Deutscher Spielepublisher strauchelt, fällt aber nicht

Trotz Insolvenz: Publisher dtp will Spiele weiter anbieten

Der deutsche Spielepublisher dtp hat vergangene Woche Insolvenz anmelden müssen. Das 1995 gegründete Unternehmen vertrieb in Deutschland unter anderem Spiele wie „Das schwarze Auge: Drakensang“, „Runaway“, „Black Mirror“ aber auch „Alarm für Cobra 11“. Der Publisher gibt sich aber zuversichtlich, weiter tätig bleiben zu können.

In einer aktuellen Pressemitteilung kommentiert die dtp entertainment AG den aktuellen Vorgang und zukünftige Aussichten. Dabei gibt man sich zuversichtlich und hofft, auch zukünftig als Publisher tätig sein zu können: „Wir sind überzeugt davon, unser Unternehmen mit Hilfe eines Planinsolvenzverfahrens erfolgreich fortführen zu können,“ so Frank Brügmann, Vorstandsvorsitzender der dtp entertainment AG. „Mit Dr. Tjark Thies haben wir einen erfahrenen Insolvenzverwalter gefunden, der als Experte für Planinsolvenzverfahren gilt.

Aktuell bereits im Handel befindliche Software sowie bereits angekündigte Spiele sollen nach dem Willen des Vorstandes von Vertrieb und Marketing, Steffen Hippe, weiter verkauft sowie planmäßig veröffentlicht werden. Zu den bereits angekündigten Titeln zählen etwa „Memento Mori 2“, „Alarm für Cobra 11 – Undercover“ und „Game of Thrones“.