grafikeinheit in Form der Graphics HD 4000 oder Graphics HD 2500 auch wirklich nutzt. Denn egal ob es der Blu-ray-Betrieb, das Transcodieren von Videos oder gleich Spiele sind, alles funktioniert ordnungsgemäß.

Verbesserungspotenzial hat aber nach wie vor das Treibermenü. Das beginnt bei den relativ langen Ladezeiten und hört schlussendlich bei der Menüvielfalt auf. Zwar hat Intel den Funktionsumfang erweitert, dieser kommt aber noch längst nicht an die Menüs von AMD oder Nvidia heran. Vor allem der 3D-Reiter könnte eine Überarbeitung vertragen, denn mehr als Vsync und der anisotrope Filter lassen sich dort nicht einstellen – zumal letzterer längst nicht immer die gewollte Auswirkung hat.