ComputerBase

Kaufberatung 2012

von ComputerBase

Einleitung

Null-Zwei-Eins-Zwei-Zwei-Null-Eins-Zwei bzw. 02.12.2012. Auch wenn das Datum selbst für viele genug Anlass ist, diesen Tag für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Taufen zu nutzen, macht es vor allem eins deutlich. Es ist erster Advent und Weihnachten rückt unaufhaltsam näher. Wem jetzt kalter Schweiß auf der Stirn steht, weil er sich einerseits noch nicht um Geschenke für die Liebsten gekümmert hat oder andererseits seit Wochen nervenden Fragen wie „Was wünschst du dir denn?“ der lieben Verwandtschaft aus dem Weg geht, ist bei uns genau richtig.

In unserer Kaufberatung 2012 stellen wir die Höhepunkte des Jahres 2012 aus den Bereichen Smartphones, Notebooks, Tablets, Spiele und PC-Hardware vor, um unseren Lesern anhand unserer Favoriten eine kleine Auswahl an die Hand zu geben, welche Produkte bei einer etwaigen Neuanschaffung in einem Bereich in die engere Wahl genommen werden sollten.

Der ideale Gaming-PC?
Der ideale Gaming-PC?

Bevor wir auf einzelne PC-Komponenten [1] genauer eingehen, widmen wir uns jedoch den mobilen Begleitern des modernen „Always-On“-Alltags in Form von Smartphones, Notebooks [2] und Tablets [3], ehe wir einen Abstecher zu den Spiele-Highlights des Jahres 2012 [4] wagen. Den Abschluss macht „der ideale PC“ [5], der all jenen eine Hilfe an die Hand gibt, die nicht nur einzelne Teile ihres Rechners ersetzen möchten, sondern mit einer kompletten Neuanschaffung liebäugeln.

Smartphones

von Nicolas La Rocco und Patrick Bellmer

Telefone trugen zwar auch schon vor Apples iPhone ein „smart“ im Namen, doch erst mit dessen Einführung 2007 ertönte der Startschuss für eine neue Generation von Smartphones. Mittlerweile buhlen unzählige Hersteller und Modelle um die Gunst der Käufer, wobei verschiedenste Funktionen und Ausstattungsmerkmale die Entscheidung leichter machen sollen. Neben der Hardware entscheidet aber oft auch das preisliche Limit, das sich die potenzielle Kundschaft gesetzt hat. Deshalb unterteilen wir die Geräte in Kategorien bis 175 Euro, bis 350 Euro und in die Oberklasse ohne Preislimit.

Einsteiger

Im Einstiegssegment fällt es schwer eindeutige Empfehlungen auszusprechen, denn aufgrund der reduzierten Ausstattung muss bei jedem Probanden der ein oder andere Abstrich gemacht werden. Dennoch gibt es auch im Bereich bis 175 Euro Geräte, die mit einem guten Technik-Paket auftrumpfen können. So auch die Android-4.0-Geräte Sony Xperia U [6] und Huawei G330.

Sony Xperia U
Sony Xperia U

Die technischen Daten beider Geräte ähneln sich sehr, wobei das Sony Xperia U für knapp 170 Euro [7] das etwas kleinere Display besitzt und somit auch kompakter und leichter ausfällt. Das Huawei G330 für etwas unter 180 Euro [8] punktet dafür mit einem etwas größeren Akku und der Möglichkeit per microSD-Karte den Speicher zu erweitern. Sowohl das G330 als auch das Xperia U arbeiten mit einer Dual-Core-CPU, die mit 1,0 Gigahertz taktet und der 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Fotos werden von einer 5-MP-Kamera geschossen, die optional mit 720p-Auflösung Videos aufnimmt. Mit Google Play steht beiden Geräten die Tür zu einer Vielzahl von Apps, Filmen und Musik offen. Letztendlich wird wohl der persönliche Geschmack in Sachen Design über den Kauf entscheiden müssen.

Huawei G330
Huawei G330

Als sehr günstige Alternative wäre noch das HTC Desire C zu nennen, das mit einer guten Verarbeitung punktet und ebenfalls mit Android 4.0 ausgestattet ist. Mit circa 155 Euro [9] ist es nochmals günstiger, aber auch nochmals etwas schwächer in Sachen Hardware. 600 MHz und ein Display mit 480 × 320 Bildpunkten stoßen schnell an das Leistungslimit. Trotz der Abzüge in dieser Disziplin kann für das Sense-Gerät noch eine knappe Empfehlung ausgesprochen werden, denn HTC bietet mit dem Desire C ein kleines, schlankes und attraktives Smartphone für Sparfüchse.

HTC Desire C
HTC Desire C

Mittelklasse

Mehr Spielraum bietet die Klasse bis 350 Euro, wobei auch das erste mit Windows Phone 8 ausgestattete Gerät zur Erwähnung kommt. Denn mit dem HTC 8S wird ein preiswerter Einstieg in die Welt von Microsofts mobilem Betriebssystem geboten. Zwar kommt in diesem keine bahnbrechende Hardware zum Einsatz, doch weiß das Gerät mit einer HTC-typisch guten Verarbeitung und Materialanmutung zu gefallen. Hinzu gesellt sich die extrem flüssige Oberfläche von Windows Phone 8, die im Gegensatz zur Android-Konkurrenz in dieser Preisklasse keine Ruckler kennt. Dafür lässt sich das System weniger stark verändern und bietet ein im Vergleich zu Android und iOS eingeschränktes App-Sortiment. Das Gerät wird in mehreren Farbvarianten angeboten und bietet zudem einen microSD-Karten-Slot, der die internen vier Gigabyte erweitert. Für rund 270 Euro bietet das HTC 8S [10] ein gut geschnürtes Gesamtpaket aus guter Verarbeitung und einem aktuellen Betriebssystem.

HTC 8S
HTC 8S

Sogar noch etwas günstiger fällt mit circa 240 Euro [11] das HTC Desire X aus, welches in unserem Test [12] vor allem mit hochwertigen Materialien und einer guten Verarbeitungen für gute Noten sorgte. Immer wieder vorgebrachte Kritikpunkte wie ein nicht wechselbarer Akku oder das Verzichten auf einen microSD-Steckplatz stehen hier nicht zur Debatte, denn über beides verfügt das Gerät. Das Display konnte mit seinem hohen Kontrast punktet, wobei die Helligkeit etwas zu gering ausfiel. Trotzdem gefiel uns der Gesamtauftritt des Desire X, weshalb wir das mit Android 4.0 ausgestattete Gerät unseren Lesern ans Herz legen können.

HTC Desire X
HTC Desire X

Widmen wir uns in dieser Preisklasse zuletzt dem von LG gefertigten Google Nexus 4, das mit Preisen von 299 und 349 Euro quasi ohne Konkurrenz das Feld betritt. Kein anderes Smartphone auf dem Markt bietet zu solch einem Preis eine vergleichbare High-End-Ausstattung in Verbindung mit dem aktuellsten Android-Betriebssystem in Version 4.2. Mit einem sehr schnellen Quad-Core-Prozessor von Qualcomm, einer starken GPU, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, einem hochauflösenden Display, drahtlosem Aufladen und NFC sind mit Ausnahme von LTE alle aktuellen Highlights mit an Bord. Im Gegensatz dazu steht der nicht erweiterbare Speicher mit 8 oder 16 Gigabyte und der fest verbaute Akku. Die gute aber eben nicht sehr gute Kamera mag für den ein oder anderen potenziellen Kunden ebenfalls einen Kritikpunkt darstellen. Doch insgesamt überragt für diese Preisklasse das Hardware-Niveau, so dass diese Kritikpunkte nur eine untergeordnete Rolle spielen. Auch das beidseitig mit Corning Gorilla Glass 2 ummantelte Gehäuse setzt optisch mit seiner schimmernden Rückseite interessante Akzente. In Verbindung mit Googles Update-Garantie für die Nexus-Serie sollte jeder, der über ein neues Smartphone nachdenkt, das Nexus 4 in die engere Wahl nehmen.

Google Nexus 4
Google Nexus 4

Oberklasse

Zum Abschluss muss natürlich auch die preisliche Oberklasse betrachtet werden, denn in diesem Segment steht mit Apples iPhone 5 [13] eine weitere, und mit seinem einzigartigen Ökosystem von vielen immer noch favorisierte Plattform zur Verfügung. Mit einem größeren Display und LTE ausgestattet erscheint das iPhone erstmals in einem neuen Seitenverhältnis und setzt beim Gehäuse wieder vermehrt auf Aluminium. Das Gerät fällt zudem sehr dünn und leicht aus, wobei im Inneren Apples A6 werkelt, der zwei Kerne bietet und dem ein Gigabyte RAM zur Seite steht. Dies sorgt für nochmals kürzere Ladezeiten im Vergleich zum iPhone 4S und eine durchgehend sehr flotte Bedienung. Auch im multimedialen Bereich kann das Gerät mit einer sehr guten Kamera und einem sehr großen Sortiment im App Store punkten. Kritik muss sich aber auch dieses elegante Smartphone gefallen lassen, denn mit Preisen von 679 bis 899 Euro [14] stellt das iPhone eines der zurzeit teuersten Smartphones dar. Der Speicher lässt sich nicht erweitern und auch der Akku ist fest verbaut worden. Dank unerreichter Qualität und des „Rundum-sorglos-Pakets“ in Form von iOS, erfreut es sich dennoch reger Beliebtheit und sollte bei einem Kauf in der Oberklasse genauer unter die Lupe genommen werden.

Apple iPhone 5
Apple iPhone 5

Etwas günstiger fällt das Flaggschiff von Nokia aus, doch mit etwa 620 Euro [15] gehört auch das Nokia Lumia 920 [16] ohne Zweifel zur Oberklasse der Smartphones. Mit einem 4,5 Zoll großen Display, das leicht über 720p-Auflösung liegt, kann in die Kachel-Optik von Windows Phone 8 eingetaucht werden. Hinzu gesellt sich eine exzellente Kamera, die in einem hochwertigen Gehäuse verpackt wird. Des Weiteren kann der Akku des Lumia 920 mit einer entsprechenden Ladestation drahtlos aufgeladen werden. Dieser fällt leider etwas kurzlebig aus und wurde fest verbaut – auch eine Erweiterung des Speichers ist nicht vorgesehen. Dafür stattet Nokia das Gerät ab Werk mit 32 Gigabyte aus, so dass für Musik, Videos und Apps meist genügend Platz zur Verfügung stehen sollte. Doch Apps sind gleichzeitig auch ein Manko des Lumia 920, denn der Windows Phone 8 Store bietet noch nicht die Vielfalt, die man von iOS oder Android gewöhnt ist. Auch in Sachen Funktionsumfang erreicht Microsofts mobiles Betriebssystem noch nicht das Niveau der Konkurrenz aus Cupertino oder Mountain View. Dafür ist das System zu jeder Zeit sehr schnell und butterweich zu bedienen. Mit dem finnischen Flaggschiff kann die Welt von Windows Phone 8 also in vollen Zügen genossen werden.

Nokia Lumia 920
Nokia Lumia 920

Ein bisher noch nicht genannter Hersteller in diesem Ratgeber ist Samsung, bieten die Südkoreaner mit dem Samsung Galaxy S III [17] doch ein vergleichsweise preiswertes High-End-Smartphone an. Derzeit für circa 440 Euro [18] kann das mittlerweile mit Android Jelly Bean ausgestattete Gerät erworben werden, wobei der Preis in den letzten Tagen sogar wieder gestiegen ist. Optional stehen auch Versionen mit mehr Speicher zur Auswahl. Bis zu 64 Gigabyte interner Speicher bietet das Sortiment, wobei der Preis dann auf über 600 Euro steigt [19]. Trotzdem erlaubt Samsung eine weitere Aufrüstung, so dass im Zusammenspiel mit einer microSD-Karte bis zu 128 Gigabyte für Daten zur Verfügung stehen. So viel Speicherplatz bietet kein anderer Hersteller. Dank Samsungs Nature-UX-Oberfläche (früher TouchWiz) bietet das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz die umfangreichsten Einstellungsoptionen im Android-Betriebssystem. Dies kann aber auch als Nachteil ausgelegt werden, denn Nature UX muss mit seiner kunterbunten Optik gefallen, erscheint diese doch oft überfrachtet und zu stark modifiziert. Stark veränderte Versionen von Android stellen oftmals auch die Ursache für späte Updates des Betriebssystem dar. Nichtsdestotrotz ist das Galaxy S III ein äußerst potentes Smartphone, das viele Vorzüge hat – speziell auch im Multimedia-Bereich. Wem ein iPhone 5 oder Lumia 920 entweder zu teuer ist oder wer lieber auf Android anstatt auf iOS oder Windows Phone 8 setzt, sollte das Samsung Galaxy S III weiterhin bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Samsung Galaxy S III
Samsung Galaxy S III

Notebooks

von Patrick Bellmer

Bei Notebooks ist es wie bei vielen anderen Dingen: Je größer das Angebot, desto schwerer fällt die Wahl. Aktuell sind etwa 4.000 verschiedene Modelle verfügbar, die Preise reichen dabei von 200 bis weit über 7.000 Euro. Doch nicht jedes Gerät ist empfehlenswert, oftmals entscheiden kleine Details über „gut“ oder „schlecht“.

Einsteiger

Wer ein schlichtes Gerät bis etwa 600 Euro sucht, dürfte mit dem ThinkPad Edge 535 [20] gut beraten sein. Lenovo bietet hier verschiedene Konfigurationen auf Basis von AMD-APUs in Kombination mit einer ordentlichen Verarbeitung sowie einem je nach Wunsch matten oder spiegelnden Display. Für alltägliche Aufgaben steht ausreichend Leistung zur Verfügung, aber auch das ein oder andere Spiel stellt für die vergleichsweise leistungsstarke integrierte – oder auf Wunsch zusätzlich dedizierte – GPU kein Problem da. Mit Laufzeiten von bis zu mehr als sieben Stunden punktet das Edge 535 auch in dieser Kategorie. Der Einstieg inklusive Windows beginnt bei knapp 460 Euro [21].

Lenovo ThinkPad Edge E535
Lenovo ThinkPad Edge E535

Eine mögliche Alternative ist das Asus VivoBook S200. Für circa 550 Euro [22] erhält man mit diesem ein kompaktes Notebook der Elf-Zoll-Klasse mitsamt Intel-i3-CPU und Touchscreen. Dieser ist insbesondere für die Bedienung des vorinstallierten Windows 8 interessant. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm und einer Dicke von 22 Millimetern fällt es zudem sehr kompakt aus und fällt so auch im Rucksack nicht weiter auf. Mit 5.200 mAh sollte der Akku zudem mehr als durchschnittliche Laufzeiten ermöglichen.

Asus VivoBook S200
Asus VivoBook S200

Mittelklasse

Eine Klasse darüber spielt der gewünschte Einsatzzweck eine deutlich größere Rolle. Während die einen ein ausdauerndes, leichtes Arbeitsgerät suchen, legen die anderen mehr Wert auf Leistung. Erstere Gruppe sollte einen genaueren Blick auf das Asus Zenbook Prime UX31A werfen. Ab etwa 1.100 Euro [23] erhält man ein 13 Zoll messendes Display mit Full-HD-Auflösung, schnelle und sparsame Intel-CPUs sowie SSDs. Mit annähernd 7.000 mAh kann der Akku auch fernab einer Steckdose für oftmals ausreichend lange Betriebszeiten garantieren.

Asus Zenbook Prima UX31A
Asus Zenbook Prima UX31A

Ähnliches bietet auch das Samsung 900X3C [24]. Ab rund 1.150 Euro steht mit diesem ein mit 1,2 Kilogramm minimal leichteres Ultrabook zur Auswahl, das aber auf nahezu identische Technik setzt. Während die Auflösung etwas geringer ausfällt, weiß das Gehäuse in puncto Design und Verarbeitung etwas besser zu gefallen.

Samsung 900X3C
Samsung 900X3C

Oberklasse

Spielt der Preis nur eine untergeordnete Rolle, dürften vor allem zwei Vertreter mit 15 Zoll in den Mittelpunkt rücken: Das Apple MacBook Pro mit Retina-Display [25] sowie das Asus Zenbook UX51VZ [26]. Technisch verbindet die beiden Notebooks einiges: Neben CPUs der Intel-i7-Familie werden schnelle SSDs, mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher, Nvidias GeForce GT 650M und hochwertige Materialien verbaut. Aber auch Unterschiede sind schnell zu entdecken.

Asus Zenbook UX51VZ
Asus Zenbook UX51VZ

So setzt Apple in seinem Flaggschiff auf eine Auflösung von 2.880 × 1.800 Pixel (im optimalen Modus entspricht dies einer Darstellung mit 1.440 × 900 Bildpunkten) in Kombination mit einer spiegelnden Oberfläche, Asus hingegen begnügt sich mit 1.920 × 1.080 Pixeln, bietet allerdings ein mattes Display. Beide Modelle bieten mit mehr als sechs Stunden ähnlich lange Laufzeiten – beleuchtete Tastaturen und eine tadellose Verarbeitung ebenso. Preislich unterscheiden sie sich aber doch wieder: Während für das Apple-Einstiegsmodell rund 2.000 Euro [27] fällig werden, schlägt das UX51VZ von Asus mit etwa 1.700 Euro [28] zu Buche.

Apple MacBook Pro mit Retina Display
Apple MacBook Pro mit Retina Display

Tablets

von Patrick Bellmer

Glaubt man den Studien, stehen Tablets auch in diesem Jahr auf viele Wunschzetteln sehr weit oben. Mittlerweile ist die Auswahl aber auch in diesem Segment so groß, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Einfacher ist es deshalb, zuerst die Frage nach der gewünschten Größe zu stellen.

Im Bereich um sieben Zoll gibt es dabei eigentlich nur eine klare Empfehlung, das Nexus 7 [29]. Zu Preisen ab 199 Euro erhält man ein sieben Zoll großes IPS-Panel mit 1.280 × 800 Pixeln sowie Nvidias Tegra 3. Zwar muss man Abstriche in Bezug auf Materialanmutung, Akkulaufzeit und Speicher hinnehmen, dafür punktet das kleine Tablet über Google Play mit einem großen Angebot an Anwendungen, Spielen, Filmen und Musik – auch wenn erstere bislang nur in wenigen Fällen an das große Display angepasst sind. Zudem bietet es als Mitglied der Nexus-Familie eine Art Update-Garantie für die nächsten Monate.

Nexus 7
Nexus 7

Eine Nummer größer fällt das Nexus 10 aus. Mit 2.560 × 1.600 Pixeln fällt das Display sehr scharf aus, zudem liefert Samsungs Dual-Core-Exynos eine mehr als ausreichende Leistung. Während für Gehäusequalität und internen Speicher die gleichen Kritikpunkte wie beim kleineren Nexus 7 geäußert werden müssen, spricht nicht zuletzt der Preis für das Nexus 10. Dieser liegt bei 399 (16 Gigabyte) und 499 (32 Gigabyte) Euro.

Nexus 10
Nexus 10

Preislich klar darüber liegt Apples iPad der vierten Generation. Für etwa 70 Euro mehr erhält man dafür ein nahezu perfekt verarbeitetes Tablet mit einer ebenfalls sehr scharfen Anzeige (9,7 Zoll, 2.048 × 1.536 Pixel). Statt Kunststoff wie beim Nexus 10 kommt beim iPad überwiegend Aluminium zum Einsatz, mit rund 650 Gramm fällt es allerdings schwerer aus. Entschädigt wird man durch ein sehr umfangreiches Ökosystem – mit allen Vor- und Nachteilen. Im Gegensatz zum Nexus 10 steht das neue iPad aber auch in Konfigurationen mit LTE-tauglichem Mobilfunkmodem bereit, wenn auch jeweils für etwa 130 Euro zusätzlich. Der Einstieg mit 16 Gigabyte Speicher liegt bei rund 470 Euro [30] (knapp 600 Euro [31] mit LTE).

Apple iPad
Apple iPad

Spiele

von Sasan Abdi

Auch das Spielejahr 2012 [32] unterbreitete der geneigten Spielerschaft wieder einige Angebote. Zu altbekannten jährlichen Neuauflagen gesellte sich dabei manche neue Marke und manche unkonventionelle Konzeption, sodass man neben dem gängigen Einerlei auch auf durchaus ungewöhnliche Titel zurückgreifen konnte.

Zu den Highlights der eher konventionellen Spiele gehört in diesem Jahr allen voran das aus dem Hause Bethesda stammende Dishonored [33]. Auch wenn das Spielerlebnis durch eine mäßige Grafik getrübt wird, hat man es doch mit einem der inhaltlich gelungensten Titel des Jahres zu tun, der perfekt als Freizeit-Füller zwischen den Jahren genutzt werden kann.

Video „Dishonored - Kommentiertes Ingame-Video

Wer dagegen Lust auf entfernt verwandte Spielmechaniken in einem moderneren Setting hat, wird dagegen mit Hitman: Absolution [34] bestens bedient: Die neuen Abenteuer von Nr. 47 punkten sowohl technisch als auch inhaltlich, wobei vor allem die Vielfalt der Optionen bei der Auftragserfüllung bestens gefällt.

Und auch Strategen werden unter den gängigen Titeln – sofern noch nicht geschehen – fündig werden. In dieser Hinsicht empfiehlt sich vor allem die Neuauflage XCOM – Enemy Unknown [35], das für uns die Kriterien von „Rundenstrategie Deluxe“ erfüllt.

Video „„XCOM“: Kommentiertes Ingame-Video

Allerdings lohnt auch in diesem Jahr wieder der Blick über den Tellerrand hin zu den unkonventionelleren Spielen. In dieser Hinsicht hat uns vor allem das ungewöhnliche, aber sehr gelungene Botanicula [36] angesprochen. Wer etwas komplett anderes sucht, dürfte hiermit glücklich werden.

Doch auch das Spiel I Am Alive [37] hat es uns in dieser Hinsicht angetan, wobei sogar die Bezeichnung „die Überraschung des Sommers“ drin war. Hier werden ein authentisches apokalyptisches Setting, ein guter Plot und ein forderndes Kletter- und Kampfsystem zu bester Unterhaltung verbunden, die sich ganz bewusst außerhalb vom Mainstream bewegt.

Auch wenn man es je nach Standpunkt auch zu den „konventionellen“ Spielen schieben kann: Überzeugt hat uns auch Alan Wake [38], das sich mit seiner spannenden Handlung und einer über weite Strecken motivierenden Spielmechanik wie ein interaktiver Roman spielt.

Wer schließlich bereits genug in Weihnachten investiert hat, zwischendrin aber dennoch neue Spielekost probieren möchte, sollte sich entweder World of Tanks [39] oder aber Tribes: Ascend [40] anschauen, denn in beiden Fällen ist, je nach individuellem Geschmack, beste Unterhaltung zum Nulltarif garantiert.

PC-Komponenten

Gehäuse

von Carsten Lissack

Jährlich erscheinen zahlreiche neue Computerchassis der verschiedensten Hersteller für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Für einen Laien ist es schwer und mühsam, den Markt nicht aus den Augen zu verlieren und die richtige Entscheidung zu treffen. Betrachtet er den Gehäusemarkt allerdings etwas genauer, so wird er zügig erkennen, dass nur wenige Gehäuse einen zweiten Blick oder gar einen Kauf wert sind. Schnell stellt sich deshalb die Frage, worauf beim Gehäusekauf eigentlich alles geachtet werden muss?

Dabei gibt es eine ganze Reihe von Dingen, über die man sich vor dem Kauf Gedanken machen sollte: Passt die zu verwendende Hardware überhaupt in das Gehäuse? Wenn nein, welche Längen-, Breiten- oder Höhenangaben limitieren? Gibt es Lösungsansätze wie zum Beispiel einen entfernbaren Festplattenkäfig, der im Ernstfall mehr Platz zur Verfügung stellt? Werden die Komponenten ausreichend gekühlt und last but not least sowie sicher die einfachste selbst zu beantwortende Frage: Sagt mir das Gehäuse optisch zu?

In den letzten Jahren haben sich drei beliebte Gehäusetypen herauskristallisiert: Klassische Mini- und Midi-Tower, Cubes und kleine ITX-Gehäuse, die meist perfekt auf einem Schreibtisch platziert werden können. Welches es wird, hängt letztendlich ganz allein von der eigenen Vorliebe oder schlichtweg vom Zweck ab, für den der Rechner verwendet werden soll.

Wer einen Allrounder mit den Abmessungen eines breiten und massiven Midi-Towers sucht, dürfte mit dem Fractal Design Define R4 [41] bestens beraten sein. Das Chassis nimmt Mainboards bis zum Formfaktor ATX, Grafikkarten mit einer Länge bis maximal 430 mm mit ausgebautem oberen Festplattenkäfig und CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 170 mm auf. Das schlichte Design und die klar definierte Formgebung gefallen. Weiterhin hinterlässt das schwedische Produkt in Sachen Lärm- und Lautstärkeentwicklung dank seiner laufruhigen „Silent R2“-Lüfter und der umfangreichen Schalldämmung bestehend aus Schaumstoff und Bitumen-Dämmmatten einen positiven und sehr ausgewogenen Eindruck.

Das Fractal Design Define R4 ist in den drei Farben Black Pearl [42], Titanium Grey [43] und Arctic White [44] erhältlich. Neuerdings gibt es auch eine Version mit Sichtfenster im Handel [45].

Fractal Design Define R4
Fractal Design Define R4

Neben dem Fractal Design Define R4 ist noch ein anderer Kandidat ganz groß geworden. Die Rede ist vom BitFenix Prodigy [46], das in der Mitte dieses Jahres das Licht der Welt erblickte. Das Cube-Gehäuse war ein Debüt mit großem Erfolg, weil es trotz mehrerer kleiner Schwächen und Einschränkungen sehr viel Leistung für einen kleinen Preis von etwa 65 Euro bietet. Käufer sollten sich bewusst sein, dass ins BitFenix Prodigy lediglich Hauptplatinen im Mini-ITX- beziehungsweise Mini-DTX-Format einziehen können. Dadurch ergibt sich die Einschränkung, dass nur eine Erweiterungskarte im Dual-Slot-Format verbaut werden kann. Eine Limitation findet auch beim Netzteil statt. BitFenix selbst empfiehlt eine Länge von 150 mm nicht zu überschreiten. Über jeden Zweifel erhaben die Kühlerhöhe: 165 mm Platz bis zur Decke sorgen dafür, dass selbst große und leistungsfähige CPU-Kühler hineinpassen. Wir sehen im BitFenix Prodigy genügend Potential für Spielekisten aller Art.

Neben der Farbe Schwarz [47] gibt es das BitFenix Prodigy in Weiß [48], Orange [49] und Rot [50] zu kaufen. Eine blaue Version ist bereits angekündigt [51].

BitFenix Prodigy
BitFenix Prodigy

Zeitlos und wohl einer der kleinsten und innovativsten Vertreter ist das Streacom FC8B Evo (Preisvergleich [52]). Das gerade einmal 250 mm breite Gehäuse kühlt den Prozessor komplett passiv, indem es die Wärme über die vier intern verbauten Heatpipes zu den Lamellen an der rechten Seitenwand transportiert. Die notwendige Mini-ITX-Platine und das Slimline-Laufwerk werden über eine Nano-PSU versorgt, die separat erworben werden muss. Für ein wenig mehr Grafikleistung kann eine Low-Profile-Grafikkarte in das System integriert werden. Das sehr edle Aluminiumgehäuse kostet derzeit knapp 150 Euro [51] zuzüglich den Kosten für die Nano-PSU. Wer einen kleinen, passiv betriebenen Multimedia-PC bauen möchte und das nötige Kleingeld für ein extravagantes Computergehäuse mitbringt, sollte den Gedanken über die Anschaffung des Streacom FC8B Evo (Hersteller-Homepage [53]) nicht scheuen.

Streacom FC8B Evo
Streacom FC8B Evo

Grafikkarten

von Wolfgang Andermahr

Es gab wohl kaum ein Jahr zuvor, in dem sich so viel im Grafikkartensegment getan hat wie 2012. Sowohl AMD als auch Nvidia haben jeweils eine neue Generation vorgestellt, die auf die Bezeichnungen „Southern Island“ und „Kepler“ hören – so zählen wir im Jahr 2012 satte 17 Grafikkarten-Launch-Reviews; so viele wie nie zuvor [54]!

Doch nicht nur die Anzahl der Neuheiten war beeindruckend, dasselbe gilt für die Qualität der Produkte. Uns hat dabei vor allem gefallen, dass sowohl AMD als auch Nvidia die Bildqualität sichtbar nach oben geschraubt haben – vor allem bei AMD war dies längst überfällig.

Nvidia GeForce GTX 650 Ti
Nvidia GeForce GTX 650 Ti

Auch wenn es durchaus Grafikkarten für deutlich weniger als 100 Euro gibt, so können wir diese nicht empfehlen, wenn auf dem heimischen Rechner auch gespielt werden soll. Ist dies dennoch der Fall, stellen entweder die AMD Radeon HD 7770 [55] oder die Nvidia GeForce GTX 650 Ti [56], die für 97 Euro [57] respektive 123 Euro [58] den Besitzer wechseln, eine Möglichkeit für den Einstieg dar. Sorgenfrei ist man mit dieser Wahl im Hinblick auf Spiele jedoch nicht: Die Full-HD-Auflösung bei vollen Details läuft in aktuelleren Titeln nur selten flüssig und für zusätzliche Kantenglättung reicht die Leistung in aller Regel nicht aus.

Deutlich besser sieht es aus, wenn etwas mehr Geld investiert wird: Für 170 Euro [59] gibt es eine [b]Radeon HD 7850 [60] mit 2.048 MB[/b], die selbe Speicherausstattung bei der GeForce GTX 660 [61] kostet 178 Euro [62]. Bei gleichen Kosten sehen wir aktuell die Nvidia-Karte aufgrund einer höheren Geschwindigkeit vorne. Bei beiden 3D-Beschleunigern ist die Darstellung von 1920x1080 kein Problem mehr, für Kantenglättung ist die Leistung aber nur selten ausreichend. Die Radeon HD 7870 [59] schlägt in dieselbe Kerbe, doch Anti-Aliasing ist fast durchweg darstellbar. Für 195 Euro [63] ein gutes Angebot – vielleicht das beste derzeit.

AMD Radeon HD 7870
AMD Radeon HD 7870

Wer auch in Zukunft auf Anti-Aliasing nicht verzichten möchte oder überlegt, höhere Auflösungen als Full HD (zum Beispiel 2560x1440) zu fahren, sollte mindestens zu einer GeForce GTX 660 Ti [64] (246 Euro [65]) oder einer Radeon HD 7950 [66] (263 Euro [67]) greifen. Beide Karten haben ihre Vor- sowie Nachteile, wobei wir schlussendlich aber einen dritten Kandidaten vorne sehen: Die [b]Radeon HD 7950 [68] mit Boost[/b], die etwas schneller arbeitet, aber dasselbe kostet [69].

Nvidia GeForce GTX 680
Nvidia GeForce GTX 680

Auch in Zukunft (zumindest einige Zeit) sorgenfrei ist man mit einer Radeon HD 7970 [70] oder einer GeForce GTX 670 [71], bei denen auch Auflösungen ab 2560x1440 sinnvoll nutzbar werden – vor allem die AMD-Karte fühlt sich in dieser Auflösung pudelwohl. Das Kepler-Produkt bevorzugt dagegen eher die Full-HD-Auflösung – unter anderem wegen des 1.024 MB kleineren Speichers. Die AMD-Karte wechselt für 345 Euro [72] den Besitzer, für das Nvidia-Pendant sind 319 Euro [73] zu zahlen.

Zu guter Letzt gibt es noch die Radeon HD 7970 GHz Edition [74] und die GeForce GTX 680 [75], die beide noch ein wenig mehr Geschwindigkeit bieten als die kleineren Brüder. Dabei hat die Radeon HD 7970 GHz Edition schlussendlich die Nase vorn, die vor allem in höheren Auflösungen der Konkurrenz davon rennt. Mit 385 Euro [76] ist die Hardware auch etwas günstiger als die 417 Euro [77] teure GeForce GTX 680.

AMD Radeon HD 7970
AMD Radeon HD 7970

Kühler

von Martin Eckardt

Auch 2012 ist die Kühlerbranche wieder zielsicher am Innovationszug vorbei gesprungen. Bahnbrechende Neuheiten, die sich nachhaltig in das Gedächtnis gebrannt haben, sind mit der Lupe zu suchen. Was für die Hersteller und Vermarkter angesichts der sinkenden Absatzchancen am ohnehin rückläufigen Desktopmarkt wenig erfreulich erscheint, ist für den ambitionierten Endkunden keine wirklich schlechte Nachricht. Denn wer sich beispielsweise vor Jahren bereits die Dienste einer hochwertigen und leistungsstarken Prozessorenkühlung gesichert hat, ist, entsprechende Plattformunterstützung vorausgesetzt, meist auch heute noch bestens aufgestellt. In absehbarer Zeit wird sich diese Situation, insbesondere im Hinblick auf die thermische Leistung der Prozessoren, kaum dramatisieren. Daher raten wir ambitionierten Anwendern, die nach einer neuen Kühlung für ihre CPU Ausschau halten und einen gehobenen Anspruch hinsichtlich Kühlleistung und niedriger Lautstärke haben, trotz der scheinbar überschaubaren Anforderungen lieber etwas mehr in die Kühlhardware zu investieren, dafür aber entsprechend guten Herstellersupport und Sockelkompatibilität auch für zukünftige Plattformen zu garantieren. Mit Luftkühlern aus den Häusern Noctua, Thermalright, Prolimatech oder auch Scythe geht man in dieser Hinsicht selten ein großes Risiko ein.

All-in-one Wasserkühler liegen im Trend; hier: CM Eisberg Prestige
All-in-one Wasserkühler liegen im Trend; hier: CM Eisberg Prestige

Wer hingegen etwas mehr im Trend liegen möchte, findet eventuell in einer all-in-one Wasserkühllösung sein Heil. Ob für CPU oder Grafikkarte, die kompakten und einsatzbereit vorkonfigurierten Wasserkühlkreisläufe haben sich 2012 zur ernsthaften Alternative zu leistungsstarken Heatpipe-Luftkühlern entwickelt. Für 2013 erwarten wir weitere Bewegungen und Neuheiten auf diesem Gebiet. Abseits der weitläufig vermarkteten [78], etablierten Asetek- oder CoolIT-Produkte könnte insbesondere das ambitionierte Eisberg-Projekt [79] von Coolermaster Früchte tragen, nachdem man sich der Kinderkrankheiten entledigt hat.

Wirklich leise: Noiseblocker Bionic-Loop-Fan
Wirklich leise: Noiseblocker Bionic-Loop-Fan

Eine Innovation aus dem Revier der PC-Kühlung, die uns 2012 wirklich begeistert hat, wollen wir an dieser Stelle abschließend nicht unerwähnt lassen. Die neuen Bionic-Loop-Lüfter von Noiseblocker (ComputerBase-Test [80]) haben uns insbesondere hinsichtlich ihrer geringen Lautstärke positiv überrascht. Allen voran das geschlossene Rotorenblatt-Design reduziert die Luftverwirbelungen der eLoop-Ventilatoren derart, dass störende Nebengeräusche kaum auftreten. Wer seinen Ohren zum Fest etwas Gutes tun möchte, investiert die hart verdienten Taler möglicherweise gut in die bionischen Noiseblocker-Lüfter, die mit ihren weißen Rotorblättern auch farblich perfekt auf die verschneite Jahreszeit abgestimmt scheinen.

SSD

von Parwez Farsan

Auf dem SSD-Markt gab es in den letzten zwölf Monaten, zumindest was die Zahl der neuen Produkte betrifft, viel Bewegung. Ob sie nun Adata, Corsair, Intel, OCZ, Plextor, Samsung oder wie auch immer heißen, fast alle größeren Hersteller haben dieses Jahr mindestens eine neue Produktgeneration vorgestellt. Dabei kommen nicht nur die weiterhin weit verbreiteten SandForce- und Marvell-Controller, sondern auch Modelle von LAMD (Corsair), Eigenentwicklungen (Samsung) und neuerdings wieder Indilinx (OCZ) zum Einsatz. Dass mit Micron bzw. Crucial aber ausgerechnet einer der beiden wichtigsten Flash-Produzenten seit deutlich über einem Jahr anscheinend keinen Bedarf sieht, ein neues Spitzenmodell vorzustellen, kann durchaus zu denken geben.

SSDs
SSDs

Denn bei allen Leistungsverbesserungen, die die neuesten Solid State Drives gegenüber ihren Vorgängern bieten, fällt eines immer wieder auf: Im Alltag der meisten Heimanwender spielt es die meiste Zeit überhaupt keine Rolle, welches – halbwegs aktuelle – Modell zum Einsatz kommt. Unterschiede sind zwar messbar, ohne Stoppuhr in der Regel aber nicht wahrnehmbar, solange es nicht auf hohe sequenzielle Schreibraten ankommt. Dann gibt es durchaus deutliche Unterschiede, etwa beim Entpacken von Dateien oder wenn große Datenmengen von einer anderen SSD bzw. einem schnellen RAID-Verbund auf die SSD geschrieben werden. Doch kommt das so häufig vor? Eher nicht.

Es bietet sich daher an, das Hauptaugenmerk auf den Preis und die Zuverlässigkeit zu richten. Zum ersten Punkt lässt sich sagen, dass zumindest für den Moment die Talsohle erreicht sein dürfte, die Preise sind mittlerweile so niedrig, wie es selbst in der Branche kaum jemand vor einem Jahr erwartet hätte. Samsungs Serie 830 [81] mit 256 Gigabyte kostete damals über 310 Euro, war also noch deutlich von der psychologisch wichtigen Grenze von einem Euro pro Gigabyte entfernt. Nichtmal ein Jahr später kostet Samsungs ehemaliges Flaggschiff nur noch rund 156 Euro [82] und war teilweise sogar noch ein paar Euro günstiger. Deutlich mehr lässt sich nur mit Abstrichen bei der Leistung sparen, wie ein Blick in den Preisvergleich [83] verrät.

Bei 120 bis 128 Gigabyte Speicherkapazität verhält es sich ähnlich, auch wenn die Auswahl an SSDs, die ein paar Euro weniger Kosten als Samsungs Dauerbrenner, etwas größer ist [82]. Wer mit den Eigenheiten der SandForce-Controller leben kann, bekommt zum Beispiel von Kingston schon für unter 80 Euro ein modernes Solid State Drive mit SATA 6 Gb/s, während für Samsungs Serie 830 rund 89 Euro aufgerufen werden.

In puncto Zuverlässigkeit muss man sich bei den bekannten Herstellern keine allzu großen Sorgen machen. Belastbare Zahlen zu den Ausfallraten gibt es zwar nicht, die in jüngerer Zeit vergleichsweise wenigen Beschwerden in Internetforen sind aber ein Anzeichen dafür, dass sie eher niedrig sind.

Was folgt nun daraus? Auch wenn es mittlerweile zum x-ten Mal wiederholt wird: Für Otto Normalverbraucher ist die Samsung Serie 830 [80] derzeit das beste Angebot. Wer einen anderen Hersteller bevorzugt, kann in den meisten Fällen aber genauso zuschlagen. Allzu viele Vorteile sollte er sich von den teureren SSDs im Alltag aber nicht erhoffen, die meisten Nutzer beanspruchen ein Solid State Drive schlicht nicht so stark, dass die Unterschiede an Relevanz gewinnen. Soll es dennoch das Neueste und Schnellste unter dem Weihnachtsbaum sein, sind die Plextor M5 Pro [84], die Samsung Serie 840 Pro (Aktion mit Freiflug bzw. Spiel von Samsung [85]) oder – darauf deuten erste Tests hin – die kürzlich vorgestellte [86] OCZ Vector einen Blick wert.

Und wenn man mehr Speicherplatz benötigt? Notebook-Nutzern bleibt in der Regel nichts anderes übrig, als entweder in eine teure SSD mit viel Speicherplatz zu investieren oder aber auf Leistung zu verzichten und eine herkömmliche Festplatte zu verbauen. Desktop-Nutzer haben es da deutlich komfortabler: Einfach zusätzlich zum Solid State Drive eine sparsame und leise „Green“-HDD einbauen – für die Dateiablage braucht man schließlich keinen teuren Flash-Speicher.

Netzteile

von Philip Pfab

Bei den Netzteilen lag der Fokus im Jahr 2012 klar auf dem Wirkungsgrad: Im Zeitalter steigender Energiepreise und zunehmenden Umweltbewusstseins legen immer mehr Anwender Wert auf hohe Effizienz. Glücklicherweise haben die Hersteller diesen Trend erkannt und attraktive Produkte vorbereitet.

Für sparsame Rechner sticht das LC-Power Pro-Line Silver Shield 300 Watt (Preisvergleich [87]) ins Auge. LC-Power hier auf der Empfehlungsliste zu sehen, mag nach dem früheren Test eines LC-Power Netzteils [88] zunächst verwundern, der Hersteller hat seine Hausaufgaben inzwischen jedoch gemacht. Das Silver Shield erbringt dauerhaft die versprochene Leistung, auch Spannungsregulation und Restwelligkeit sind im problemlosen Bereich. Mit dem hohen Wirkungsgrad im 80Plus-Silber-Bereich, der Dauerleistung von 300 Watt und dem günstigen Preis von knapp 40 Euro eignet sich der Spannungswandler perfekt für weniger stromhungrige Rechner.

LC-Power Pro-Line Silver Shield 300 Watt
LC-Power Pro-Line Silver Shield 300 Watt

Wer etwas höhere Anforderungen hat, sollte sich bei be quiet! umschauen. Nicht ohne Grund werden die Netzteile der be quiet! Straight Power E9 Serie (Preisvergleich [89]) auch in unserem Forum [90] sehr häufig empfohlen – die aktuelle Straight Power Generation bietet viel Netzteil zum fairen Preis. Ein be quiet! Straight Power E9-CM 480 Watt (Preisvergleich [91]) versorgt die meisten Spielerechner schick und unauffällig leise mit ausreichend Saft, spart mit 80Plus-Gold-Standard Strom und ist für knapp 85 Euro erhältlich. Wer weniger Leistung benötigt und auf Kabelmanagement verzichtet, lässt dem Christkind mit der 400-Watt-Version (Preisvergleich [92]) Spielraum.

be quiet! Straight Power E9 mit Kabelmanagement
be quiet! Straight Power E9 mit Kabelmanagement

Wer sich zu Weihnachten gerne ein Stück Luxus leistet, kann einen Blick auf die Enermax Platimax-Reihe (Preisvergleich [93]) werfen. Unvernünftig teuer, aber feinste Technik, die bekanntlich einen Aufschlag kostet. Mit 80Plus-Platin-zertifizierter Effizienz schon ab dem 500-Watt-Modell, sehr leisem Betrieb und guter Spannungsregulation zeigt Enermax, was derzeit technisch machbar ist.

Enermax Platimax
Enermax Platimax

Peripherie

von Max Doll und Martin Eckardt

Tastaturen

Bei wenigen Komponenten ist der individuelle Geschmack so ausschlaggebend wie bei Eingabegeräten, weshalb generelle Empfehlungen nur sehr begrenzt möglich sind – speziell im Hinblick auf das Tippgefühl. In niedrigen Preisklassen erwartet Käufer günstige Rubberdome-Technik, wahlweise mit hohen oder flachen Tasten. In letzterem Falle sollte zumindest darauf geachtet werden, dass die Caps per Scissor-Verfahren stabilisiert sind. Ansonsten entscheidet mehr oder wenige die gewünschte Ausstattung über das favorisierte Modell – nur von allzu günstigen, mit allzu vielen Features bestückten Modellen sollte man dann doch besser die Finger lassen. Viel Gegenwert für schmales Budget bietet in diesem Bereich die Cherry Evolution Stream XT für gerade einmal 14 Euro [94].

Cherry MX „red“
Cherry MX „red“

Im höherpreisigen Segment waren mit einer Vielzahl von neuen Tastaturen mechanische Schalter der Trend des Jahres. Mit vier verschiedenen Varianten alleine von Cherry [95], die mit linear steigendem Widerstand ohne und mit taktilem sowie akustischem Feedback angeboten werden sowie Varianten von Topre [96] und Alps [97] haben Betuchte im Segment ab 60 Euro die Qual der Wahl. Für das Geld winkt dafür eine enorme Langlebigkeit sowie ein gleichbleibend präzises Tippgefühl, wobei wiederum das individuelle Empfinden ausschlaggebend ist. An dieser Stelle kann daher nur empfohlen werden, die verbreiteten Cherry-Schalter selbst einmal Probe zu tippen oder sich anhand der jeweiligen Testberichte einen groben Eindruck der jeweiligen Charakteristik zu verschaffen.

Abseits der Schalter wurde der Markt vor allem mit „Gaming“-Tastaturen ab 80 Euro geflutet, die die Cherry-Technik in diesem Segment immer die rot oder schwarz kodierten, linearen Schalter mit weiteren Zutaten individualisiert haben. Dazu zählen ein Key-Rollover von mehr als sechs Tasten, aber auch Media-Shortcuts und -Zusatztasten, USB-Hubs, eine Beleuchtung oder Makrofunktionen. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket hat sich bisher aber nicht ausmachen lassen, weshalb auch hier letztlich die individuelle Gewichtung der einzelnen Features und das Stilempfinden hinsichtlich der farblichen Ausleuchtung ausschlaggebend ist.

CM Storm Trigger
CM Storm Trigger

Für Designfreunde, die eher weniger schreiben und mehr spielen, könnten unter Umständen die Corsair K60 [98] oder K90 [97] für etwas über 80 Euro [99] (K60) bzw. knapp 100 Euro [100] (K90) interessant sein. Wer sowohl viel schreibt als auch über viel Geld verfügt, wird vielleicht mit einer über KeyboardCompany [101] für 244 Euro gehandelten Topre Realforce [102] eher glücklicher. Das beste Gesamtpaket, sowohl vom Layout als auch den Zusatzfunktionen, bietet allerdings den bisherigen Erfahrungen nach die noch moderat bepreiste und ebenfalls keineswegs perfekte CM Storm Trigger [103] mit schwarzen MX-Switches für rund 90 Euro [104] – wenngleich das kantige und aggressive Design polarisiert.

Mäuse

Auch 2012 bleibt ernsthaft spielertaugliche Maushardware nach wie vor kabelgebunden und setzt trotz allgemein auferlegter Touch-Begeisterung weiterhin auf die Zuverlässigkeit und Rückmeldung echter Mechaniken. Dabei wird der Peripherie-Dino, so denken wir, auch in den nächsten Jahren noch fröhlich über die Schreibtische dieser Welt fegen und in Kombination mit einer guten Tastatur noch lange Zeit das unangefochtene Peripherie-Duo bilden.

Während bei den Tastaturen mechanische Pendants ihren nächsten Frühling feiern, besinnt man sich auch in der Mauswelt einen Gang zurückschaltend auf Etabliertes. So statteten 2012 zahlreiche Maushersteller ihre Flaggschiffe nicht mit hochauflösender Laserabtastatung aus, sondern vertrauten auf die Dienste herkömmlich-optischer Sensorik. Diese erreicht zwar im Grenzfall nicht die exorbitanten Empfindlichkeiten der Laser, zeigt sich in der Praxis jedoch spürbar zuverlässiger, genauer und weniger fehleranfällig.

Zowie AM Spielermaus mit Avago ADNS 3090 Sensor
Zowie AM Spielermaus mit Avago ADNS 3090 Sensor

Insbesondere der Avago ADNS 3090 hat sich im zurückliegenden Jahr einen guten Ruf erarbeitet. Auf diesen Sensor vertraut beispielsweise die Zowie AM [105], die als leichte und pfeilschnelle Spielermaus mit symmetrischer Bauform für das Jahr 2012 im Gedächtnis bleiben und auch unter dem Weihnachtsbaum eine gute Figur abgeben wird.

Prozessoren

von Volker Rißka

Bei Prozessoren hat sich zwar auch im Jahr 2012 einiges getan, aber wiederum nicht so viel, dass man unbedingt einen neuen Komplett-PC anschaffen oder die CPU selbst austauschen müsste. Denn fast alles, was in diesem Jahr als „neu“ verkauft wurde, ist nur ein Update des letzten Jahres.

Ganz unten im Marktsegment hat sich deshalb herzlich wenig getan. Einen Kleinst-PC mit Atom-Prozessor sollte man weiterhin umgehen, AMDs Alternative in Form der „Brazos“-Plattform hat mit „Brazos 2.0“ [106] zumindest ein minimales Update erfahren und bleibt damit klar die Empfehlung in diesem Segment.

Bei den echten Prozessoren geht es dann ebenfalls bei den AMD-Probanden sehr günstig los. Weiterhin sind es da die guten alten Athlon II X2, die für sehr kleines Geld zwei flotte Kerne bieten. Die neuen „Trinity“ mit einem Modul und zwei „falschen“ Kernen kommen selbst bei höherem Preis noch nicht an die Leistung der drei Jahre alten Prozessoren heran – unterm Strich besteht in dem Bereich schlichtweg kein Bedarf einer Neuanschaffung, wenn es nur um Leistung geht. Alternativen sind natürlich auch die kleinen Pentium-Prozessoren, lediglich um Ein-Kern-Celeron sollte man ein Bogen schlagen.

Richtig interessant wird es erst ab der Preisklasse von 60 Euro aufwärts. Denn hier sind die ersten „Trinity“ von AMD zu finden, die mit zwei Modulen vier Threads bieten, in Form der neuen Athlon X4 aber auf die integrierte Grafikeinheit verzichten. Der Geheimtipp ist dabei der Athlon X4 750K, der für gut 60 Euro noch einen frei bestimmbaren Multiplikator mitbringt – dem simplen Übertakten selbst auf einer sehr günstigen Hauptplatine steht damit nichts im Weg. Intels „Ivy Bridge“ in dieser Preisklasse haben sich verschoben [107] und werden erst 2013 im Handel stehen.

„Trinity“-APUs von AMD
„Trinity“-APUs von AMD

Nähert man sich der 100-Euro-Marke, kommen die ersten interessanten Intel-Prozessoren ins Spiel. Die Celeron und Pentium sind aufgrund massiver Kastrationen meist nur für Stromsparer interessant, erst mit dem Intel Core i3 ab 100 Euro hat man ein sehr gutes Modell im Handel. Dem entgegen steht der schnellste „Trinity“ in Form des AMD A10-5800K [108], die sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Während der Intel-Prozessor in reinen CPU-Tests die Nase vorn hat, schlägt die Grafikeinheit des „Trinity“ die Intel-Lösung um Längen. Hier muss deshalb hinsichtlich der Nutzung der CPU entschieden werden.

Danach kommt die klassische gehobene Mittelklasse in den Fokus, jedoch ist auch diese mittlerweile breiter gestreckt. Den Einstieg macht der FX-6300 von AMD mit einer guten Leistung für 120 Euro, gefolgt von den ersten Quad-Core-Prozessoren auf Basis der „Ivy Bridge“ für 150 Euro und natürlich dem Intel Core i5-3570K [109] als Aushängeschild in dieser Klasse, der jedoch aktuell mit fast 200 Euro zu Buche schlägt. Bei dem besagten Modell handelt es sich jedoch um die einzige CPU, die in diesem Jahr unsere Empfehlung bekommen hat, da die sehr hohe Grundleistung bei relativ geringer Leistungsaufnahme mit einem frei wählbaren Multiplikator garniert wird.

Intels „Ivy Bridge“
Intels „Ivy Bridge“

Über 200 Euro wird es dann ganz schnell überschaubar, da es in diesem Bereich nur noch eine Handvoll Intel-Prozessoren gibt. Setzt man weiterhin auf die Mainstream-Plattform rund um den Sockel LGA 1155 ist dies der Intel Core i7-3770K, favorisiert man den Weg über die High-End-Plattform mit dem Sockel LGA 2011, kann der Griff nur zum Intel Core i7-3930K folgen. Dort bekommt man sechs Kerne und zwölf Threads bei hohem Takt, dazu einen frei bestimmbaren Multiplikator und die Unterstützung von Quad-Channel-Speicher. Dies hat natürlich seinen Preis, 520 Euro werden allein für den Prozessor fällig.

„Der ideale PC“

Neben den hervorgehobenen und zum großen Teil von uns getesteten Produkten gibt es auch noch diverse weitere Komponenten, die man für einen PC erwerben kann – beispielsweise Arbeitsspeicher und Mainboards. Doch in beiden Fällen ist der Markt so dicht und auch hochkarätig geworden, dass man nahezu alles kaufen kann, wenn einfach einige Grundbedingungen stimmen. Hier helfen wie auch in vielen anderen Fällen die Erfahrungsberichte der Community in unserem Forum [110], die aus den hunderten verschiedener Speicherriegeln und nicht weniger Mainboards die besten oder auch die günstigen Geheimtipps offenbaren.

Daraus hat sich im Forum bei uns bereits vor langer Zeit eine Gemeinschaft entwickelt, in der sich viele Lesern zusammengeschlossen haben und FAQs für andere Leser schreiben. Heraus ragt dabei die Sammlung zum Thema „Der ideale Spiele-PC“, die in diesem Jahr die Marke von mehr als 3.000.000 Zugriffen überschritten hat. Zu fünf Preispunkten in der Bandbreite von 375 bis 1.000 Euro gibt der Artikel optimale und vor allem aufeinander abgestimmte Rechnerkonfigurationen [111] mit vollständiger Verlinkung in unseren Preisvergleich und Angabe alternativer Konfigurationen vor. Hinweise zu den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Rechner runden das Angebot ab.

Empfohlene Rechnerkonfigurationen der FAQ:

Corsair Carbide 300R
Corsair Carbide 300R

Damit auch stets nur die besten Komponenten empfohlen werden und die Konfigurationen jeweils anstandslos funktionieren, sorgen neben Autor viele weitere Mitglieder unserer Community für die richtige Auswahl im für jedermann offenen Diskussions-Thema zum idealen Gaming-PC [112].

Parallel zum idealen Gaming-PC gibt es auch Anleitungen für all jene, die zwar einen PC suchen, mit diesem aber vorrangig arbeiten ( „Der ideale Office-PC“ [113]) oder Multimediainhalte ( „Der ideale Multimedia-PC“ [114]) genießen möchten.

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