Acht Prozent der Belegschaft gehen bis 2014

Jetzt offiziell: HP entlässt 27.000 Mitarbeiter

Nachdem bereits zum letzten Wochenende Gerüchte über einen massiven Stellenabbau bei Hewlett-Packard aufkamen, hat der Konzern diese im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal des Fiskaljahres 2012 bestätigt. Demzufolge werden bis Ende des Fiskaljahres 2014 insgesamt 27.000 Mitarbeiter den Konzern verlassen.

Dies entspricht mit Stand vom 31. Oktober 2011 etwa acht Prozent der Belegschaft. Durch diese und weitere Maßnahmen will der Konzern zwischen 3 und 3,5 Milliarden US-Dollar einsparen. Die Abfindungen und Programme, wie etwa die Option auf den früheren Gang in den Ruhestand, werden HP bis Ende des Fiskaljahres 2014, welches Ende Oktober 2014 endet, aber auch 3,5 Milliarden US-Dollar kosten, von dem etwa die Hälfte in diesem Jahr und der zweite Teil Ende 2014 in den Bilanzen auftauchen soll.

HP sieht sich in den letzten Monaten etwas durchgeschüttelt und will sich wieder auf die Kernkompetenzen fokussieren. Dann sollen auch die Gewinne – die der Konzern immer noch macht – wieder wachsen, gab es dort mit nur noch 1,6 Milliarden US-Dollar doch einen 31-prozentigen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz blieb dabei nahezu identisch und ging um lediglich drei Prozent auf 30,7 Milliarden US-Dollar zurück.