YouTube mit AirPlay, Gmail mit bis zu fünf Nutzerkonten

Gmail- und YouTube-App für iOS bringt neue Funktionen

Die vor zweieinhalb Monaten veröffentlichte neue YouTube-App für iOS ermöglichte es Anwendern seit der Entfernung durch Apple, den Online-Videodienst wieder mit dem gewohnten Komfort auf dem iPhone sowie iPod Touch mittels einer nativen Applikation zu nutzen.

Allein die Besitzer eines Apple iPad mussten weiterhin auf die Internetseite setzen, da eine Unterstützung für das größere Display des Tablets fehlte. Doch nun hat Google die YouTube-App auch für das iPad angepasst, sodass Nutzer nach dem Update nicht mehr die verkleinerte Darstellung des Programms zu sehen bekommen. Neben der hinzugefügten Unterstützung für das iPhone 5 hat der Suchmaschinenbetreiber in der neuen Version auch Apples AirPlay-Schnittstelle integriert. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit geboten, die YouTube-Inhalte auf entsprechende Geräte zu streamen.

Darüber hinaus hat das Gmail-Programm für iOS ein Update erhalten. Die Version 2.0 der Gmail-App präsentiert sich im neuen Aussehen und unterstützt bis zu fünf Nutzerkonten, wie es im unternehmenseigenen Blog heißt. Zu den neuen Features zählt auch die bekannte Autovervollständigung bei der Suche sowie die Anzeige von Profilbildern in Nachrichten, wobei unter anderem einige Google+-Funktionen integriert wurden. Beide Anwendungen in der neuen Fassung können über den Apple App Store bezogen beziehungsweise aktualisiert werden.

Gmail 2.0 für iOS
Gmail 2.0 für iOS
Gmail 2.0 für iOS
Gmail 2.0 für iOS
Bilder: Google

Abseits der Aktualisierungen hat der US-amerikanische Konzern auf dem hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ den Termin für Googles I/O-Entwicklerkonferenz bekannt gegeben: Die Entwickler werden sich vom 15. bis zum 17. Mai 2013 im bekannten Moscone Center West in San Francisco treffen. Auf der diesjährigen Veranstaltung hat Google neben Android 4.1 Jelly Bean beispielsweise auch das Nexus 7 und das Nexus Q vorgestellt. Was der Konzern jedoch nächstes Jahr präsentieren wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt.

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