EU-weite Vorgaben werden nicht mehr erfüllt

Apple stoppt Verkauf des Mac Pro in der EU im März

Apple wird den Verkauf des aktuellen Mac Pro am 1. März innerhalb der EU, in Island, Liechtenstein, Norwegen sowie in der Schweiz stoppen. Grund dafür ist nicht der lang erwartete Start des Nachfolgers, sondern eine dann in Kraft tretende Neuregelung der IEC-Richtlinie 60950-1 (PDF).

Diese erfüllen die derzeit erhältlich Mac Pro nicht in vollem Umfang, unter anderen verstoßen die Lüftergitter sowie einige stromführende Anschlüsse für externe Geräte gegen die Vorgaben. Verfügbar wird der Desktop-Rechner aller Wahrscheinlichkeit nach auch nach dem 1. März noch sein. Denn lediglich Apple selbst stellt den Vertrieb zu diesem Zeitpunkt ein, andere Händler können ihre Lagerbestände auch weiterhin noch anbieten.

Als Grund für die Nichteinhaltung der überarbeiteten Vorgaben gilt das Alter des Mac Pro. Dieser wurde zwar im vergangenen Jahr leicht überarbeitet, die nun betroffenen Komponenten jedoch nicht. Diese entsprechen noch immer dem Stand der Einführung der aktuellen Generation im Jahr 2010.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die Versorgungslücke – so sie denn tatsächlich eintreten sollte – nur von kurzer Dauer sein wird. Denn im Sommer 2012 hatte Apple-Chef Tim Cook angekündigt, in diesem Jahr einen komplett neuen Mac Pro vorstellen und in den Handel bringen zu wollen.

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