Test: Apple MacBook Air vs MacBook Pro (4/8)

13-Zoll-Modelle im Vergleich
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Display

Während Apple beim iPad und iPhone sowie dem neuen „Next Generation MacBook Pro“ mit 15-Zoll-Anzeige voll auf hohe Pixeldichten setzt und dies jeweils Retina Display nennt, müssen das MacBook Air und das kleinere MacBook Pro mit den bisherigen Auflösungen auskommen. In Zahlen bedeutet das 1.440 × 900 Pixel bei 13,3 Zoll für das Air und 1.280 × 800 Pixel bei 13,3 Zoll für das Pro. Die daraus resultierenden Pixeldichten von 127 und 113 ppi sind dabei die größten Schwachpunkte der beiden neuen MacBook-Generationen.

Spiegelndes Display des MacBook Pro
Spiegelndes Display des MacBook Pro
Spiegelndes Display des MacBook Pro

Konnte die Konkurrenz vor zwölf Monaten nur in wenigen Fällen mehr bieten – üblich waren und sind leider häufig noch 1.366 × 768 Pixel und eine Dichte von 117 ppi, bieten immer mehr 13 Zöller Auflösungen von 1.600 × 900 oder gar 1.920 × 1.080 Pixeln wie beispielsweise Asus bei seiner zweiten Zenbook-Generation. Dies ist gleichbedeutend mit Pixeldichten von 138 und 165 ppi. Zwar ist mehr in diesem Bereich nicht immer automatisch besser, durch verschiedene Skalierungsmöglichkeiten kann im Zweifelsfall aber gegengesteuert werden, falls die Darstellung zu klein für den eigenen Geschmack ist. Was möglich ist, zeigt Apple dabei bei seinem Retina-MacBook-Pro mit 217 ppi. Gerade beim 13,3 Zoll MacBook Pro ist das Beharren auf einer Auflösung von 1.280 × 800 Pixeln angesichts der höheren Auflösung des MacBook Air unverständlich – in dieser Hinsicht herrscht bei diesem Modell bei Apple schon seit Jahren Stillstand.

Spiegelndes Display des MacBook Air
Spiegelndes Display des MacBook Air
Spiegelndes Display des MacBook Air

Aber auch in anderen Punkten hat man bei den Anzeigen den Anschluss an die Mitbewerber verloren. Maximale Helligkeiten von knapp (MacBook Air) und gut (MacBook Pro) 300 Candela pro Quadratmeter reichen nur noch für Plätze im Mittelfeld, durch die nicht matten Oberfläche ist das Arbeiten im Freien so nicht immer ohne Probleme möglich. Besser sieht es da beim Kontrast aus. Mit 566:1 und 740:1 (MacBook Pro, MacBook Air) kann man sich im oberen Viertel platzieren.

MacBook Air: Homogenität
MacBook Air: Homogenität
MacBook Pro: Homogenität
MacBook Pro: Homogenität

Deutliche Unterschiede zwischen beiden Geräten gibt es jedoch bei der Farbraumabdeckung. Während das MacBook Pro je nach Standard Werte zwischen 78 und 100 Prozent erreicht, sind es beim MacBook Air lediglich 56 bis 79 Prozent. Mittelmäßig fällt dann mit etwa 80 Prozent bei beiden wieder die Homogenität der Hintergrundbeleuchtung aus.