Göttliche Namen

Tesoro zeigt Gaming-Tastaturen und -Mäuse

Mit Tesoro stellt ein relativ junges Unternehmen ein umfangreiches Maus- und Tastaturportfolio auf der Computex in Taipei aus. Dabei geht man bei allen Produkten einen durchaus eigenen Weg, nicht nur was die Verwendung von Begriffen verschiedener Mythologien angeht.

Alle Geräte richten sich dabei nach eigenen Angaben an den anspruchsvollen Spieler, der dazu bereit ist, für hohe Qualität auch mehr auszugeben. Erwähnenswert sind diesbezüglich insbesondere die drei Tastaturen Colada, Durandal und Lobera. Alle drei verfügen über eine LED-Hintergrundbeleuchtung, deren Helligkeit in mehreren Stufen reguliert werden kann. Im Falle der Colada kann darüber hinaus zwischen drei verschiedenen Modi gewählt werden: Beleuchtung aller Tasten sowie die Ausleuchtung zweier Game Zones, bei denen jeweils nur spezielle Tasten illuminiert werden. Alleinstellungsmerkmal der Lobera ist hier die frei wählbare Farbe der Beleuchtung.

Alle drei Tastaturen erlauben das Anlegen von Profilen und Makros, die im verbauten Speicher abgelegt werden. Zudem stehen jeweils zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung – bei Colada und Lobera mit zusätzlicher Energieversorgung durch ein Netzteil. Bei den Modellen Durandel und Colada setzt man auf mechanische Tasten, die Lobera ist auf eine Membran beschränkt. Eine besondere Haltbarkeit verspricht auch das Aluminiumgehäuse der Colada, die in Silber und Schwarz in den Handel kommen wird. Dank N-Key-Rollover werden bei allen drei Eingabegeräten beliebig viele gleichzeitig gedrückte Tasten erkannt.

Technische Daten
Colada Durandal Lobera
Anschluss USB
N-Key-Rollover alle
Multimedia-Tasten ja
Beleuchtung ja (blau oder weiß)
4 Stufen, 2 Gaming Zones
ja (rot)
4 Stufen
ja
Farbe frei wählbar
Hub-Funktion ja (aktiv) ja (passiv) ja (aktiv)
Profile / Makrotasten 5 / 300 5 / 50 5 / 300
Abfragerate 1.000 Hz
Kompatibilität Windows XP / Vista / 7

Neben Tastaturen wird man künftig aber auch Mäuse anbieten. Vorerst wird man sich dabei auf die Modelle Gandiva, Mjolnir und Shrike beschränken – ausgestellt waren aber nur ersteres und letzteres Modell. Während sich beide „Nager“ optisch stark voneinander unterscheiden, sind sie technisch eng miteinander verwandt. Die Empfindlichkeit des Laser-Sensors liegt bei jeweils maximal 5.600 dpi und kann in insgesamt fünf Stufen (800, 1.600, 3.200, 4.800 und 5.600) gewählt werden. Dem Nutzer zur Verfügung stehen jeweils acht Tasten, zudem können jeweils 40 Makros im internen Speicher gesichert werden. Die Farbe der verbauten LEDs kann frei gewählt werden. Den eigenen Vorlieben entsprechend können Gewicht und Balance dank mitgelieferter Gewichte angepasst werden. Ergänzend zu den Mäusen wird man mit dem Aiges ein in vier Größen erhältliches Maus-Pad anbieten, welches an die technischen Eigenschaften der Eingabegeräte angepasst sein soll.

Technische Daten
Gandiva Shrike
Abtastrate 800, 1.600, 3.200, 4.800, 5.600 dpi
Abfragerate 1.000 Hz
Tasten 8
Mappings / Makros 5 / 40
Gewichte 3× 10 Gramm, 1× 5 Gramm
Kompatibilität Windows XP / Vista / 7

Für alle Gerät stellt Tesoro zudem eine Software zur Verfügung, mit der unter anderem Skripte angelegt werden können. In Deutschland soll die Produktpalette zwischen Mitte Juni und August verfügbar sein, unverbindliche Preisempfehlungen gibt es noch nicht. Diese dürften sich allerdings auf dem Niveau der direkten Konkurrenz bewegen.