2.880 Shader, 7,1 Milliarden Transistoren

Nvidia gibt erste Infos zum großen Kepler GK110 bekannt

Ende März präsentierte Nvidia die GeForce GTX 680, die erste Grafikkarte, die auf der neuen Kepler-Architektur aufbaut. Als GPU setzen die Kalifornier auf den GK104 – und anhand der Bezeichnung wird deutlich: Es handelt sich nicht um die High-End-Variante aus dieser GPU-Serie.

Diese wurde nun von Nvidia auf der derzeit stattfindenden GPU Technology Conference (GTC) erwähnt und es wurden dabei auch gleich die ersten technischen Spezifikationen der GK110-GPU bekannt gegeben. Da diese für das GPU-Computing optimiert worden ist, wird der Rechenkern zuerst auf der „Tesla K20“ zum Einsatz kommen und die dreifache Double-Precision-Leistung gegenüber dem Fermi-Vorgänger (Tesla M2090) aufweisen. Die DP-Leistung wird mehr als ein Teraflop betragen, genauere Angaben gibt es aber nicht. Die Stromversorgung wird über einen Acht-Pin- sowie einen Sechs-Pin-Stecker gewährleistet. Tesla K20 soll laut Nvidia im vierten Quartal dieses Jahres erscheinen.

GK110-Die
GK110-Die
Tesla K20
Tesla K20

Darüber hinaus konnte Heise weitere Details in Erfahrung bringen: Demnach hat Nvidia den Kollegen bestätigt, dass der GK110 sich aus 7,1 Milliarden Transistoren zusammensetzt, die 15 SMX-Cluster mit insgesamt 2.880 Shadereinheiten tragen sollen. Bei den Tesla-Karten sollen zu Beginn davon aber nur 13 oder 14 aktiviert sein. Das Speicherinterface des GK110 wird 384 Bit breit (sechs 64-Bit-Controller) sein, was einen drei beziehungsweise sechs Gigabyte großen VRAM nach sich zieht. Die Desktop-Variante des großen Kepler-Chips soll allerdings erst im Jahre 2013 erscheinen.

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