Import- und Verkaufsverbot gefordert

LG geht gegen Samsung Galaxy Note 10.1 vor

LGs Bildschirmsparte LG Display hat im Heimatland Südkorea gegen den ebenfalls südkoreanischen Konkurrenten Samsung eine Klage wegen angeblicher Patentverletzung vor einem Gericht in Seoul eingereicht. Die Klage zielt auf das Galaxy Note 10.1 von Samsung ab.

LG Display argumentiert, dass der Konkurrent Patente verletzt, die mit Technologien für bessere Darstellung bei verschiedenen Blickwinkeln auf Displays zusammenhängen. Die Klage folgt auf eine Patentklage von Samsung gegen LG, in der es heißt, dass LG sieben LCD-Patente des Konkurrenten verletzt. Der Vize-Präsident von Samsungs Displayabteilung bezeichnete die Vorwürfe gegenüber dem eigenen Konzern als „unbegründet“ und man werde dagegen vorgehen.

LG Display möchte mit seiner Klage den Verkauf, den Import und sogar die Produktion des Galaxy Note 10.1 untersagen und fordert überdies eine Entschädigung von 1 Milliarde Won – dies entspricht rund 700.000 Euro – pro Tag, an dem der Tablet-Computer trotz LGs Forderung weiterhin verkauft wird. Bereits in der Vergangenheit stritten sich die beiden Hersteller bezüglich Patenten zu OLED-Displays vor Gericht.

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