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Test: Asus Vivo Tab RT

von Patrick Bellmer

Vorwort

Tablets boomen, keine Frage. Mittlerweile sieht man die leichten Allround-Geräte in der Bahn, im Café und in der Uni – mal mit Android, mal mit Apfel. Der auf dem Desktop so stark vertretene Platzhirsch Microsoft hat in diesem Bereich bisher jedoch wenig bis gar nichts zu melden. Als zu groß, zu teuer und vor allem zu wenig Touch-freundlich galten die wenigen Windows-Tablets, die es bislang auf dem Markt gab. Kein Wunder also, dass das ehrgeizige Unternehmen diesen Umstand ändern wollte und will. Dabei geht es nicht darum, nur ein oder zwei Mankos zu beseitigen, sondern ein in Gänze überzeugendes Gesamtpaket möglich zu machen – auch wenn man nur begrenzten Einfluss auf die Hardware hat.

Schon früh war in Redmond deshalb klar, dass man für den Tablet-Markt kein gewöhnliches Windows 8 würde anbieten können, um den Galaxy Tabs und iPads die Kunden streitig machen zu können. Eine spezielle Version musste her, die auf der einen Seite nicht nur das „Look & Feel“ der Desktop-Variante liefern, sondern gleichzeitig auch die preiswerte ARM-Technik unterstützen müsste. Dabei herausgekommen ist Windows RT.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Mit dem Asus Vivo Tab RT steht nun seit kurzer Zeit einer der ersten Vertreter im Handel und wartet auf Käufer. Das ausgerechnet die Taiwaner zu den Anbietern der ersten Gerätewelle gehören, kommt nicht von ungefähr. In der Vergangenheit konnte man Erfolge mit qualitativ meist überzeugenden Geräten erzielen, auch wenn es hier und da (überwiegend) kleinere Probleme und Mängel gab. Die Frage ist jedoch: Kann Asus mit Windows und Tablet zwei Welten vereinen, die sich bisher doch so fremd sind, und ein schlüssiges Gerät vorlegen? Dies klärt unser Test.

Wir danken dem Online-Shop Getgoods [1] für die freundliche Teststellung. Das Asus Vivo Tab RT ist dort derzeit für 729 Euro erhältlich [2].

Spezifikationen & Lieferumfang

Asus Vivo Tab RT (TF600T-1B017R)
OS: Windows RT
Display: 10,1 Zoll
1.366 × 768 Pixel (155 ppi)
Super IPS+
Bedienung: Touch, Hardware-Tastatur
SoC
CPU
GPU
:
Nvidia Tegra 3 T30
Quad-Core, 1,3 GHz
ULP GeForce
Arbeitsspeicher: 2 GB
Speicher: 64 GB, per microSD erweiterbar
Mobilfunkstandards: GPRS/EDGE/UMTS/HSPA (optional)
Weitere Übertragungsstandards: WLAN (802.11 b/g/n)/Bluetooth (4.0)/NFC/USB (2.0, im Dock)/Micro-HDMI (im Tablet)/microSD (im Tablet)
Hauptkamera: 8 Megapixel
LED-Blitz, Autofokus
Videos mit 1.920 × 1.080 Pixeln
Frontkamera: 2 Megapixel
Akku: Tablet: 25 Wh; fest verbaut
Dock: 22 Wh; fest verbaut
Abmessung: 262,5 × 170,9 × 8,3/10,2 mm
Gewicht: 525 Gramm (Tablet)
538 Gramm (Dock)

Vivo Tab RT im Überblick

Design & Verarbeitung

Auch ohne Unternehmensschriftzug wäre Asus ohne weiteres als Hersteller des Vivo Tab RT erkennbar. Sowohl die Farbgebung als auch die Formensprache zeigen eindeutig in Richtung der Taiwaner, auch wenn es im Vergleich zu den Android-Tablets der Transformer-Reihe optische Unterschiede gibt. Zunächst ist die Rückseite zu nennen, bei der man größtenteils auf Aluminium setzt, allerdings auf mittlerweile typischen konzentrischen Kreise verzichtet. Im oberen Bereich setzt man auf einen breiten, farblich abgesetzten Kunststoffstreifen, der weder hochwertig aussieht noch so anfühlt. Asus zollt mit diesem den Empfangseigenschaften Tribut – eine Lektion, die man nach den Problemen mit dem Transformer Prime [3] gelernt hat.

Anschlüsse rechts: Audio, Lautstärkewippe, USB
Anschlüsse rechts: Audio, Lautstärkewippe, USB

Die Front hingegen wird Tablet-typisch vom Display sowie dessen schwarzer Einfassung dominiert. Am unteren Ende sitzt der von Microsoft vorgeschriebene Windows-Schalter, mit dem der Homescreen aufgerufen werden kann – zudem ermöglicht die Kombination aus Windows-Taste und Einschalter das Simulieren der Tastenkombination Steuerung-Alt-Entfernen. Als störend erweist sich die Schlierenanfälligkeit des Displays, ein Problem zahlreicher Touchscreen-Geräte.

Anschlüsse links: Netzteil, Dock-Justierung, microSD-Slot, Micro-HDMI
Anschlüsse links: Netzteil, Dock-Justierung, microSD-Slot, Micro-HDMI

Ein wenig Kritik muss Asus sich hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gefallen lassen. So ist der Übergang zwischen Aluminium und Kunststoff auf der Rückseite sehr ungleichmäßig, zudem hat die Lautstärkewippe auf der rechten Gehäuseseite zu viel Spiel. Die Abdeckung des Micro-HDMI-Ausgangs auf der linken Seite wirkt darüber hinaus wenig stabil und ist eher umständlich zu öffnen. Einzig der Einschalter auf der Oberseite sowie der Schieber zum Lösen des Docks links machen einen soliden Eindruck. Ebenfalls auf der linken Seite Platz finden microSD-Karten zum Erweitern des Speichers. An der Unterseite verbaut Asus die Verbindungsgegenstücke zum Tastatur-Dock sowie einen proprietären Anschluss, an dem das Ladegerät sowie ein mitgelieferter USB-Adapter Anschluss finden.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Ebenfalls auf einen Mix aus Aluminium und Kunststoff setzt Asus beim Dock. Während das Leichtmetall auf der Oberseite Anwendung findet, besteht der Boden aus dem ungleich günstigeren Material. Anders als beim Tablet gibt es in diesen Punkten aber keinen Anlass zur Kritik, sowohl Haptik als auch Verarbeitung sind sehr gut, allerdings fällt die Schnittstellenauswahl ein wenig zu karg aus. Denn neben dem Ladegerät kann nur ein einziges USB-Gerät angebunden werden. Einen sehr guten Eindruck hinterlässt davon abgesehen der Docking-Mechanismus, der das Display sicher an Ort und Stelle hält.

Docking-Anschluss im Detail
Docking-Anschluss im Detail
Tastatur-Dock mit zweitem Akku
Tastatur-Dock mit zweitem Akku

In krassem Gegensatz dazu stehen die in das Dock integrierte Tastatur sowie das Touchpad. Erstere bietet den Umfang gewöhnlicher Notebook-Tastaturen, die einzelnen Tasten fallen aber geradezu winzig aus, insbesondere einige Sondertasten. Immerhin wirft die Beschriftung der Elemente keine Fragen auf, Druckpunkt und Hub sind einheitlich und auf einem guten Niveau – auf eine Beleuchtung muss man jedoch verzichten. Dass gut gemeint und gut gewollt manchmal tatsächlich unüberbrückbare Gegensätze sind, zeigt das Touchpad. Denn aufgrund des geringen zur Verfügung stehen Platzes fällt auch dieses winzig aus, hier reichen auch die guten Gleiteigenschaften und die präzise Erkennung von Eingaben nicht für eine gute Note aus.

Display

Beim Display bietet Asus zumindest in puncto Auflösung nur das, was Microsoft für RT-Geräte als Minimum nennt. Mit 1.366 × 768 Pixeln bietet man im Vergleich zu anderen Tablets nur durchschnittliches, die Pixeldichte von 155 ppi ist angesichts von Geräten wie dem aktuellen iPad oder dem Nexus 10 weit davon entfernt, bahnbrechend oder besonders hervorhebenswert zu sein. Immerhin orientiert man sich mit einer Diagonalen von 10,1 Zoll am Standard.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Der Anzeige zugrunde liegt ein von Asus als Super IPS+ bezeichnetes Panel, das mit einer guten Farbdarstellung sowie IPS-bedingt großzügigen Blickwinkeln punktet. Zudem erreicht die Hintergrundbeleuchtung mit 517 Candela pro Quadratmeter eine gute Maximalhelligkeit, die das Arbeiten auch im Freien möglich macht. In diesem Zusammenhang gefällt auch die adaptive Anpassung der Beleuchtung, die gut auf das Umgebungslicht reagiert. Etwas weniger gut gefällt hingegen der Kontrast, der mit 957:1 etwas hinter den Spitzenreitern zurückbleibt. Die gute Farbdarstellung sowie die überzeugende Touch-Sensorik, die Ein- und Mehrfingergesten problemlos erkennt und umsetzt, reichen am Ende aber nicht aus, um die geringe Auflösung auszugleichen. Hier mag man anführen, dass diese auch bei deutlich größeren Notebook-Display häufig anzutreffen ist, insgesamt zeigt die Konkurrenz jedoch, was möglich ist.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT
Display-Helligkeit
 Helligkeit max.:
Asus Transformer Pad Infinity
638
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.900
RIM BlackBerry PlayBook
550
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
Asus Vivo Tab RT
517
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.100
Motorola Xoom 2
429
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.500
Sony Tablet P
390
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.400
Apple iPad 2
363
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
Apple iPad Mini
362
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.200
HTC One V
360
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.700
Kindle Fire HD
358
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.900
iPad 3
325
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.200
Asus Nexus 7
322
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
HP TouchPad
263
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
 Helligkeit min.:
iPad 3
3
Kindle Fire HD
7
Asus Transformer Pad Infinity
9
Apple iPad Mini
10
Apple iPad 2
10
Sony Tablet P
13
HP TouchPad
13
HTC One V
16
Asus Vivo Tab RT
21
Asus Nexus 7
26
Motorola Xoom 2
50
RIM BlackBerry PlayBook
58
Display-Kontrast
 Kontrast:
Kindle Fire HD
1.988:1
HTC One V
1.384:1
Asus Transformer Pad Infinity
1.100:1
Asus Nexus 7
975:1
Asus Vivo Tab RT
957:1
RIM BlackBerry PlayBook
928:1
Sony Tablet P
847:1
iPad 3
805:1
Apple iPad 2
772:1
Apple iPad Mini
770:1
Motorola Xoom 2
727:1
HP TouchPad
710:1
Angaben in Kontrast
+ Anmerkungen zur Display-Betrachtung

Als optimalen Weißpunkt sehen wir D65 an, also eine Farbtemperatur von 6.500 Kelvin (K). Dies entspricht nach gängiger Definition einem mittlerem Tageslicht und ist der Weißpunkt der gängigen Farbräume sRGB und AdobeRGB. Eine Abweichung von einigen hundert bis etwa 1000 K ist bei Mobiltelefonen als noch akzeptabel anzusehen, einige Displays – bauartbedingt vor allem OLED-Modelle – liegen allerdings beim Weiß und noch mehr bei Grautönen oft im Bereich um 10.000 K, was bereits als deutlicher Blaustich wahrnehmbar ist. Sehr viele Displays von Smartphones und Notebooks treffen zwar den Weißpunkt von 6.500 K relativ genau, weichen aber bei Grautönen und anderen mittleren Farbtönen deutlich mit einem Blaustich ab. Vor allem bei gleichzeitigem Auftreten von Grau und Weiß ist diese ungleichmäßige Graubalance wahrnehmbar.

Gegenüber der LCD-Technik weisen OLED-Bildschirme einige Besonderheiten auf, die sich teilweise in unseren Messungen niederschlagen und erklärungsbedürftig sind. Zum einen ist das der bekanntermaßen hohe Kontrast, der bei OLED durch die selbstleuchtenden Pixel möglich ist – es gibt hier kein Backlight, welches durch das Panel mehr oder weniger stark abgedunkelt wird, sondern ein schwarz angesteuerter Pixel ist tatsächlich komplett schwarz und leuchtet nicht. Da das Kontrastverhältnis den Quotienten zwischen der Helligkeit von Weiß und Schwarz angibt, ergibt die Kontrastmessung bei OLED-Displays theoretisch eine Division durch Null und damit ein nicht definiertes Ergebnis – in der Praxis gibt es bei der Schwarzmessung immer eine gewisse Resthelligkeit durch Streulicht und ein Signalrauschen beim Messgerät, sodass Kontrastergebnisse im fünfstelligen Bereich entstehen. Da die Darstellung dieser Kontrastwerte im Balkendiagramm den irreführenden Eindruck erzeugen, der Kontrast wäre bei OLED sichtbar um viele Größenordnungen besser, haben wir uns entschieden als Kontrast maximal 5000:1 darzustellen und auf diese Erklärung zu verweisen. Im Alltag ist der Unterschied allenfalls in sehr dunklen Umgebungen deutlich wahrnehmbar, bei Tageslicht sind Faktoren wie die Reflexionen der Displayoberfläche wesentlich wichtiger.

Die zweite Besonderheit ist die beim derzeitigen Stand der Technik verhältnismäßig geringe Lebensdauer der blauen Leuchtelemente bei OLED-Displays. Dies veranlasst die Hersteller dazu, zur Steigerung der Lebensdauer bei einigen Displays die klassische RGB-Subpixelmatrix durch alternative Anordnungen abzulösen. Bekannt ist dabei beispielsweise Samsungs „PenTile“-Matrix, deren Hauptmerkmal die Vergrößerung der blauen und roten Subpixel ist – allerdings bei gleichzeitiger Halbierung ihrer Anzahl. Das bedeutet, dass bei gleicher Nennauflösung diese Displays eine geringere Anzahl von Subpixeln aufweisen als Displays mit der bewährten RGB-Matrix. Jeder Pixel verfügt weiterhin über seinen eigenen grünen Subpixel, teilt sich aber den jeweiligen roten und blauen Subpixel mit seinem Nachbarpixel. Das ganze führt bei gleicher Nennauflösung zu einer geringeren tatsächlichen Auflösung und an Kontrastkanten zu Farbsäumen, die vor allem die Lesbarkeit von Text deutlich verringern können.

Windows RT

Kennt man Windows 8 [4], kennt man auch Windows RT – zumindest oberflächlich. Denn in puncto Bedienung unterscheiden sich die beiden Betriebssysteme kaum bis gar nicht. Nach dem Start erwartet den Anwender der neue Sperrbildschirm sowie der Startbildschirm mit seinen Kacheln und auch der klassische Desktop ist vorhanden. Mit den bekannten Gesten werden Programme gestartet, die Optionen aufgerufen oder zwei Applikationen nebeneinander platziert, kurzum: Die Hülle, die man Windows RT übergestülpt hat, ist identisch zu der von Windows 8 [5].

Klassischer Desktop unter Windows RT
Klassischer Desktop unter Windows RT

Salopp gesagt: Windows RT ist rein äußerlich eine Mogelpackung. Denn was auf den ersten Blick wie das neue Desktop-Betriebssystem aussieht, ist in Wirklichkeit eine in vielen Teilen eigenständige Plattform, die sich ein paar Grafiken und etwas Programmcode vom großen Bruder geliehen hat. Denn einiges, das Windows bislang ausgemacht hat, funktioniert unter Windows RT nicht mehr.

Neuer Homescreen
Neuer Homescreen

Nüchtern betrachtet ist die Angelegenheit aber weitaus komplexer. So teilen sich Windows 8 und Windows RT nicht nur einige Zeilen Programmcode, sondern tatsächlich einen sehr großen Teil, unter anderem ist der so wichtige Kernel identisch. Aber: Da Windows RT preiswerte Endgeräte ermöglichen soll, ist es nicht für x86-Prozessoren, sondern für CPUs auf ARM-Basis ausgelegt. Entsprechend sind Anpassungen erforderlich, die durchaus einige spürbare Nebenwirkungen haben.

Die größte dürfte dabei das stark eingeschränkte Software-Angebot sein. Denn bisher unter klassischen Windows-Versionen verwendete Programme sind aufgrund der abweichenden Hardware-Architektur nicht kompatibel, einen Emulator hat Microsoft nicht vorgesehen. Darüber hinaus ist man für Anwendungen und Spiele auf den hauseigenen Windows Store angewiesen. Denn selbst Windows-RT-kompatible Software kann nicht auf einem anderen Weg installiert werden. Im Store selbst stehen derzeit zwar mehr als 13.000 Applikationen bereit, im Vergleich zum Angebot für Windows 7 oder Windows 8 selbst ist diese Zahl aber verschwindend gering. Zudem fehlen zahlreiche Ableger bekannter Lösungen. Einfluss hat dies natürlich auch auf die multimedialen Fähigkeiten. Mangels alternativer Software können Windows-RT-Geräte somit nur die gängigsten Formate anzeigen und abspielen, an MPEG, MKV oder FLAC scheitert es bislang noch. Zudem stehen weder der Windows Media Player noch das Media Center zur Verfügung.

Word 2013 für Windows RT
Word 2013 für Windows RT

Mittel- und langfristig dürfte sich die Lage jedoch verbessern, da Microsoft den eigenen App Store offensiv bewirbt und mehr und mehr – auch bekannte – Entwickler dafür gewinnen will. In der Kategorie Software gibt es aber auch noch weitere Unterschiede: Denn nur einige bereits vorinstallierte Programme können den klassischen Desktop nutzen, darunter beispielsweise Paint oder der Editor. Alle anderen Applikationen sind auf die neue Oberfläche mit all ihren Vor- und Nachteilen beschränkt. Mit an Bord ist zudem Office 2013 mit den Bestandteilen Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Allerdings handelt es sich lediglich um die „Home & Student“-Version, der Einsatz für berufliche Zwecke ist somit von der Lizenz ausgeschlossen. Der Umfang der Produktiv-Software ähnelt in weiten Teilen dem der „vollwertigen“ Fassungen, verzichten muss man unter anderem auf VBA-Unterstützung und Makros.

Oftmals im Zusammenhang mit Windows RT geäußert werden Befürchtungen bezüglich der Treiberunterstützung. Hier kann man zumindest ein Stück weit Entwarnung geben: Das meiste alltägliche Zubehör wird problemlos erkannt und unterstützt. In unserem Test gelang uns dies mit verschiedenen drahtlosen und -gebundenen Mäusen, USB-Sticks und externen Festplatten ebenso wie mit Gamepads oder Tastaturen. Als problematisch hat sich allerdings die Einbindung von Druckern erwiesen. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung erklärte Microsoft, dass es hier zu Einschränkungen kommen kann. Uns gelang es entsprechend bei zwei älteren Multifunktionsgeräten, die unter Windows 8 klaglos ihren Dienst verrichten, nicht, sie unter Windows RT voll funktionstüchtig zu installieren. In einem Fall konnte zumindest gedruckt werden, im zweiten Fall wurde der Drucker korrekt erkannt, ein Treiber war jedoch nicht zu installieren. Auf einer speziellen Microsoft-Seite [6] kann anhand der Gerätebezeichnung überprüft werden, ob das Zubehör unter Windows RT einsetzbar ist.

Excel 2013 für Windows RT
Excel 2013 für Windows RT

Einschränkungen gibt es auch hinsichtlich der Internet-Nutzung. Denn derzeit steht lediglich Microsofts eigener Internet Explorer 10 zur Verfügung, Alternativen sind noch nicht verfügbar – entsprechend fehlt auch das Browser-Auswahlfenster BCS, das bei anderen Windows-Versionen vorgeschrieben ist. Darüber hinaus ist der IE10 aber auch stellenweise beschnitten: So unterstützt die Variante der neuen Oberfläche Flash beispielsweise nur auf Seiten, die Microsoft auf eine entsprechende Whitelist gesetzt hat; lediglich der Desktop-Ableger kann Flash auf allen Seiten darstellen. Probleme bereiten aber auch andere, unter Umständen notwendige und (noch) nicht vorhandene Plug-Ins wie Java.

Es gibt allerdings auch Unterschiede, die eher positiver Natur sind. So müssen ab Haus alle Windows-RT-Geräte das sogenannte Connected Standby unterstützten, also die Fähigkeit, auch im Standby Datenverbindungen zum Aktualisieren der E-Mails und anderen Dingen aufbauen zu können. Zudem ist das unter Windows 8 abschaltbare Secure Boot unter Windows RT dauerhaft aktiv. Ebenfalls Sicherheit gewährleisten soll die Geräte-weite Verschlüsselung, die den gesamten Datenspeicher vor unbefugtem Zugriff schützen soll.

Für Diskussionen [7] zum Start des Microsoft Surface sorgte der verbaute Speicher. Denn ein großer Teil wird von Windows RT sowie den vorinstallierten Programmen belegt. Im Falle des Vivo Tab RT sind von den proklamierten 64 noch 41 Gigabyte frei verfügbar. Schuld daran ist unter anderem die Partitionierung des Laufwerks. Circa 4,4 Gigabyte werden allein für drei Wiederherstellungspartitionen abgezweigt – das Betriebssystem mit seinen Dreingaben selbst benötigt etwa 12,8 Gigabyte. Spätestens beim Vivo Tab RT mit 32 GB oder anderen Geräten mit nur 32 Gigabyte Speicher dürfte es früher oder später zu Problemen kommen. Denn auch wenn ein Speicherkarten-Slot verfügbar ist: Auf diesem können nur Mediendaten wie Musik, Fotos, Videos, Dokumente oder ähnliches abgelegt werden. Die Installation von Programmen auf Speicherkarten ist nicht möglich.

Freier Speicher
Freier Speicher
Freier Speicher
+ Unterschiede der einzelnen Windows-8-Versionen
Unterschiede der einzelnen Windows-8-Versionen
Windows 8 Windows 8 Pro Windows RT
Upgrades from Windows 7 Starter,
Home Basic, Home Premium
ja nein
Upgrades from Windows 7 Professional,
Ultimate
nein ja nein
Start screen, Semantic Zoom, Live Tiles ja
Windows Store ja
Apps (Mail, Calendar, People, Messaging, Photos, SkyDrive, Reader, Music, Video) ja
Microsoft Office
(Word, Excel, PowerPoint, OneNote)
nein ja
Internet Explorer 10 ja
Device encryption nein ja
Connected standby ja
Microsoft account ja
Desktop ja
Installation of x86/64 and desktop software ja nein
Updated Windows Explorer ja
Windows Defender ja
SmartScreen ja
Enhanced Task Manager ja
Switch languages on the fly (Language Packs) ja
Better multiple monitor support ja
Storage Spaces ja nein
Windows Media Player ja nein
Exchange ActiveSync ja
File history ja
ISO / VHD mount ja
Mobile broadband features ja
Play To ja
Remote Desktop (client) ja
Reset and refresh your PC ja
Snap ja
Touch and Thumb keyboard ja
Trusted Boot ja
VPN client ja
BitLocker and BitLocker To Go nein ja nein
Boot from VHD nein ja nein
Client Hyper-V nein ja nein
Domain Join nein ja nein
Encrypting File System nein ja nein
Group Policy nein ja nein
Remote Desktop (host) nein ja nein

Performance

Wirklich umfangreiche und vor allem objektive Aussagen zur Performance lassen sich Plattform-bedingt nicht treffen. Denn derzeit steht für Windows RT kein Benchmark bereit, mit dem sich die Leistung einzelner Komponenten oder des gesamten Systems in klaren Zahlen darstellen lässt. Nvidias Tegra 3, der im Vivo Tab RT in der maximal 1,3 Gigahertz schnellen Version T30 verbaut ist, sorgt jedoch für eine flüssige Darstellung der Oberfläche sowie verschiedener kleinere Spiele, die über den Windows Store verfügbar sind. Auffällig ist jedoch, dass es hier und da zu längeren Ladezeiten kommt, insbesondere beim Start der Office-Programme. Hier treffen große Datenmengen auf einen vergleichsweise langsamen Massenspeicher vom Typ eMMC. Limitierend äußert sich ab einem gewissen Punkt aber auch der Arbeitsspeicher, der lediglich zwei Gigabyte groß ausfällt – wie bei derzeit allen verfügbaren und angekündigten Windows-RT-Tablets. Mit zahlreichen geöffneten Programmen und Hintergrundprozessen wird das System mit der Zeit sehr träge.

In den Browser-lastigen Tests ergibt sich ein sehr unausgewogenes Bild. Während sich das Vivo Tab RT an die Spitze der SunSpider-Liste setzt, reicht es im BrowserMark und unter Google V8 nur für die hinteren Plätze. In der Praxis offenbart sich eine gelegentliche Schwäche beim Seitenaufbau, die allerdings nicht in Gänze reproduzierbar ist. Hier scheint es im Zusammenspiel zwischen Betriebssystem und Hardware kleinere Anpassungsprobleme zu geben. Denn dass der Tegra 3 durchaus mehr Leistung bieten kann, zeigt ein Blick auf das Nexus 7 oder andere Geräte, die den gleichen SoC verwenden.

Eine Prognose bezüglich künftiger anspruchsvollerer Anwendungen und Spiele, die dem Willen Microsofts nach Einzug in den Windows Store halten sollen, ist so nur schwer möglich. Sollte es sich tatsächlich um eine Frage der Optimierung handeln, dürften Verbesserungen nur eine Frage der Zeit sein. In allen anderen Fällen könnte das Vivo Tab RT – oder Windows RT als Ganzes – mit kommenden Programmen Probleme bekommen.

BrowserMark 2.0
Apple iPad 3 (iOS 6.0.1)
2.554
Hinweis: Referenzwert
Apple iPad Mini (iOS 6.0.1)
2.002
Asus Nexus 7 (Android 4.2)
1.759
Asus Vivo Tab RT (Windows RT)
1.429
Angaben in Punkten
SunSpider 0.9.1
Asus Vivo Tab RT (Windows RT)
942,0
Apple iPad 3 (iOS 6.0.1)
1.437,2
Apple iPad Mini (iOS 6.0.1)
1.519,0
Asus Nexus 7 (Android 4.2)
1.668,6
Kindle Fire HD (Android 4.0)
1.762,0
Asus Transformer Pad Infinity (Android 4.0.3)
1.777,0
Motorola Xoom 2 (Android 3.2)
1.973,2
Apple iPad 2 (iOS 4.3.5)
2.106,2
Sony Tablet S
2.351,6
RIM BlackBerry PlayBook
3.681,4
Angaben in Millisekunden
Google V8 (Rev. 3)
Asus Nexus 7 (Android 4.2)
1.263
Asus Vivo Tab RT (Windows RT)
845
Apple iPad Mini (iOS 6.0.1)
817
Angaben in Punkten
+ Anmerkungen zur Leistungsbetrachtung

Grundsätzlich sei dazu auch in diesem Fall zunächst vermerkt, dass wir dem Thema „Benchmarks“ im Bereich der Smartphones mit Skepsis gegenüberstehen und das nicht nur, weil die Aussagekraft von (synthetischen) Benchmarks selbst in einer homogenen Geräte-Gruppe mit gleichem Betriebssystem zumindest diskussionswürdig ist. Hinzu kommt, dass eine effektive Messung über die unterschiedlichen Plattformen methodisch schwierig ist – ein weiterer Faktor, der verstärkend zu der Feststellung beiträgt, dass die hier wie anderswo präsentierten Ergebnisse nur als Richtwert, nicht aber als ultimativ-objektive Darstellung der Realität angesehen werden müssen.

Die Auswahl der Benchmarks leitet sich wie gewohnt nicht nur von der Beliebtheit, sondern auch von den Schwerpunkten ab: Während Smartbench und CF-Bench auf die Gesamt- und GLBenchmark auf die GPU-Performance abzielen, ermittelt Linpack die pure Rechenpower und SunSpider und BrowserMark zielen auf die Performance des Browsers ab, sodass alle relevanten Aspekte abgedeckt werden. Gelistet werden fast ausschließlich Geräte, die einem Test unterzogen wurden.

Gemessen wurde gleich nach der ersten Geräte-Einrichtung, wobei aus jeweils drei Messungen je Benchmark der schnellste Wert in die Wertung einfließt. Nach der Installation der Benchmarks wurde das Gerät neugestartet und für einige Minuten im Idle belassen; zwischen den Durchläufen je Benchmark wurde das Gerät ebenfalls jeweils neugestartet.

Kommunikation

Asus stellt den Interessenten vor die Qual der Wahl. Denn neben der hier getesteten WLAN-only-Variante steht auch eine Mobilfunk-taugliche Version des Vivo Tab RT parat, die sich allerdings nur auf HSPA, nicht aber auf LTE versteht. In der Spitze sind so Download-Raten von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde möglich. Das in beiden Modellen vorhandene WLAN-Modul entspricht dem Standard 802.11 b/g/n und arbeitet lediglich in 2,4-Gigahertz-Netzen. Bluetooth zum Koppeln von Zubehör oder dem Übertragen kleinerer Daten wird in Version 4.0 unterstützt, zudem wartet das Gerät mit NFC auf. Ein für die Ortsbestimmung hilfreicher GPS-Empfänger ist nur in der Mobilfunkversion verbaut.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Laufzeiten

Schon bei seinen jüngeren Android-Tablets sorgte Asus mit dem Tastatur-Dock für Aufsehen. Die Kombination aus Eingabegerät und zusätzlichem Akku sorgt auch beim Vivo Tab RT für mehr Komfort, wenn auch in zwei von vier Konfigurationen nur optional. Im Blickpunkt steht dabei aber natürlich der wie im Tablet fest verbaute Lithium-Polymer-Akku, der im Dock eine Kapazität von 22 Wattstunden aufweist (Tablet: 25 Wattstunden). Sind beide Einheiten gekoppelt, werden allerdings nicht beide Energiespeicher gleichmäßig belastet: Während der Tablet-Akku die Hardware mit Energie versorgt, wird der zweite Akku zum Laden des ersten verwendet.

In unserem Akkutest fallen die Ergebnisse positiv aus. Bei maximaler Display-Helligkeit erreicht das Vivo Tab RT mit und ohne Dock Laufzeiten von rund zwölf und knapp sieben Stunden. Bei etwa 200 Candela pro Quadratmeter – einem Wert, der für die Nutzung in hellen Räumen meist ausreichend ist – sind etwa 14 und acht Stunden möglich.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Diese Werte decken sich im Wesentlichen auch mit unseren Alltagserfahrungen. Einen Arbeitstag mit acht oder neun Stunden übersteht das Tablet ohne Dock problemlos, mit Dock muss die Kombination unter Umständen sogar erst am dritten oder vierten Tag geladen werden. Aber auch hier gilt: Wer über einen längeren Zeitraum eine hohe Systemleistung abruft, muss nach einer deutlich kürzeren Zeit zum Ladegerät greifen. Im Standby fiel uns keine negative Verbrauchsentwicklung auf: Wird das Gerät pro Tag zwei bis drei Stunden für alltägliche Aufgaben genutzt, erreicht man Laufzeiten von gut einer Woche.

Video-Dauertest
 720p Dauertest, max. Helligkeit:
Asus Vivo Tab RT mit Dock (Windows RT)
12:24
Asus Transformer Pad Infinity Tablet & Dock (Android 4.0.3)
9:13
Apple iPad 2 (iOS 4.3.5)
7:30
Asus Vivo Tab RT ohne Dock (Windows RT)
6:58
iPad 3 (iOS 5.1)
6:55
Kindle Fire HD (Android 4.0)
6:00
Motorola Xoom 2 (Android 3.2)
5:47
Apple iPad Mini (iOS 6.0.1)
5:36
RIM BlackBerry Playbook
5:33
Asus Transformer Pad Infinity Tablet (Android 4.0.3)
5:11
HP TouchPad (webOS 3.0.2)
3:30
Sony Tablet P
3:28
 720p Dauertest, 200 cd/m²:
Asus Transformer Pad Infinity Tablet & Dock (Android 4.0.3)
15:02
Asus Vivo Tab RT mit Dock (Windows RT)
14:15
Apple iPad Mini (iOS 6.0.1)
10:00
Asus Transformer Pad Infinity Tablet (Android 4.0.3)
8:33
Asus Vivo Tab RT ohne Dock (Windows RT)
7:55
Kindle Fire HD (Android 4.0)
6:40
Angaben in Stunden, Minuten
+ Anmerkungen zu den Laufzeiten

Auch bei den von uns ermittelten Akku-Laufzeiten gilt, dass diese nur als Richtwert angesehen werden sollten. Zudem darf nicht vergessen werden, dass sich die hier präsentierten Geräte teils deutlich unterscheiden. Ob bei der Größe und Helligkeit des Displays oder bei der Größe des Akkus: Es handelt sich um heterogenes Testfeld, sodass eine direkte Vergleichbarkeit nur selten möglich ist.

Zur Methode: Die Werte wurden bei maximaler Display-Helligkeit und aktiviertem WLAN ermittelt. Bluetooth und GPS waren deaktiviert. Sofern das Gerät über 3G verfügte (Smartphones, Tablets in der 3G-Version), war die entsprechende Verbindung aktiviert.

Fazit

Die endgültige Bewertung eines Produktes ist nie leicht, viele Faktoren sind zu berücksichtigen und zu gewichten. Ist die Laufzeit wirklich hervorragend? Reicht es in der Verarbeitung trotz kleinerer Mängel noch für ein „gut“? Ist das Display wirklich so schlecht, wie es die Messdaten ausdrücken? Das verwendete Betriebssystem spielt dabei nur selten eine Rolle, ebenso wird – so gut es geht – der Preis ignoriert. Beim Asus Vivo Tab RT ist das alles ein wenig anders. Denn hier muss man klar zwischen Hard- und Software unterscheiden.

Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT
Asus Vivo Tab RT

Betrachtet man die Technik, gibt es nur wenig Anlass zur Kritik. Tastatur und Touchpad fallen zu klein aus, die Display-Auflösung könnte höher sein; im Gegenzug gefallen die Laufzeiten sowie das Dock-Konzept, ebenso die in Summe gute Verarbeitung. Lässt man die Software außen vor, schneidet das Asus-Tablet recht gut ab.

Doch leider muss man auch diesen Aspekt betrachten und berücksichtigen, der am Ende, dies kann vorweg genommen werden, eine Empfehlung nahezu unmöglich macht. Denn Windows RT ist im aktuellen Zustand in vielen Bereichen nur eingeschränkt nutzbar. Die Zahl der verfügbaren Programme bewegt sich im sehr niedrigen fünfstelligen Bereich, das Angebot erinnert zudem stark an die App Stores bei Smartphones, in denen es mehr Spreu als Weizen gibt. In diesem Bereich muss Windows RT deutlich zulegen, um auch nur annähernd zur Konkurrenz aufschließen zu können. Zudem dürfte viele Interessenten die Inkompatibilität beim Zubehör verunsichern, auch wenn diese nach unseren Erfahrungen letztlich im Wesentlichen nur Drucker und exotische Peripherie betrifft.

Video „Asus Vivo Tab RT im Test

Unterm Strich bietet Microsofts Tablet-Betriebssystem nicht viel mehr als Android oder iOS – letzterem ähnelt es in vielen Punkten. Die einheitliche Oberfläche, die man in Redmond gerade als Stärke von Windows 8 und Windows RT ins Feld führt, entpuppt sich derzeit jedoch noch als Mogelpackung. Denn was wie Windows 8 aussieht, verhält sich gar nicht so. Der „normale“ Tablet-Nutzer wird im Alltag von den Einschränkungen des Betriebssystems und somit des Vivo Tab RT jedoch nicht viel mitbekommen. Das Surfen im Internet klappt ebenso reibungslos wie das Verfassen und Lesen von E-Mails oder das Tippen kürzerer Texte – auch für Unterhaltung ist durch einige Spiele gesorgt.

Doch – und hier kommt der Preis ins Spiel – das alles kann man in Kombination mit teils besserer Hardware für weniger Geld bekommen, selbst vom gleichen Hersteller. Das Transformer Pad Infinity [8] ist bei sehr ähnlicher Ausstattung bereits für weniger als 700 Euro [9] zu haben, Apples vierte iPad-Generation bringt es mit gleichem Speicherausbau, aber ohne Tastatur auf rund 660 Euro [10].

Asus Vivo Tab RT (TF600T-1B017R) Produktgruppe Tablets, 07.12.2012
  • helles Display
  • sehr gute Akkulaufzeiten
  • Tastatur und Touchpad zu klein
  • USB-Port nur über Dock oder Adapter nutzbar

Wer hingegen ein Tablet mit Windows-8-Oberfläche nutzen möchte, sollte derzeit auf Modelle mit echtem Windows 8 zurückgreifen. In Frage kommen hier unter anderem Lenovos ThinkPad Tablet 2 [11] zu Preisen ab etwa 615 Euro [12] (64 Gigabyte) oder Acers Iconia Tab W510 [13] für circa 600 Euro [14] (64 Gigabyte).

Verfügbarkeit & Preise

Das Asus Vivo Tab RT ist in Deutschland seit wenigen Wochen erhältlich. Insgesamt stehen vier verschiedene Konfigurationen in je zwei Farben (Silber und Gold) zur Verfügung, die sich lediglich in der Mobilfunktauglichkeit sowie dem Tastatur-Dock unterscheiden.

Asus Vivo Tab RT
1B016R 1B015R 1B017R 1B016R
UMTS/HSPA nein ja nein ja
Tastatur-Dock nein ja
Preis (ca.) 599 Euro [15] 699 Euro [16] 729 Euro [17] 829 Euro [18]

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  3. http://www.computerbase.de/2012-04/gps-dongle-fuer-asus-transformer-prime-kann-geordert-werden/
  4. http://www.computerbase.de/2012-10/windows-8-test/
  5. http://www.computerbase.de/2012-10/windows-8-modern-ui-metro/
  6. http://www.microsoft.com/en-us/windows/compatibility/winrt/CompatCenter/Home
  7. http://www.computerbase.de/2012-11/microsoft-wegen-speicherplatz-des-surface-verklagt/
  8. http://www.computerbase.de/2012-09/test-asus-transformer-pad-infinity/
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