Drei Lieferanten

Größeres Display beim neuen iPhone immer wahrscheinlicher

Der Einsatz eines größeren Displays beim nächsten iPhone wird immer wahrscheinlicher. Nachdem bereits seit Monaten über eine mehr als 3,5 Zoll messende Anzeige spekuliert wird, berichten sowohl Reuters als auch das Wall Street Journal unter Berufung auf verschiedene Quellen über die entsprechende Veränderung.

Konkret soll das Display vier Zoll messen und von insgesamt drei verschiedenen Lieferanten kommen. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um Sharp, LG und Japan Display. Bei letzterem handelt es sich um Joint Venture, dem unter anderem Sony, Hitachi und Toshiba angehören. Der Einsatz eines IGZO-Displays ist somit – anders als bislang angenommen – sehr unwahrscheinlich.

Als Starttermin für die Massenfertigung des neuen iPhone-Bildschirms gilt der frühe Sommer, Reuters und das Wall Street Journal sprechen von „frühestens Juni“. Der Produktionsstart für die sechste iPhone-Generation selbst wird allerdings erst für August erwartet. Die Markteinführung könnte dann Ende September oder Anfang Oktober erfolgen, womit Apple wieder den Jahresrhythmus aufnehmen würde.

Als Motiv für die Vergrößerung des Bildschirms gilt das anhaltende Wachstum bei den verschiedenen Android-Flaggschiffen. Mittlerweile gelten 4,5 und mehr Zoll als „must have“ im High-End-Bereich, was nicht zuletzt durch das Ende Mai erscheinende Samsung Galaxy S III unterstrichen wird.

Ob es auch in anderen Bereichen wesentliche Neuerungen geben wird, ist weiterhin höchst spekulativ. Zuletzt war unter anderem ein neuer, kleinerer Dock Connector Bestandteil von Gerüchten.

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