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Test: Sony Xperia T

von Mahir Kulalic

Vorwort

Das Xperia T markiert den Nachfolger des Xperia S [1] und das derzeitige Aushängeschild des japanischen Herstellers Sony im Smartphone-Bereich. Anstatt auf große Neuheiten zu setzen, greift der Konzern auf bewährte Hardware zurück und schmückt sein Flaggschiff zusätzlich mit den eigenen Diensten und Technologien.

Sony möchte zurück in die Gewinnzone und setzt dabei stark auf das wachsende Smartphone-Geschäft [2]. Erst im Januar stellte der Konzern auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das Xperia S vor [3], noch im gleichen Jahr steht mit dem Xperia T ein weiteres Flaggschiff an. Für das nächste Jahr versprach Sony zudem einen Konkurrenten für die Kassenschlager Galaxy S III [4] und das Apple iPhone 5 [5].

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Fraglich bleibt somit, ob das Xperia T sich als Flaggschiff festsetzen kann oder es nur einen Lückenfüller für die Zukunft darstellt. So bewegt sich das Datenblatt zumindest auf Höhe der Zeit und als Product Placement im aktuellen James-Bond-Film „Skyfall“ rührt der japanische Konzern kräftig die Werbetrommel. Doch reicht dieser Umstand, um das Smartphone aus der Masse der hochpreisigen Smartphones entscheidend hervorzuheben? Ist das Xperia T als aktuelles 007-Smartphone die ideale Allzweck-Waffe für jede Gelegenheit? Dies klärt der Test!

Spezifikationen & Lieferumfang

Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T
Typ: Bartype
OS: Android 4.0.4
Display:
(Auflösung)
4,5 Zoll
1.280 x 720 Pixel
Display-Art: Touchscreen, kapazitiv
Bedienung: Touch
CPU / Chip: Snapdragon S4 MSM8260-A
Dual-Core 1,5 GHz
Adreno 225
Arbeitsspeicher: 1 GB
Speicher: 16 GB
per microSD erweiterbar
Verbindungen: GPRS/EDGE/UMTS/HSPA/WLAN/Bluetooth
Standards / Besonderheiten: HSPA+ (bis zu 42,2 MBit/s im Down-, 5,76 MBit/s im Upstream) , WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 3.1
Kamera: 13 Megapixel, Videos mit 1.920 × 1.080 Pixeln
Frontkamera mit 1.280 × 720 Pixeln
Abmessung: 129,4 x 67,3 x 9,3 mm
Gewicht: 139 Gramm
SAR-Wert: 0,85 W/kg
Lieferumfang: Ladegerät, USB-Kabel, Headset

Sony Xperia T im Überblick

Design & Verarbeitung

Beim Xperia T setzt Sony, anders als beim Vorgänger Xperia S, auf ein eher zurückhaltendes und schlichtes Design. Die Front wird dominiert vom 4,5 Zoll großen Display. Auf Tasten wird verzichtet, diese sind in das Display integriert. Die größten Auffälligkeiten sind deshalb die Frontkamera und die Schriftzüge.

Die Optik ist mit der gebogenen Rückseite zwar an das Arc beziehungsweise Arc S angelehnt, weist aufgrund der zurückhaltenden Farbgebung und der matten Oberfläche aber keine weiteren Ähnlichkeiten auf. Sie beherbergt beim Xperia T gewohnte Kost: Neben der hervorstehenden Kamera mitsamt LED-Leuchte wurden auch das Logo, ein Xperia-Schriftzug und der Lautsprecher platziert. Das Gerät wirkt in weiten Teilen wie aus einem Guss, obwohl es nicht über ein Unibody-Gehäuse verfügt. Dazu trägt neben den minimalen und gleichmäßigen Spaltmaßen auch eine spürbare Stabilität des Gerätes bei. Es gibt keine knarzenden oder losen Bauteile – nicht zuletzt durch die fest und nicht entfernbare Rückseite.

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Doch dies birgt - zumindest für einen Teil der Nutzer – den Nachteil, dass der Akku des Xperia T nicht wechselbar ist. Dennoch gibt Sony den Nutzern die Möglichkeit neben der SIM-Karte auch eine microSD-Karte einzubauen und so den 16 Gigabyte großen Speicher zu erweitern. An dieser Stelle findet sich auch der einzige Kritikpunkt an der Verarbeitung des Modells: Die Abdeckung der beiden Einschübe kann zwar problemlos geöffnet werden, das Schließen ist aber unnötig umständlich und schwer.

Auf der rechten Seite befinden sich die wenigen Hardware-Tasten des Smartphones. Anders als bei vielen Produkten aus den eigenen Reihen oder der Konkurrenz, befinden sich diese allerdings auf der unteren Hälfte. Hält man das Gerät im Alltag in der Hand, sitzen die Tasten etwa auf Höhe des Handballen. Dies variiert allerdings auch je nach Nutzer beziehungsweise dessen Hand. Vorteilhaft ist dies vor allem bei kleineren Händen, da die Tasten so schneller erreichbar sind. Aufgrund der relativ engen Anordnung lassen sich allerdings vor allem der Power-Button sowie die Lautstärke-Wippe schlecht voneinander unterscheiden. Die Knöpfe fallen zwar vergleichsweise klein aus, sind allerdings gut bedienbar, bieten einen angenehmen Druckpunkt und sitzen stabil.

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Bis auf den Micro-USB-Port auf der linken Seite befindet sich keine Schnittstelle am Xperia T. Der aus früheren Geräten bekannte Mini-HDMI-Port wich dem MHL-Standard, wodurch der Anschluss an einen entsprechenden Fernseher oder Bildschirm nun per Adapter auch über Micro-USB bewerkstelligt werden kann.

Alles in allem leistet Sony gute Arbeit, uneingeschränkt gelungen ist die Verarbeitung und Gestaltung nicht. Große Nachteile im Alltag, vor allem nach kurzer Eingewöhnungszeit, stellen sie allerdings nicht dar.

Display

Hinsichtlich der Größenordnung gibt sich Sony beim Display keine Blöße: Mit 4,55 Zoll fällt das Display zwar nicht so groß aus wie zum Beispiel beim Galaxy S III mit 4,8 Zoll, trotzdem hält auch hier der Trend zu immer größeren Anzeigen Einzug. Ein wichtiges Kriterium neben der reinen Größe stellt auch die Auflösung dar. Diese ist mit 1.280 × 720 Pixeln für ein heutiges High-End-Smartphone zwar üblich, allerdings trotz allem ein Pluspunkt.

Texte und mediale Inhalte erscheinen ausreichend scharf und nicht ausgefranst, dies erleichtert das Lesen im Alltag und erhöht die Qualität der Darstellung. Doch fernab der Auflösung leistet sich Sony zum Nachteil des Geräts einige Schnitzer.

In erster Linie fielen uns die Blickwinkel als schlechtester Aspekt am Bildschirm des Xperia T auf. Sobald man seitlich auf das Display schaut und nicht mehr den optimalen Betrachtungswinkel hat, verblassen die Farben deutlich, der eigentliche Inhalt ist deutlich schwerer zu erkennen. Auch die Farbdarstellung wusste nicht ganz zu überzeugen. Die Farben wirken schon „zu“ nüchtern und dadurch unnatürlich und stellenweise blass. Weder die Farbdarstellung noch die Blickwinkel erreichen die Qualität von beispielsweise Apples iPhone 5 oder das HTC One X [6] beziehungsweise HTC One X+ [7].

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Die maximale Helligkeit von 450 cd/m² ist hingegen sehr hoch und spielt weit oben in unserer Rangliste mit. Dadurch lässt sich das Gerät auf bei stark einfallendem Sonnenlicht gut ablesen. Negativ aufgefallen ist uns allerdings die automatische Regulierung der Helligkeit: Man bemerkt die Abstufung beinahe immer und beim ersten Blick wirkt die Helligkeitseinstellung wie ein Flackern des Bildschirms. Gelegentlich hatten wir den Eindruck, dass das Gerät oft zwischen zwei Helligkeitsstufen hin und her sprang.

Display-Helligkeit
 Helligkeit max.:
LG Optimus 4X HD
548
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.200
Apple iPhone 5
544
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.800
BlackBerry Curve 9320
463
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.000
Sony Xperia T
450
Sony Xperia S
449
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.500
HTC One X+
428
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.000
HTC One X
411
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.800
Sony Xperia U
411
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.000
Sony Xperia Sola
403
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.600
HTC One V
360
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.700
Nokia Lumia 920
356
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
Samsung Galaxy Beam
332
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.500
HTC 8X
330
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.800
Nokia Lumia 610
327
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.220
Nokia Lumia 820
314
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.800
HTC Desire C
284
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.300
HTC Desire X
284
Hinweis: Weißpunkt: ca. 8.100
Huawei Ascend G300
283
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.900
Huawei Ascend P1
278
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.500
HTC One S
269
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.400
Samsung Galaxy S III
235
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.000
Samsung Galaxy Note II
222
Hinweis: Weißpunkt: ca. 6.800
Motorola Razr i
215
Hinweis: Weißpunkt: ca. 5.900
Nokia 808
212
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.500
Samsung Galaxy S III mini
184
Hinweis: Weißpunkt: ca. 7.100
 Helligkeit min.:
Apple iPhone 5
4
Sony Xperia S
5
HTC Desire C
10
Samsung Galaxy Beam
12
HTC Desire X
12
Sony Xperia T
12
HTC One X
16
HTC One V
16
Samsung Galaxy Note II
16
Huawei Ascend P1
17
HTC One X+
18
Samsung Galaxy S III
19
HTC One S
20
Motorola Razr i
20
Nokia Lumia 610
23
Nokia 808
35
LG Optimus 4X HD
36
Samsung Galaxy S III mini
41
Huawei Ascend G300
44
HTC 8X
45
Hinweis: Stufe „niedrig“
Sony Xperia Sola
46
Sony Xperia U
53
Nokia Lumia 920
57
Hinweis: Stufe „niedrig“
Nokia Lumia 820
83
Hinweis: Stufe „niedrig“
BlackBerry Curve 9320
177
Display-Kontrast
 Kontrast:
HTC One S
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Samsung Galaxy S III
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Nokia 808
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Huawei Ascend P1
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Samsung Galaxy Note II
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Motorola Razr i
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Nokia Lumia 820
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Samsung Galaxy S III mini
5.000:1
Hinweis: OLED-Display
Samsung Galaxy Beam
2.231:1
HTC One V
1.384:1
Sony Xperia T
1.320:1
HTC One X+
1.304:1
HTC Desire X
1.290:1
HTC One X
1.245:1
Apple iPhone 5
1.208:1
LG Optimus 4X HD
945:1
Sony Xperia U
874:1
Sony Xperia Sola
857:1
HTC Desire C
788:1
Huawei Ascend G300
786:1
HTC 8X
733:1
Nokia Lumia 610
726:1
Nokia Lumia 920
693:1
BlackBerry Curve 9320
661:1
Sony Xperia S
415:1
Angaben in Kontrast
+ Anmerkungen zur Display-Betrachtung

Als optimalen Weißpunkt sehen wir D65 an, also eine Farbtemperatur von 6.500 Kelvin (K). Dies entspricht nach gängiger Definition einem mittlerem Tageslicht und ist der Weißpunkt der gängigen Farbräume sRGB und AdobeRGB. Eine Abweichung von einigen hundert bis etwa 1000 K ist bei Mobiltelefonen als noch akzeptabel anzusehen, einige Displays – bauartbedingt vor allem OLED-Modelle – liegen allerdings beim Weiß und noch mehr bei Grautönen oft im Bereich um 10.000 K, was bereits als deutlicher Blaustich wahrnehmbar ist. Sehr viele Displays von Smartphones und Notebooks treffen zwar den Weißpunkt von 6.500 K relativ genau, weichen aber bei Grautönen und anderen mittleren Farbtönen deutlich mit einem Blaustich ab. Vor allem bei gleichzeitigem Auftreten von Grau und Weiß ist diese ungleichmäßige Graubalance wahrnehmbar.

Gegenüber der LCD-Technik weisen OLED-Bildschirme einige Besonderheiten auf, die sich teilweise in unseren Messungen niederschlagen und erklärungsbedürftig sind. Zum einen ist das der bekanntermaßen hohe Kontrast, der bei OLED durch die selbstleuchtenden Pixel möglich ist – es gibt hier kein Backlight, welches durch das Panel mehr oder weniger stark abgedunkelt wird, sondern ein schwarz angesteuerter Pixel ist tatsächlich komplett schwarz und leuchtet nicht. Da das Kontrastverhältnis den Quotienten zwischen der Helligkeit von Weiß und Schwarz angibt, ergibt die Kontrastmessung bei OLED-Displays theoretisch eine Division durch Null und damit ein nicht definiertes Ergebnis – in der Praxis gibt es bei der Schwarzmessung immer eine gewisse Resthelligkeit durch Streulicht und ein Signalrauschen beim Messgerät, sodass Kontrastergebnisse im fünfstelligen Bereich entstehen. Da die Darstellung dieser Kontrastwerte im Balkendiagramm den irreführenden Eindruck erzeugen, der Kontrast wäre bei OLED sichtbar um viele Größenordnungen besser, haben wir uns entschieden als Kontrast maximal 5000:1 darzustellen und auf diese Erklärung zu verweisen. Im Alltag ist der Unterschied allenfalls in sehr dunklen Umgebungen deutlich wahrnehmbar, bei Tageslicht sind Faktoren wie die Reflexionen der Displayoberfläche wesentlich wichtiger.

Die zweite Besonderheit ist die beim derzeitigen Stand der Technik verhältnismäßig geringe Lebensdauer der blauen Leuchtelemente bei OLED-Displays. Dies veranlasst die Hersteller dazu, zur Steigerung der Lebensdauer bei einigen Displays die klassische RGB-Subpixelmatrix durch alternative Anordnungen abzulösen. Bekannt ist dabei beispielsweise Samsungs „PenTile“-Matrix, deren Hauptmerkmal die Vergrößerung der blauen und roten Subpixel ist – allerdings bei gleichzeitiger Halbierung ihrer Anzahl. Das bedeutet, dass bei gleicher Nennauflösung diese Displays eine geringere Anzahl von Subpixeln aufweisen als Displays mit der bewährten RGB-Matrix. Jeder Pixel verfügt weiterhin über seinen eigenen grünen Subpixel, teilt sich aber den jeweiligen roten und blauen Subpixel mit seinem Nachbarpixel. Das ganze führt bei gleicher Nennauflösung zu einer geringeren tatsächlichen Auflösung und an Kontrastkanten zu Farbsäumen, die vor allem die Lesbarkeit von Text deutlich verringern können.

Performance & Oberfläche

Für ausreichend Leistung soll allen voran der verbaute Dual-Core-SoC sorgen. Bei diesem handelt es sich um einen Snapdragon S4 Plus MSM8260-A, dessen CPU-Kerne mit maximal 1,5 Gigahertz getaktet werden. Der CPU stehen zusätzlich eine GPU vom Typ Adreno 225 sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Trotz der durchaus potenten Grafikeinheit sowie den modernen und hoch getakteten Krait-Kernen des SoCs entpuppt sich das System in den meisten synthetischen Tests als eher durchschnittlich. Gerade in den Browser-lastigen Benchmarks überrascht dies, vor allem beim Blick auf die tatsächliche Alltagsleistung, die durchaus gut ist. In Linpack können die Krait-Kerne erneut überzeugen und liegen mit an der Spitze des Feldes. Die preislich ähnlich gelagerten Konkurrenzmodelle Samsung Galaxy S III und HTC One X sind in Summe in der Theorie meist zehn bis 20 Prozent schneller.

Im Alltag erwies sich diese Ausstattung aber dennoch als durchaus ausreichend, um das Xperia T beinahe immer flüssig durch die Menüs zu navigieren, zwischen den geöffneten Applikationen zu wechseln und aktuelle Spiele zu spielen. Doch neuen Rekorde jagt der japanische Hersteller mit seinem Smartphone nicht nach. Gedenkzeit nimmt Sonys Topmodell sich beispielsweise bei der Kamera, dieses fällt aber nicht zu sehr ins Gewicht. Positiv auf die Performance wirkt sich die schlanke Oberfläche aus, die Sony über das Android-System in Version 4.0.4 stülpt. Ein Update auf eine neuere Betriebssystemfassung ist für das erste Quartal 2013 geplant [8]. Die veraltete Android-Version und das vergleichsweise späte Update schmälern den Eindruck, dass es sich bei dem Xperia T um ein Topmodell handelt, zumindest ein wenig. Andere Hersteller liefern derzeit zumindest 4.1 für ihre Geräte aus oder stattet sie schon ab Werk damit aus. Hier fährt sich Sony einen Minuspunkt ein.

Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Tastatur
Tastatur

Die Änderungen an der Oberfläche sind weitgehend mit den bei früheren Modellen vergleichbar, auch wenn Sony einige neue Features ergänzt hat. Allen voran kommen optische Änderungen zum Tragen. Neben neuen Symbolen spendiert der Hersteller dem Gerät auch mehrere Designs, die sich aber im allgemeinen nur in der farblichen Gestaltung von Hintergründen und Menüs unterscheiden. Zudem liefert Sony auch sogenannte „Small Apps“ mit, die über den Task Manager erreichbar sind. Dabei handelt es sich um kleine Widgets, die den Bildschirminhalt, also auch laufende Apps, überlagern. Integriert sind so beispielsweise ein Rechner oder ein kleiner Notizzettel. Diese lassen sich auf dem gesamten Bildschirm frei verschieben, die überlagerten Apps laufen dabei weiter und lassen sich auch weiterhin bedienen.

Sonys eigene Dienste wie zum Beispiel TimeScape werden natürlich ebenfalls mitgeliefert. Der Dienst sammelt die gesamte Kommunikation von Nutzern mit allen seinen Konten, über die er kommuniziert, wie etwa Facebook, Twitter, aber auch SMS-Konversationen. Überdies hat Sony auch die Standardtastatur durch die eigene ersetzt. Diese bietet die integrierte Funktion, Eingaben per Wischen oder normales Tippen zu tätigen. Eine Umstellung in den Einstellungen ist nicht nötig, beide Methoden sind gleichzeitig verfügbar.

Die Oberfläche bleibt allerdings wie auch bei vergleichbaren Aufsätzen anderer Hersteller eine Geschmacksfrage. In puncto Features bietet sie gegenüber dem „nackten“ Android aber einen gewissen Mehrwert.

Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche
Sony Xperia T Oberfläche

Benachrichtigungsleiste
Benachrichtigungsleiste
TimeScape
TimeScape
Smartbench 2011 (Games)
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
2.849
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
2.786
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
2.753
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
2.743
HTC One X (Android 4.0.3)
2.718
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
2.700
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
2.516
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
2.349
HTC One X+ (Android 4.1.1)
2.338
HTC One S (Android 4.0.3)
2.275
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
2.244
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
2.239
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
2.140
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
2.050
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
1.759
HTC Desire X (Android 4.0.4)
1.586
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
1.525
HTC One V (Android 4.0.3)
1.251
HTC Desire C (Android 4.0.3)
1.027
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
0
Hinweis: Programmabsturz
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
0
Hinweis: Programmabsturz
Angaben in Punkten
Smartbench 2011 (Produktiv)
HTC One X (Android 4.0.3)
6.458
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
6.223
HTC One X+ (Android 4.1.1)
6.150
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
5.357
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
5.087
HTC One S (Android 4.0.3)
4.860
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
4.697
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
4.687
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
4.294
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
3.683
HTC Desire X (Android 4.0.4)
3.630
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
3.095
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
2.753
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
2.620
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
2.446
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
1.630
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
1.395
HTC One V (Android 4.0.3)
1.275
HTC Desire C (Android 4.0.3)
872
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
0
Hinweis: Programmabsturz
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
0
Hinweis: Programmabsturz
Angaben in Punkten
Linpack for Android (Single)
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
110,162
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
105,100
HTC One S (Android 4.0.3)
102,000
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
101,370
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
62,000
HTC One X+ (Android 4.1.1)
58,299
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
58,097
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
56,500
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
54,820
HTC One X (Android 4.0.3)
52,100
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
51,230
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
48,236
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
44,710
HTC Desire X (Android 4.0.4)
44,640
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
42,426
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
42,106
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
41,812
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
36,274
HTC One V (Android 4.0.3)
33,580
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
23,520
Huawei Ascend Y 201 Pro (Android 4.0)
19,680
HTC Desire C (Android 4.0.3)
15,100
Angaben in MFLOPS
Linpack for Android (Multi)
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
206,953
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
202,900
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
189,940
HTC One S (Android 4.0.3)
186,000
HTC One X+ (Android 4.1.1)
162,024
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
146,794
HTC One X (Android 4.0.3)
132,500
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
132,340
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
115,000
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
111,258
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
108,600
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
89,810
HTC Desire X (Android 4.0.4)
77,017
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
72,817
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
70,219
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
65,660
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
45,377
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
33,046
HTC One V (Android 4.0.3)
29,070
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
21,800
Huawei Ascend Y 201 Pro (Android 4.0)
18,100
HTC Desire C (Android 4.0.3)
13,500
Angaben in MFLOPS
CF-Benchmark
 CF-Benchmark:
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
14.730
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
13.940
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
13.915
HTC One X+ (Android 4.1.1)
13.909
HTC One X (Android 4.0.3)
13.694
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
13.545
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
12.612
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
12.326
HTC One S (Android 4.0.3)
9.517
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
9.377
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
6.961
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
6.953
HTC Desire X (Android 4.0.4)
5.394
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
5.393
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
4.927
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
4.899
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
3.202
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
3.170
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
2.809
HTC One V (Android 4.0.3)
2.585
Huawei Ascend Y 201 Pro (Android 4.0)
2.199
HTC Desire C (Android 4.0.3)
1.925
Angaben in Punkten
BrowserMark 2.0
Apple iPhone 5 (iOS 6)
2.457
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
1.970
HTC One X+ (Android 4.1.1)
1.702
Nokia Lumia 920 (Windows Phone 8)
1.671
Nokia Lumia 820 (Windows Phone 8)
1.632
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
1.615
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
1.610
Huawei Ascend Y 201 Pro (Android 4.0)
894
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
761
Angaben in Punkten
SunSpider 0.9.1
Nokia Lumia 820 (Windows Phone 8)
906,5
Nokia Lumia 920 (Windows Phone 8)
910,4
Apple iPhone 5 (iOS 6)
923,6
HTC One X+ (Android 4.1.1)
1.013,6
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
1.015,0
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
1.041,3
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
1.175,6
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
1.180,6
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
1.205,5
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
1.409,0
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
1.764,0
HTC One S (Android 4.0.3)
1.849,0
HTC One X (Android 4.0.3)
1.884,0
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
1.897,0
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
1.989,0
HTC Desire X (Android 4.0.4)
2.120,1
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
2.713,2
Sony Xperia J (Android 4.0.4)
2.807,5
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
3.017,2
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
3.034,4
HTC One V (Android 4.0.3)
3.285,0
Nokia 808 (Symbian Belle FP 1)
4.712,4
BlackBerry Curve 9320 (BB OS 7.1)
6.483,0
HTC Desire C (Android 4.0.3)
7.707,0
Nokia Lumia 610 (Windows Phone 7.5)
11.490,0
Angaben in Millisekunden
GLBenchmark
 GLBenchmark 2.5 Egypt HD (C24Z16, 1080p):
Apple iPhone 5 (iOS 6)
29,0
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
17,0
Sony Xperia T (Android 4.0.4)
15,3
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
15,1
Hinweis: Referenzwert
HTC Desire One XL (Android 4.0.4)
15,0
Samsung Galaxy S III LTE (Android 4.1.1)
15,0
HTC One X (Android 4.0.3)
13,6
Hinweis: Referenzwert
HTC One S (Android 4.0.3)
13,6
Hinweis: Referenzwert
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
12,0
HTC One X+ (Android 4.1.1)
11,0
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
11,0
Huawei Ascend Y 201 Pro (Android 4.0)
2,9
HTC Desire X (Android 4.0.4)
0,0
Hinweis: Programmabsturz
+ Anmerkungen zur Leistungsbetrachtung

Grundsätzlich sei dazu auch in diesem Fall zunächst vermerkt, dass wir dem Thema „Benchmarks“ im Bereich der Smartphones mit Skepsis gegenüberstehen und das nicht nur, weil die Aussagekraft von (synthetischen) Benchmarks selbst in einer homogenen Geräte-Gruppe mit gleichem Betriebssystem zumindest diskussionswürdig ist. Hinzu kommt, dass eine effektive Messung über die unterschiedlichen Plattformen methodisch schwierig ist – ein weiterer Faktor, der verstärkend zu der Feststellung beiträgt, dass die hier wie anderswo präsentierten Ergebnisse nur als Richtwert, nicht aber als ultimativ-objektive Darstellung der Realität angesehen werden müssen.

Die Auswahl der Benchmarks leitet sich wie gewohnt nicht nur von der Beliebtheit, sondern auch von den Schwerpunkten ab: Während Smartbench und CF-Bench auf die Gesamt- und GLBenchmark auf die GPU-Performance abzielen, ermittelt Linpack die pure Rechenpower und SunSpider und BrowserMark zielen auf die Performance des Browsers ab, sodass alle relevanten Aspekte abgedeckt werden. Gelistet werden fast ausschließlich Geräte, die einem Test unterzogen wurden.

Gemessen wurde gleich nach der ersten Geräte-Einrichtung, wobei aus jeweils drei Messungen je Benchmark der schnellste Wert in die Wertung einfließt. Nach der Installation der Benchmarks wurde das Gerät neugestartet und für einige Minuten im Idle belassen; zwischen den Durchläufen je Benchmark wurde das Gerät ebenfalls jeweils neugestartet.

Multimedia

Auch beim Thema Multimedia geizt Sony wie bereits aus der Vergangenheit bekannt nicht mit Funktionen. Beworben als „ultimatives HD-Erlebnis“ ist neben dem Display auch die Kamera wichtig. Bildschirminhalte können grundsätzlich per Miracast drahtlos über das WLAN-Netzwerk an einen kompatiblen Fernseher übertragen werden. Darüber hinaus kann das Smartphone auch via MHL per HDMI-Kabel angeschlossen werden.

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Fotos schießt das Xperia T in einer maximalen Auflösung von 13 Megapixeln. Dies klingt vor allem im Vergleich zu den Konkurrenten überaus viel, denn diese bieten beispielsweise in Form von Apples iPhone 5, Samsungs Galaxy S III oder HTCs One X+ allesamt acht Megapixel. Mehr Pixel sind aber nicht zwangsläufig ein Garant für bessere Bilder – wie auch das Xperia T zeigt. Zwar fallen Ergebnisse bei Tageslicht „befriedigend“ bis „gut“ aus, allerdings sind die Aufnahmen vor allem in der Tiefenschärfe schwach und Hintergründe verrauschen schnell.

Testaufnahme Xperia T
Testaufnahme Xperia T (Original-Download)
Testaufnahme Xperia T
Testaufnahme Xperia T (Original-Download)
Nahaufnahme Xperia T
Nahaufnahme Xperia T (Original-Download)

Dies gilt vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen. Sonys Exmor-R-Sensor ist rückwärtig belichtet und soll dadurch vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Bilder sorgen, davon spürt man im Alltag allerdings wenig. An dieser Stelle hat es der japanische Hersteller leider versäumt, aus der Kritik an anderen derart bestückten Geräten Lehren zu ziehen.

Intern verbaut sind 16 Gigabyte an Speicher, dieser ist mit einer microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweiterbar. Rund um das Thema Multimedia platziert bietet Sony den Nutzern auch eigens überarbeitete Multimedia-Apps, darunter fallen „WALKMAN“ als Musikspieler, „Alben“ als Galerie und zusätzlich „Filme“ als Zugriff zu Filmen aus dem Internet sowie auf dem Gerät.

WALKMAN
WALKMAN

Kommunikation

In puncto Kommunikation bietet Sony gewohnte Kost: Eine nette Dreingabe ist HSPA+, wodurch mobile Daten – je nach Empfang und Anbieter – mit bis zu 42,2 Mbit/s heruntergeladen werden können. Zusätzlich verbaut Sony Bluetooth 3.0, WLAN nach n-Standard und auch NFC ist mit an Bord. Leider liefert Sony trotz des hohen Gerätepreises dieses Mal keine „Tags“ mit, auf denen über die Nahfeldkommunikation individuelle Profile gespeichert und auf das Handy geladen werden können.

Beim Empfang schlug sich das Xperia T gut: Wir testeten im Netz von o2 in Essen und hatten zu keiner Zeit auffällig schlechten Empfang. Je nach Versorgung im Gebiet befand sich der Empfang im zu erwartenden Bereich, dabei blieb dieser stets stabil, lediglich nach Tunneln musste das Xperia T gelegentlich zwischen 2G und 3G wechseln, beziehungsweise sich neu einbuchen. Bei Verfügbarkeit von HSPA+ überzeugte das Smartphone mit sehr schnellen Ladezeiten von Internetseiten oder Videos.

Laufzeiten

Sony spendiert dem Xperia T einen 1.850 mAh fassenden Akku. In Anbetracht des starken Prozessors und des großen und hellen Displays lässt sich bereits erahnen, dass es um die Akkulaufzeit nicht unbedingt gut steht. Leider bewahrheitet sich dies auch im Alltag – bei Nutzung von mobilem Internet, Facebook, WhatsApp oder anderer Chat-Software sowie Spielen und Telefonaten kommt man etwa bei intensiver Nutzung auf 6-8 Stunden, bei wenig Nutzung erreicht man mit einer Ladung etwa 18 Stunden.

Aufgefallen ist uns auch die vergleichsweise schlechte Laufzeit in den Video-Tests. Bei voller Helligkeit landet das Xperia T auf einem Level mit dem Vorgänger und somit bei 3 Stunden und 20 Minuten weit unter dem Durchschnitt unserer getesteten Smartphones. Vor allem die Topmodelle anderer Hersteller wie das Samsung Galaxy S III kommen beinahe auf die doppelte Laufzeit. Zwar bessert sich der Wert erwartungsgemäß mit einer niedrigeren Display-Helligkeit, doch auch hier bewegt sich Sonys Flaggschiff im unteren Drittel. Grund dafür, vor allem beim ersten Wert, dürfte die sehr hohe maximale Helligkeit sein, die in einem solchen Szenario viel Akkuleistung benötigt. Weiterhin fällt der Energiespeicher nicht außergewöhnlich groß aus, wodurch sich der relativ niedrige Wert bei einer Helligkeit von 200 cd/m² erklären ließe.

Video-Dauertest
 720p Dauertest, max. Helligkeit:
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
8:26
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
7:34
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
7:08
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
7:00
Samsung Galaxy S III mini (Android 4.1.1)
6:54
HTC Desire C (Android 4.0.3)
6:53
Apple iPhone 5 (iOS 6)
6:51
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
6:42
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
6:28
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
6:18
HTC One S (Android 4.0.3)
6:08
HTC One X+ (Android 4.1.1)
5:58
HTC Desire X (Android 4.0.4)
5:51
HTC One V (Android 4.0.3)
5:30
Nokia 808 (Symbian Belle FP 1)
5:30
Nokia Lumia 820 (Windows Phone 8)
5:07
HTC One X (Android 4.0.3)
4:31
HTC 8X (Windows Phone 8)
4:30
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
4:29
Nokia Lumia 610 (Windows Phone 7.5)
4:23
Nokia Lumia 920 (Windows Phone 8)
4:15
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
4:12
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
3:35
Sony Xperia S (Android 2.3.7)
3:20
Sony Xperia T
3:20
BlackBerry Curve 9320 (BB OS 7.1)
2:05
 720p Dauertest, 200 cd/m²:
Motorola Razr i (Android 4.0.4)
8:26
HTC One X+ ES (Android 4.1.1)
7:58
HTC Desire C (Android 4.0.3)
7:55
Huawei Ascend G300 (Android 2.3.6)
7:45
Apple iPhone 5 (iOS 6)
7:16
HTC One X+ (Android 4.1.1)
7:15
Huawei Ascend P1 (Android 4.0.3)
7:12
Samsung Galaxy Note II (Android 4.1.1)
7:08
Nokia Lumia 820 (Windows Phone 8)
7:02
Samsung Galaxy S III mini (Android 4.1.1)
6:54
Samsung Galaxy S III (Android 4.0.4)
6:53
Nokia Lumia 610 (Windows Phone 7.5)
6:40
HTC Desire X (Android 4.0.4)
6:24
Nokia Lumia 920 (Windows Phone 8)
6:17
Sony Xperia T
5:46
Samsung Galaxy Beam (Android 2.3.6)
5:46
Nokia 808 (Symbian Belle FP 1)
5:30
Sony Xperia U (Android 2.3.7)
5:23
LG Optimus 4X HD (Android 4.0.3)
5:15
Sony Xperia Sola (Android 2.3.7)
4:50
BlackBerry Curve 9320 (BB OS 7.1)
3:34
Angaben in Stunden, Minuten

Fazit

Das Sony Xperia T vereint auf dem Papier allerhand interessante Hardware und gute Features – doch im Alltag begeistert das Gerät, vor allem im Hinblick auf die starke Konkurrenz, nur wenig. Das japanische Topmodell kann fast alles, jedoch nichts davon herausragend genug, um die Platzhirsche hinter sich zu lassen.

Sony Xperia T
Sony Xperia T

So fällt es am Ende schwer, Sonys neuestem Streich eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen. Die Verarbeitung ist durch die kleineren Mängel gut, der Bildschirm scharf und hell sowie der Speicher erweiterbar. Aber ein veraltetes Android, das in puncto Blickwinkelstabilität schwächelnde Display sowie die enttäuschenden Akkulaufzeiten sprechen klar dagegen. Was dem Xperia T wirklich fehlt, ist ein „Killer-Feature“. Etwas Auszeichnendes, das es von der Konkurrenz abhebt. So wirkt das Xperia T nur wie ein hochpreisiges Smartphone unter vielen.

Sony Xperia T Produktgruppe Smartphones, 03.12.2012
  • DisplayO
  • Leistung Produktiv+
  • Leistung Unterhaltung+
  • Laufzeit
  • Verarbeitung+
  • hohe Systemleistung
  • Speicher erweiterbar
  • helles Display
  • schlechte Akkulaufzeiten
  • Display sehr blickwinkelabhängig
  • Farbdarstellung nicht immer überzeugend
  • veraltete Android-Version
  • Akku nicht wechselbar

Das Gesamtpaket, das Sony letztendlich bietet, schafft es nicht, die Konkurrenz in die Schranken zu weisen. Dies ist vor allem schade, da das Fundament gestimmt hat, man dieses allerdings nicht ausreichend nutzt. So bleibt am Ende die Empfehlung für jeden, der besondere Freude am Design oder der Oberfläche hat. Wer prinzipiell bereit ist, über 450 Euro für ein Smartphone dieser Größenordnung auszugeben und gerne Android als Betriebssystem nutzen möchte, ist mit dem Galaxy S III oder HTC One X+ deutlich besser beraten.

Verfügbarkeit & Preise

Das Xperia T ist seit Ende September offiziell in Deutschland verfügbar, allerdings ist die Verfügbarkeit freier Gerät auch heute noch teils knapp bemessen. Es ist bei den Providern zu verschiedenen Preisen im Rahmen von unterschiedlichen Verträgen verfügbar. In der freien Variante muss aktuell mit Preisen ab ca. 450 Euro gerechnet werden (aktueller Preisvergleich [9]).

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/2012-04/test-sony-xperia-s/
  2. http://www.computerbase.de/2012-08/sony-mit-erneutem-quartalsverlust/
  3. http://www.computerbase.de/2012-01/sony-xperia-s-mit-12-megapixel-offiziell-vorgestellt/
  4. http://www.computerbase.de/2012-06/test-samsung-galaxy-s-iii-s3/
  5. http://www.computerbase.de/2012-09/test-apple-iphone-5/
  6. http://www.computerbase.de/2012-04/test-htc-one-x/
  7. http://www.computerbase.de/2012-11/test-htc-one-x-plus/
  8. http://www.computerbase.de/2012-10/sony-kuendigt-android-jelly-bean-fuer-viele-xperia-geraete-an/
  9. http://www.computerbase.de/preisvergleich/832321
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