Man liefere die Menge, die von Google bestellt wird

Nexus 4: Hersteller LG äußert sich zu Lieferengpässen

Nachdem das Nexus 4 vor rund drei Wochen in den Verkauf ging, war es nur kurze Zeit später ausverkauft. Ähnlich verhielt es sich am vergangenen Dienstag nach der erneuten Freigabe des Angebots, wobei die 8-Gigabyte-Version des begehrten Smartphones jedoch nur für wenige Stunden erhältlich war.

Allein das Gerät mit 16 Gigabyte kann weiterhin von interessierten Nutzern bestellt werden, wobei Google jedoch eine Lieferzeit von sechs bis sieben Wochen nennt. Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit des ab 299 Euro erhältlichen mobilen Begleiters hatte sich Stefan Keuchel, seines Zeichens Sprecher von Google Deutschland, bereits nach dem Verkaufsstart vor circa drei Wochen gegenüber ComputerBase geäußert und meinte, dass man von dem großen Interesse schlichtweg „überwältigt“ war.

Nun meldet sich auch LG auf Nachfrage von CNet zu Wort und gibt an, dass sich das Nexus 4 als „äußerst populär“ erwiesen habe und „Händler deshalb mit einer massiven Nachfrage konfrontiert [wurden]“. Man sei durchaus in der Lage größere Stückzahlen zu produzieren, heißt es von Seiten des Elektronikherstellers, habe jedoch nur die Menge an Geräten geliefert, die von den Handelspartnern bestellt worden sei. Die Liefermengen für das Google Nexus 4 werden laut den Aussagen direkt über das LG-Hauptquartier in Seoul abgewickelt. Aufgrund der Entwicklung vermuten einige Kunden jedoch, dass Google eine Politik der künstlichen Verknappung betreibt, um den Ansturm auf das Smartphone auf einem hohen Niveau zu halten.

Wann sich die Verfügbarkeit des Nexus 4 jedoch stabilisieren wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Wie in vielen anderen Ländern auch ist Google Play derzeit der günstigste Weg um an das Smartphone zu gelangen, gesetzt den Fall man ist im Besitz einer Kreditkarte.